Tirol: Wie das Land in Zukunft Förderungen administrieren will

10.Februar 2020

Die Landesregierung Tirol ordnet ihr Förderwesen neu. Die Abteilung „Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz“ wird in Zukunft Ansprechtpartnerin für alle Unternehmen mit Förderwünschen.

Wie steht es um Tirols Förderlandschaft? Welche ökologischen Auswirkungen haben die jeweiligen Förderinstrumente des Landes? Wie lässt sich die Umsetzung der Transparenzdatenbank gemeinsam mit dem Bund weiter vorantreiben? Die Beantwortung dieser Fragen wird mit einer Änderung der Geschäftseinteilung des Landes angestrebt.

Neue Abteilung für Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz

Die Landesregierung setzt jetzt Beschlüsse um: Die Abteilung Wirtschaft und Wissenschaften und das Sachgebiet Wirtschaftsförderung werden in zwei Verwaltungseinheiten umstrukturiert. Die Abteilungen „Wirtschaftsstandort, Digitalisierung und Wissenschaft“ sowie „Wirtschaftsförderung und Fördertransparenz“ nehmen ihre Arbeit auf.

Zentraler Ansprechpartner für Wirtschaftsförderungen

Die Landesregierung hat ein Konjunkturpaket 2020/21 mit 700 Millionen Euro zur Stärkung des Standortes Tirol beschlossen. Die organisatorische Kompetenzbündelungen soll die Umsetzung des Förderpaketes erleichtern. Unternehmerinnen und Unternehmer profitieren von einer zentralen Stelle bei Wirtschaftsförderungen.

Durchblick im Förderwesen

Ein Schwerpunkt der Abteilung „Wirtschaftsförderungen und Fördertransparenz“ wird es sein, Tirols Förderlandschaft zu evaluieren. Dabei wird das Förderwesen auf seine Ökologieverträglichkeit geprüft.

Transparente Verwaltung von Förderpaketen

In der Abteilung sollen Förderpakete wie beispielsweise das in der Vergangenheit initiierte Impulspaket oder das aktuelle 700 Millionen Euro-Konjunkturpaket für 2020/21 von einer übergeordneten Stelle koordiniert werden. Dabei zählt die Pflege der Transparenzdatenbank zu den wesentlichen Aufgaben.

 

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