„Women in Science“-Stipendien für vier Nachwuchsforscherinnen

09.Dezember 2020

Am 4.12.2020 wurden die L’ORÉAL Österreich Stipendien FOR WOMEN IN SCIENCE zum 14. Mal vergeben. Die Wissenschaftlerinnen Alexandra Franziska Gülich, Sandra Müller, Veronika Pedrini-Martha und Anna Maria Wernbacher werden für ihre herausragende Forschung mit einem Stipendium von L’ORÉAL Österreich ausgezeichnet.

Vier Nachwuchsforscherinnen haben auch heuer die „For Women in Science“-Stipendien erhalten. Die mit je 25.000 Euro dotierten Auszeichnungen gehen an die Immunologin Alexandra Franziska Gülich, die Logikerin Sandra Müller, die Biologin Veronika Pedrini-Martha und die Chemikerin Anna Maria Wernbacher, teilte der Kosmetikkonzern L’Oreal mit, der die Stipendien gemeinsam mit der Österreichischen Unesco-Kommission und der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) vergibt.

Die Stipendien werden seit 2007 jährlich vergeben und vom Bildungsministerium finanziell unterstützt. Sie richten sich an Doktorandinnen und Post-Docs in den Naturwissenschaften, der Medizin und der Mathematik. Sie sollen „zum Erhalt des weiblichen Forscherpotenzials beitragen, das gerade oft in unsicheren Übergangsphasen (wie zum Beispiel Rückkehr aus dem Ausland oder aus einer Karenz) verloren geht“, heißt es in einer Aussendung.

Women in Science: Spitzenforschung aus Österreich

Sandra Müller von der Universität Wien beschäftigt sich mit der Grenze dessen, was in der Mathematik bewiesen werden kann und versucht mit ihrer Forschungsarbeit unendlich große Objekte – sogenannte große Kardinalzahlen – besser zu verstehen. Ebenfalls an der Uni Wien ist Anna Maria Wernbacher tätig. Sie modelliert wie Organische Leuchtdioden (OLEDs) durch neue lichtemittierende Verbindungen effizienter gestaltet werden können.

Alexandra Franziska Gülich von der Medizinischen Universität Wien erforscht den Einfluss genetischer Regulationsmechanismen auf die Entwicklung einer Immunreaktion, wie etwa die Abwehr von Tumorzellen oder Krankheitserregern. Veronika Pedrini-Martha untersucht an der Universität Innsbruck Anpassungsmechanismen von wirbellosen Tieren, insbesondere Schnecken, an unterschiedliche Lebensräume und erforscht wie sich Umweltstressoren auf die Regulierung von Stress-induzierten Genen auswirken.