Mit QR-Codes aus der Corona-Krise

14.Oktober 2020

Bis vor Kurzem wurden sie noch unterschätzt, seit Beginn der Corona Krise jedoch zeichnet sich eine Trendwende ab und QR Codes sind gefragter denn je.

Vielen sind QR-Codes schon als Aufdruck auf Verpackungen oder Schaufenstern bekannt um weiterführende Informationen für ein Produkt zu erhalten oder auf die Webseite des Herstellers weitergeleitet zu werden. Dabei ist ein QR-Code kein statisches Muster mehr, sondern ein innovatives Tool, das Sicherheit stiftet und gerade in Corona Zeiten mit äußerster Flexibilität punktet.

Berührungslos registrieren und bestellen in der Gastronomie

Speziell die von der Corona-Krise stark betroffene Gastronomie profitiert in der Pandemie von den vielen Vorteilen eines QR-Codes und kann die auferlegten Hürden besser meistern. Seit 28. September gilt in Wien die von vielen als enorm „lästig“ empfundene Registrierungspflicht. Dabei lässt sich diese mit QR-Codes sowohl für Gastronomen als auch Kunden komfortabel wahrnehmen. Der Kunde braucht sich nur mehr einmal zu registrieren und vor Ort in der Lokalität den individuellen QR-Code, der direkt auf den Tischen angebracht ist, per Smartphone einzuscannen. Damit entfällt der sich wiederholende Prozess durch das Ausfüllen von Formularen.

Für eine Digitale Gästeliste gibt es schon viele kostenlose Anbieter, die die bereits angeschlagene Gastronomie bei der Registrierung Ihrer Gäste unterstützen. Aber auch der Bestellvorgang selbst kann mühe- und völlig berührungslos von statten gehen: Das Menü lässt sich einfach als Digitale Speisekarte per Scan eines QR-Codes aufrufen, ohne dass Kunden bedrucktes Material in die Hände nehmen müssen. Ändert sich das Angebot, lässt sich auch die Speisekarte einfach adaptieren, ohne den QR-Code neu generieren zu müssen. Das spart einerseits Aufwand, Papier und Desinfektionsmittel. Zusätzlich eignen sich QR-Codes ideal, um Reservierungen und Online-Bestellungen auch außerhalb der Öffnungszeiten vorzunehmen.

Fahrplanauskunft und Tickets mit QR-Codes

Smarte QR-Codes leisten auch im öffentlichen Verkehr einen wertvollen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsrisikos. Die Wiener Linien ermöglichen über einen QR-Code, der an Fahrscheinautomaten und in den Stationen auf Plakaten angebracht ist, den Download der App Wien Mobil. Der QR-Code erkennt beim Scan die Marke des Smartphones und leitet in den entsprechenden App Store weiter. In der App können Fahrkarten gekauft, sowie Fahrpläne und -routen eingesehen werden. Damit entfallen nicht nur die Schlangen vor Fahrkartenautomaten, sondern auch zusätzliche Gefahrenquellen und die Wartezeiten für den Öffi-Nutzer.

Digitale Visitenkarten für einfachen Kontaktaustausch

Gerade jetzt wo statt Hände schütteln und Umarmungen auf eine adäquate Distanz zu seinem Gegenüber Wert gelegt wird, eignen sich zum berührungslosen Austausch von Kontakten digitale Visitenkarten. Durch Scannen eines QR-Codes auf der Visitenkarte können die Kontaktdaten sofort in das Smartphone übernommen werden. Wenn einmal keine gedruckte Visitenkarte zur Hand ist, ist es völlig ausreichend, wenn der QR-Code auf der Rückseite des Handys aufgeklebt oder als Hintergrundbild am Lockscreen angezeigt wird. Somit wird nicht nur weniger Papier benötigt, sondern man erspart sich auch das lästige Eintippen der Kontaktdaten und vermeidet die Berührung mit eventuell kontaminierten Materialen.

QR-Codes in Post-Corona Zeiten

Der Trend für den berührungslosen Austausch von Informationen per QR-Code wird auch nach der Corona Krise weiter ansteigen. QR-Codes spielen in der Digitalisierungsphase von Unternehmen eine immer wichtigere Rolle. Es gibt keine technischen Barrieren mehr für den Einsatz von QR-Codes, da jedes neue Smartphone die Codes mit der eingebauten Kamera-App entschlüsseln kann. Es gibt auch viele kostenlose Anbieter, mit denen man einen QR-Code generieren kann. Es liegt also nur mehr an der Digitalisierungskultur in Unternehmen selbst, wie diese QR-Codes auf smarte Weise zu ihrem Vorteil nutzen werden.

 

Peter Hlavac ist Gründer der QR Code Plattform qr1.at.Der Autor Peter Hlavac ist Gründer der QR-Code-Plattform qr1.at. Mit seinem Fachwissen rund um das Thema „Mobiles Marketing“ berät er namhafte Unternehmen und bietet Experten-Know-how für die Erstellung erfolgreicher QR-Code Kampagnen.