Startups: Call für den Österreichischen Gründerpreis PHÖNIX startet

10.März 2020

Der Österreichische Gründerpreis PHÖNIX startet in eine neue Runde und zeichnet die besten österreichischen Startups, Spin-offs sowie die Entwicklung von Prototypen aus. Besonders angesprochen werden beim heurigen Call Forscherinnen.

Für den PHÖNIX 2020 soll der erfolgreiche Wissenstransfer aus Forschungseinrichtungen auf den Markt präsentiert werden. Wie der Austrian Startup Monitor 2019 zeigt, hat sich der PHÖNIX damit zu einem der wichtigsten Wettbewerbe des Landes entwickelt und bietet Startups eine würdige Bühne und zusätzliche Aufmerksamkeit.

„Es ist wichtig, dass Menschen vor den Vorhang geholt werden, die Forschergeist und unternehmerische Leidenschaft kombinieren“, sagt Christoph Neumayer, Generalsekretär der Industriellenvereinigung. „Gerade für eine wissensbasierte Volkswirtschaft mit einer starken Industrie ist intensive Vernetzung mit allen Akteuren entscheidend, um technologische Weichenstellungen und Veränderungen von Geschäftsmodellen frühzeitig zu erkennen und sich erfolgreich in Wertschöpfungsketten für die Zukunft zu positionieren.“

Der Gründerpreis PHÖNIX wird in folgenden Kategorien vergeben:

Startup: In dieser Kategorie werden österreichische Startups prämiert, deren innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen adressieren.

Spin-off: Ausgezeichnet werden Verwertungs-Spin-Offs mit ihrer Forschungseinrichtung, die unter anderem aus öffentlichen Universitäten, Fachhochschulen oder Kooperationsprogrammen (wie Research Studios Austria, COMET-Zentrum oder CD-Labors) hervorgegangen sind.

Prototype: „Modelle“ oder Prototypen veranschaulichen die Machbarkeit von Innovationen und beschleunigen dadurch die Verwertung in Gesellschaft und Wirtschaft. Einreichberechtigt sind alle Universitäten, öffentliche Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die bei folgenden Programmen der Förderagenturen aws bzw. FFG ab 1. Jänner 2013 eingereicht haben: PRIZE (aws), Preseed (aws), Seedfinancing (aws), High Tech Startup (FFG), Startup (FFG) sowie Research Studios Austria RSA (FFG).

Female Entrepreneurs: Insgesamt werden die Potenziale von Frauen insbesondere im Bereich von High Tech-Gründungen bislang nur unzureichend genutzt. Die Auszeichnung soll daher ein Signal setzen, um auch entsprechende „role models“ zu etablieren. Aus dem Pool aller eingereichten Projekte wird von der Jury ein erfolgreiches Projekt ausgewählt, an dem eine Frau als Forscherin, Gründerin oder Geschäftsführerin maßgeblich beteiligt ist.

Bühne für herausragende Projekte und Startups

„Wie auch die Rückmeldungen aus der Startup- und Wissenschafts-Community zeigen, schafft der PHÖNIX eine wichtige Bühne für ausgezeichnete Technologien und hervorragende Projekte, die den Sprung in die Wirtschaft geschaffen haben. Damit ist der Gründerpreis nicht nur ein wichtiger Meilenstein für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sondern zeigt auch Role Models für künftige Gründerinnen und Gründer. Diese innovativen Unternehmer unterstützt die aws außerdem mit der nötigen Finanzierung, etwa mit geförderten Krediten, Garantien, Zuschüssen, Eigenkapital und mit Coaching. Das schafft Impulse, um aus den Innovationen auch erfolgreiche Unternehmen entstehen zu lassen“, sagt Edeltraud Stiftinger, Geschäftsführerin des aws.

„Wir tragen mit unserem Portfolio entscheidend dazu bei, Startups und Spin-offs zu unterstützen und damit Gründungen zu forcieren. Der PHÖNIX zeigt, welche Leistungen von Unternehmerinnen und Unternehmern in einem guten Ökosystem möglich sind“, so Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. Die beiden Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG verweisen u.a. auf die Startup-Förderungen, die auch wesentlich sind, um bei Innovationen im Hochtechnologiebereich wie z.B. Künstlicher Intelligenz, Big Data oder Ecotech am Ball zu bleiben. „Dem enormen Innovationspotenzial an heimischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen tragen wir u.a. mit dem Spin-off Fellowship Programm Rechnung, das Forscherinnen und Forscher gezielt in Richtung Ausgründung und Markt unterstützt“, so Egerth.

Anmeldefrist bis 30. April

Die Auswahl der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt durch eine international besetzte Fachjury. Die beiden Trägerministerien BMDW und BMBWF laden alle interessierten Unternehmen ein, sich bis spätestens 30. April 2020 zu bewerben. Die feierliche Auszeichnung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt am 5. Oktober 2020 im Haus der Industrie. Organisiert wird der Österreichische Gründerpreis PHÖNIX von der Austria Wirtschaftsservice (aws) in Kooperation mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und der Industriellenvereinigung (IV). Details zu den einzelnen Kategorien und zur Einreichung finden interessierte Forschungseinrichtungen und Unternehmen hier.