Breitbandmilliarde: Ministerium schreibt 60 Mio. Euro aus

04.Dezember 2019

Das Infrastrukturministerium (BMVIT) hat die nächste Ausschreibung mit Mitteln der Breitbandmilliarde 2020 gestartet. Diesmal geht es um 60,5 Mio. Euro. Im August waren bereits rund 820 Mio. Euro aus der Breitbandmilliarde vergeben bzw. in Vergabe. Das Förderprogramm soll aber weitergehen.

Verkehrsminister Andreas Reichhardt hat bereits im August die „Breitbandstrategie 2030“ gestartet. Finanziert werden soll sie aus den verbleibenden Mitteln der Strategie 2020, Investitionen der Netzbetreiber sowie aus den Erlösen der geplanten Frequenzversteigerung im Frühjahr 2020.

Kommunen und Unternehmen

Drei In der aktuellen Ausschreibung stehen 42,3 Mio. Euro für die Erweiterung der Glasfasernetze (Access, bis 27.3.2020) zu Verfügung. 6,1 Mio. Euro sollen in die Anbindung von Mobilfunkmasten und regionalen Netzen an das Glasfasernetz fließen (Backhaul, bis 6.3.2020). 12,1 Mio. Euro sind für die Verlegung von Leerverrohrungen (bis 1.4.2020) geplant. Für Connect ist der Call laufend geöffnet.

Versorgung in Randregionen

Die Programme zu Access, Backhaul, Connect und Leerrohr bilden im Rahmen der Breitbandförderung die Grundlage für die Vergabe von Förderungsgeldern. Mit Hilfe dieser Förderungsmittel soll die digitale Kluft zwischen Land und Stadt geschlossen werden, indem sie in jenen Gebieten zum Einsatz kommen, in denen es in absehbarer Zeit sonst keine Versorgung mit Hochleistungsbreitband geben würde.

 

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