Coronavirus: Mobile Teams sollen in OÖ Verdachtsfälle in Schulen klären

02.Dezember 2020

Elf mobile Teams mit Schulärzten, die Coronavirus-Verdachtsfälle mithilfe von Antigen-Schnelltests binnen 30 Minuten abklären, sollen die Schulen in Oberösterreich sicherer machen.

800.000 FFP2-Masken zum Schutz vor dem Coronavirus für Lehrer sollen in Oberösterreich den Präsenzunterricht – sollte er am 7. Dezember wieder starten – sicherer machen. Zudem wird per Gesetzesänderung die Möglichkeit eingeräumt, auch schulfremde Gebäude für den Unterricht zu nutzen, informierten LH Thomas Stelzer und LHStv. Christine Haberlander (beide ÖVP) am Dienstag.

Die mobilen Teams sollen bei Verdachtsfällen – egal ob es sich um Schüler, Lehrer oder sonstiges Personal handelt – rasch für Klarheit sorgen, ob eine Covid-19-Infektion vorliegt, ob bzw. wie der Unterricht fortgesetzt werden kann und ob die Gesundheitsbehörden eingeschaltet werden müssen. „Die Antigen-Tests sind freiwillig und werden nicht ohne Einverständnis der Eltern abgenommen“, betonte Haberlander. Bei der Bildungsdirektion Oberösterreich wird eine Leitstelle eingerichtet, die sich um die Testungen am Schulstandort kümmert, und die Schulen anleitet, welche Schritte wann zu setzen sind. Diese Vorgehensweise ist vorerst bis Ende des Wintersemesters geplant.

Zudem soll Anfang nächster Woche die zweite Tranche der vom Bund bestellten FFP2-Masken an die Schulstandorte ausgeliefert werden. Kommen die Masken nicht rechtzeitig, werde das Land aus seinen eigenen Beständen aushelfen, so Stelzer und Haberlander. Als weiterer Schritt folgen am Wochenende die Screening-Tests für Lehrer.

Das Sozialministerium hat eine Q&A-Liste für alle Fragen rund um die Covid-Impfung Online gestellt. Dieses Q&A ist hier zu finden. Die wichtigsten Links von Behörden und Institutionen für Unternehmen rund um das Coronavirus finden sich hier.