Recruiting: Das sind die häufigsten Gründe für einen Jobwechsel

29.August 2019

Fast 60 Prozent der Österreicher würden für mehr Gehalt einen Jobwechsel in Betracht ziehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Wirtschaftsprüfers Ernst & Young (EY). Neben einer besseren Bezahlung wären auch interessantere Arbeitsinhalte (36 Prozent) und kürzere Wege zum Arbeitsort (26 Prozent) für viele Befragte ein Anreiz für einen Jobwechsel.

Für bessere Karrierechancen würden dagegen nur 17 Prozent den Arbeitgeber wechseln. Ebenfalls 17 Prozent der Befragten sind offenkundig in ihrem Arbeitsplatz zufrieden: Sie denken an keinen Jobwechsel.

Loyalität eine Frage des Alters

32 Prozent der Arbeitnehmer über 50 Jahren fühlen sich mit ihrem Arbeitgeber sogar sehr eng verbunden, während das bei den bis zu 20-Jährigen nur 20 Prozent von sich sagen. Gleichzeitig machen sich zehn Prozent der Arbeitnehmer unter 35 aktiv auf die Suche nach einem neuen Arbeitgeber, aber nur drei Prozent der über 50-Jährigen. In keiner Altersklasse ist die gefühlte Arbeitsplatzsicherheit außerdem so hoch wie bei den ältesten Befragten: 44 Prozent schätzen ihren Arbeitsplatz als sicher ein, in allen anderen Altersgruppen sind es nur jeweils 35 Prozent.

Überraschend: Gesundheitsbranche als unsicher empfunden

Derzeit machen sich 16 Prozent der Befragten Sorgen um ihren Arbeitsplatz. Vor allem die Beschäftigten in der Gesundheitsbranche (83 %) sowie im Banken- und Versicherungswesen (79 %) schätzen ihren Arbeitsplatz als eher unsicher ein. Im Dienstleistungsbereich und in der Bauwirtschaft fürchten Arbeitgeber dagegen derzeit kaum den Verlust ihres Jobs: 33 Prozent beziehungsweise 32 Prozent schätzen ihren Arbeitsplatz als sicher ein.

statista.de