Hacker-Angriffe immer dreister: WKO bietet Nothilfe über Cyber-Security-Hotline

02.August 2019

Die Wirtschaftskammer Österreich WKO bietet ihren Mitgliedern eine Cyber-Security-Hotline an, die in heiklen Situationen die richtigen Schienen legt. 

Die Hacker-Angriffe treffen immer häufiger auch kleine und kleinste Unternehmen. Der CEO-Hack – die Buchhaltung erhält eine Anweisung durch ein fingiertes Chef-Mail – tritt in immer ausgefeilteren Form auf. Die WKO bietet Opfern einer Cyberattacke oder eines Cybercrime Angriffs Hilfe unter der Telefonnummer 0800 888 133. IT-Security-Expertenteams stehen derzeit in den Bundesländern Steiermark, Kärnten, Burgenland, Vorarlberg, Oberösterreich, Tirol, Niederösterreich, Wien und Salzburg zur Verfügung.

Hilfe bei Erpressung und Virenbefall

Die Cyber-Security-Hotline unterstützt in allen kritischen Fällen von Sicherheitsvorfällen mit Bezug auf IKT-Infrastruktur (PC, Server, Handy etc.), beispielsweise bei Virenbefall, Verschlüsselungstrojanern oder digitaler Erpressung, zum Beispiel Zahlung mit Bitcoins – also bei allen Fällen, die unter dem Begriff Cyber-Kriminalität zusammengefasst werden. Davon betroffenen Mitgliedern der WKO steht unter 0800 888 133 ab sofort eine kostenlose telefonische Notfallhilfe zur Verfügung. Diese „Erstversorgung“ ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar.

Bereitschaftsdienst von IT-Experten

Für Hilfe darüber hinaus sorgt ein ebenfalls neu eingerichteter Bereitschaftsdienst von IT-Security-Experten (Montag bis Freitag: 8 bis 18 Uhr). Insgesamt stehen hier 27 IT-Unternehmen zur Verfügung, die allesamt Mitglied der UBIT-Experts Group IT-Security sind. Auch hier ist das vom Callcenter zugewiesene Erstgespräch kostenlos, erst ein weiterer Einsatz muss dann vom Kunden an die Firma bezahlt werden.

 

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