Österreichs Projektentwickler formieren sich zu neuer Vereinigung

04.Mai 2020

Immobilienprojektentwicklung ist ein Motor für die Wirtschaft, insbesondere auch in der aktuellen Krise durch das Coronavirus. Zahlreiche Vertreter der heimischen Branche haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam an positiven Impulsen und Rahmenbedingungen zur Entwicklung attraktiver Lebens- und Arbeitsräume für Österreich zu arbeiten.

Ende April haben sich 24 der führenden Immobilienprojektentwickler in einer konstituierenden Sitzung zur Gründung der VÖPE – Vereinigung Österreichischer Projektentwickler gemeinsam formiert. Anlass dafür war eine bis dato fehlende gemeinsame Stimme, die sowohl die Interessen, als auch die Haltung und Leistungen der Branche artikuliert. Die österreichischen Projektwickler sind der Motor, wenn es um die Schaffung von Wohn- und Büroräumen, Freizeit- und Bildungsräumen sowie Infrastruktureinrichtungen geht. Das ist in Zeiten des Coronavirus wichtiger denn je.

Das Bewusstsein darüber, welchen Beitrag die Projektentwickler in Österreich als Entwickler von Lebens- und Arbeitsräumen für die gesamte österreichische Bevölkerung erbringen, soll mit der neu gegründeten Vereinigung geschärft werden. Es geht den Mitgliedern aber auch darum, gegenüber Stakeholdern aus Politik und Medien mit einer gemeinsamen Stimme aufzutreten, um künftig so in Gestaltungs- und Entwicklungsprozessen gehört und auch eingebunden zu werden.

Politisch unabhängige Anlaufstelle für Stakeholder

Die VÖPE positioniert sich als überregionale, parteiunabhängige Kompetenzstelle. Mit entsprechenden Expertenkreisen möchte die neue Vereinigung als Ansprech- und Kompetenzpartner ihr Wissen um die Anliegen der Branche in die Gestaltung von neuen Gesetzen, Normen und Verordnungen – ob Bau-, Steuer- oder Mietrecht – miteinbringen. Bis dato mangelte es an einem gemeinsamen Ansprechpartner der Projektentwickler, was für unterschiedlichste Stakeholder ein fehlendes Gegenüber in den diversen Gestaltungsprozessen bedeutete. Das soll sich nun ändern.

Erwin Soravia, Präsident der VÖPE: „Ich bin sehr stolz und freue mich sehr über das Vertrauen meiner Branchenkolleginnen und -Kollegen, welches sie meinem Wahlvorschlag entgegengebracht haben. Nun wollen wir gemeinsam mit einer neuen kraftvollen und konstruktiven Stimme die Entwicklung der österreichischen Immobilienwirtschaft mitgestalten.“

Coronavirus als Impuls: Großes Vertrauen und Wille zur Mitgestaltung

Dass sich innerhalb kurzer Zeit 24 Projektentwickler aus fast allen Bundesländern der Vereinigung angeschlossen haben, zeigt das große Interesse an einer gemeinsamen Vertretung der Branche. Weitere Projektentwickler haben bereits ihr Interesse an einer Mitgliedschaft bekundet. Die Spitze der VÖPE bilden Erwin Soravia als Präsident sowie Peter Ulm, Hans-Peter Weiss, Gerald Beck und Andreas Köttl. Die aktuelle Coronavirus19-Krise gab bereits vor der offiziellen konstituierenden Sitzung Anlass, sich als neue Vereinigung zu Wort zu melden – Stichwort Baustopp, der ja mittlerweile aufgehoben wurde.

Die Themenkomplexe, die die VÖPE künftig bearbeiten wird, sind vor allem solche, die alle Österreicherinnen und Österreicher betreffen. Sie reichen von Altersvorsorge und Stadtentwicklung über Wohnen und Arbeit der Zukunft bis hin zur Entwicklung von Lebensräumen. Gezielt sollen auch Fachthemen wie verlässliche Rahmenbedingungen im Widmungsprozess, Digitalisierung von Behördenverfahren Vorhaltenskodex der Projektentwickler, aber auch Themen rund um Miet- und Baurecht bearbeitet und vorangetrieben werde.

Die wichtigsten Links von Behörden und Institutionen für Unternehmen rund um das Coronavirus finden sich hier.