Fit in die Zukunft: Standortstrategie 2040 als wichtige Initiative

06.Mai 2021

Für den Präsidenten der Industriellenvereinigung, Georg Knill, bedarf es eines modernen und erfolgreichen Standorts, um richtige Wachstumsfelder zu adressieren.

Ziel sei es laut Knill, das Niveau vor der Krise rasch zu erreichen und über sich hinauszuwachsen. „Es ist entscheidend, dass wir neben der Bewältigung der Corona-Pandemie den Blick mittel- bis langfristig nach vorne richten und uns auf die zentralen Zukunftsherausforderungen gut vorbereiten. Der angekündigte Startschuss für die Erarbeitung einer Standortstrategie ist daher eine richtige und wichtige Initiative.

Jetzt müssen wir die Grundlagen schaffen, damit der Arbeits- und Produktionsstandort Österreich mittel- und langfristig erfolgreich sein kann“, betonte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), anlässlich des von der Bundesregierung vorgestellten Strategieprozesses. Dass Österreich bis 2040 zu den Top-10-Wirtschaftsstandorten auf der Welt zählen soll, sei ein ambitioniertes Ziel, das von der Industrie „voll und ganz mitgetragen wird“ hieß es zur künftigen Standortstrategie.

Standortstrategie mit Kernthemen

Grundsätzlich seien die richtigen Kernthemen adressiert worden. „Digitalisierung, Technologieführerschaft, die Energie- und Mobilitätswende oder Green Tech & Green Materials sowie Life Science & Biotech sind die Wachstumsfelder der Zukunft. In jenen Ländern, die hier Vorreiter sind, werden Wohlstand, Lebensqualität und Perspektiven für die Menschen am höchsten sein“, so Knill, der zudem betonte: „Insgesamt müssen wir die Weichen dafür stellen, damit wir einerseits das Vor-Krisen-Niveau so schnell wie möglich erreichen können.

Zudem brauchen wir mutige und innovative Ideen, damit der Standort Österreich über sich hinauswachsen kann.“ Entscheidend sei dabei, dass die Vorhaben nach ihrer Festlegung entsprechend umgesetzt werden. Der Produktionsstandort Österreich spielt dabei mit seinem Know-how eine entscheidende Rolle, um den Standort insgesamt weiter voranzubringen, so Knill abschließend.

Die wichtigsten Links von Behörden und Institutionen für Unternehmen rund um das Coronavirus finden sich hier.