Corona-Forscher: Händewaschen schützt auch bei Mutationen

19.Mai 2021

Hygienemaßnahmen wie Seife, Hitze und Desinfektion sind Wissenschaftern zufolge auch gegen die britische und südafrikanische Mutante des Coronavirus wirksam.

Wie die Ruhr-Universität am Dienstag mitteilte, haben Forscher aus Bochum gemeinsam mit Wissenschaftern aus Jena, Nürnberg und von der Uni Duisburg-Essen untersucht, wie die Varianten B.1.1.7 und B.1.351 auf Desinfektion und Reinigung reagieren (gründliches Händewaschen) und wie lange sie auf bestimmten Oberflächen infektiös bleiben.

Im Fachjournal „The Journal of Infectious Diseases“ berichten sie, dass sich die Mutanten in diesen Fragen unter Laborbedingungen ähnlich wie der Wildtyp des SARS-Cov-2-Virus verhielten. So habe sich gezeigt, dass die Varianten ebenso durch die Behandlung mit mindestens 30-prozentigem Alkohol für mindestens 30 Sekunden beseitigt werden konnten.

„Übliche Desinfektionsmittel wirken also gegen alle diese Varianten“, erklärte die Virologin Stephanie Pfänder. Gründliches Händewaschen mit Seife konnte ebenfalls die Ansteckungsgefahr bannen. Auch Hitze wirke gegen das Virus: Nach 30 Minuten bei 56 Grad waren auch die Varianten unschädlich gemacht.

Untersucht worden war zudem, ob sich die Stabilität der Virusvarianten auf Oberflächen aus Stahl, Silber, Kupfer oder Gesichtsmasken je nach Mutante unterscheidet. Es seien keine Unterschiede feststellbar gewesen, so die Wissenschafter. (APA/dpa)

Händewaschen ist nicht gleich Händewaschen. Wie gründliches und vor allem desinfizierendes Reinigen der Hände in Perfektion funktioniert, wird in folgendem Beitrag erklärt!

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