Studie: So wird das Sparbuch immer mehr zum Problemfall

15.Oktober 2019

Immer noch wachsen die Sparbucheinlagen in österreichischen Banken. Wenn von dem Gesamtvolumen nur 10 Prozent mehr in Aktien investiert worden wären, hätten Österreichs Sparer sieben Milliarden Euro mehr an Erträgen erwirtschaftet,  heißt es in einer Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen. 

76 Prozent der Österreicher geben an, dass ihnen das Thema Sparen wichtig ist. Obwohl der Wert fast genauso hoch ist wie vor zehn Jahren (-3), liegt die tatsächliche Sparquote im Lande deutlich niedriger. Während 2009 noch 11,4 Prozent vom frei verfügbaren Einkommen gespart wurden, liegt der Wert heute bei 7,4 Prozent. Im Durchschnitt geben die 900 Österreicher an, die im Rahmen einer repräsentativen IMAS-Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen befragt wurden, dass sie rund 259 Euro monatlich sparen können. Das schlägt sich besonders stark beim Wachstum der Einlagen nieder.

Sparbucheinlagen wachsen weiter

Laut OeNB liegen bei österreichischen Banken über 260 Milliarden Euro auf gering verzinsten Produkten, um 27 Prozent mehr als noch 2009. Hätten die Österreicher in den letzten fünf Jahren nur zehn Prozent davon nicht aufs Sparbuch sondern in Aktien angelegt, hätten sie sieben Milliarden Euro an zusätzlichen Erträgen erwirtschaften können. Aufgrund der geringen Einlagen-Zinsen und der in manchen Jahren hohen Inflation verlieren die Österreicher seit 2015 (nach Abzug der Inflation) 14,7 Milliarden Euro an Kaufkraft. Das ist eine negative Rendite von durchschnittlich -1,6 Prozent pro Jahr.

Wertpapierinvestment in die Megatrends der Zukunft

Mit dem aktiv gemanagten Fonds ERSTE FUTURE INVEST (AT0000A296E8) gibt es eine neue Investment-Möglichkeit, um in die Megatrends der Zukunft zu investieren. Als zukunftsträchtige Investmentfelder wurden Gesundheit & Vorsorge, Lebensstil, Technologie & Innovation, Umwelt & saubere Energie und Aufstrebende Märkte ausgemacht und in diesem Fonds gebündelt. Die Aufteilung zwischen Aktien und Fonds wird laufend angepasst, wobei das Portfolio neben bekannten „Blue Chips“ gezielt attraktive, aber den meisten Anlegern weniger bekannte Mid-Cap-Unternehmen enthält. Ab 16. Oktober 2019 bezahlt man in der Erste Bank außerdem ein Leben lang keine Transaktionsgebühr beim Online-Fondssparen mit dem Erste Future Invest.

Das Sparbuch für den Notgroschen

Die Sparmotive sind bei den Österreichern weitgehend unverändert: Der Notgroschen ist und bleibt seit zehn Jahren die Nummer eins mit 82 Prozent (-2). Ein alarmierender Rückgang ist beim Thema Altersvorsorge zu sehen (2009: 56 Prozent). Nur mehr 40 Prozent wollen dafür Geld zur Seite legen. Die Österreicher scheinen immer mehr im Hier und Jetzt leben zu wollen: Für Urlaubsreisen wollen 31 Prozent sparen (+9) und für größere Anschaffungen wie Haus, Wohnung oder Auto 49 Prozent (+7). Bei den Sparformen gibt es in den Top-3 keine Veränderung: Sparbuch (76 Prozent), Bausparer (58 Prozent) und Lebensversicherungen (40 Prozent) bleiben die beliebtesten Anlageformen. Die größte Steigerung gibt es in den letzten zehn Jahren bei Wertpapieren: 29 Prozent (+12) investieren in diese Anlageklasse. 24 Prozent (+5) haben eine staatlich geförderte Pensionsvorsorge.

Invest Manager: Die neue digitale Veranlagung in George

Auch wenn 70 Prozent der Österreicher sagen, dass sie beim Kauf von Wertpapieren am liebsten in die Filiale zu ihrem Berater gehen, so findet sich auf Nummer zwei bereits das Online-Banking (13 Prozent), das seit Jahren für den Wertpapierkauf immer wichtiger wird. Der Invest Manager ist eine aktiv gemanagte Anlageverwaltung, wo man – je nach Risikoneigung – einen auf die eigenen Bedürfnisse angepassten Anlagemix bekommt, den man bei Bedarf auch noch individualisieren kann. Das Mindestinvestment beträgt 5.000 Euro bei einer fixen Verwaltungsgebühr von 1,2 Prozent pro Jahr (inkl. Ust).

 

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