Oberösterreich: Wie EPU Zuschüsse für erste Mitarbeiter mobilisieren

29.April 2019

In Oberösterreich wurde die Förderung 1plus1 verlängert. Sie stellt Lohnkostenzuschüsse für Ein-Personen-Unternehmen in Aussicht, die ihren ersten Mitarbeiter/Mitarbeiterin einstellen.

Die Verlängerung betrifft Arbeitsverhältnisse, die zwischen dem 1. Jänner 2019 bis zum 31. Dezember 2019 abgeschlossen werden.

Wer wird gefördert?

1plus1 richtet sich an EPU, die Sitz oder Betriebsstätte in Oberösterreich haben. Als weitere Voraussetzungen müssen sie seit mehr als drei Monaten über eine Kranken- und Pensionsversicherung nach GSVG verfügen. Dazu kommt die Bedingung, dass MitarbeiterInnen erstmalig oder erstmals nach fünf Jahren wieder ein Arbeitnehmer bzw. eine Arbeitnehmerin vollversichert beschäftigen.

Für diesen Personenkreis gibt es Förderungen

Förderbar sind arbeitslose Personen, die seit mindestens zwei Wochen beim AMS OÖ vorgemerkt sind sowie beim AMS OÖ vorgemerkte Arbeitssuchende unmittelbar nach abgeschlossener Ausbildung. Das Arbeitsverhältnis muss mindestens 50 Prozent der gesetzlichen oder kollektivvertraglichen Wochenstunden umfassen.

Ausnahmen

Von der Förderung ausgenommen sind:

  • Ehepartner/Ehepartnerinnen,
  • Lebensgefährten/Lebensgefährtinnen,
  • Kinder, Eltern, Geschwister, Enkelkinder, Großeltern,
  • Schwager/Schwägerinnen, Stiefkinder, Stiefeltern, Adoptivkinder, Adoptiveltern,
  • geschäftsführende Organe,
  • Lehrlinge, Werkvertragsnehmer/innen,
  • neue Selbständige (mit oder ohne Werkvertrag) und
  • freie Dienstnehmer/innen.

Was wird gefördert?

Als Ergänzung zur bestehenden Förderung des AMS OÖ („Beihilfe für Ein-Personen-Unternehmen“) gewährt das Land OÖ für einen befristeten Zeitraum eine Unterstützung für EPUs bei der Einstellung des ersten Mitarbeiters bzw. der ersten Mitarbeiterin. In den ersten drei Monaten sowie in den Monaten zehn bis zwölf des neu begründeten Beschäftigungsverhältnisses fördert das Land OÖ ergänzend zur AMS-Förderung das Bruttoentgelt in der Höhe von 50 Prozent der bestehenden Bruttolohnkosten. Als Obergrenze gilt die jeweilige ASVG-Höchstbeitragsgrundlage.

Wie wird gefördert?

Die Förderbeträge für die ersten drei Monate und die Monate zehn bis zwölf werden jeweils nach Ablauf dieser Zeiträume und erfolgter Antragstellung bzw. Bestätigung über die Beschäftigung angewiesen.

So funktioniert es

Der Förderantrag für die ersten drei Monate und die Monate zehn bis zwölf ist binnen vier Wochen nach Ablauf des jeweiligen Zeitraums beim Amt der Oö. Landesregierung, Direktion für Landesplanung, wirtschaftliche und ländliche Entwicklung, Abteilung Wirtschaft und Forschung einzureichen.

Was ist noch zu beachten?

Die Förderung der Landes OÖ gilt für Arbeitsverhältnisse, die ab dem 1. Jänner 2019 und bis zum 31. Dezember 2019 abgeschlossen werden.

 

Mehr zum Thema

Landesregierung Oberösterreich