Digitalisierungsagentur: Hier gibt es Unterstützung für den Umbau

21.Februar 2019

Bei  einer Großveranstaltung unter der Dachmarke „Digital Austria“ wurden zentrale Projekte der Digitalisierungsagentur (DIA) der Bundesregierung  vorgestellt. Es geht um Digitalisierung in der Wirtschaft, der Verwaltung und der Gesellschaft im Allgemeinen.

Die DIA präsentiert ein Maßnahmenpaket für KMU nach dem Vorbild international erprobter Best Practices, „mit dem die digitale Aufholjagd Österreichs zur Leading Digital Nation offiziell gestartet wird“, wie es von Regierungsseite heißt. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) will „die digitalen Innovationen in die Klassenzimmer bringen, die Verwaltung für die Bürger und die Unternehmen vereinfachen und die Infrastruktur im ganzen Land ausbauen“. Wichtig sei auch die Stärkung des Wirtschaftsstandorts und das Sichern hochqualifizierter Arbeitsplätze.

Unterstützung bei Schulung

Österreichs mittelständische Unternehmen seien nur mittelmäßig digitalisiert, aber sehr offen, Unterstützungsangebote bei der digitalen Transformation anzunehmen, sagte Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck (ÖVP). Die meisten sähen die Digitalisierung als Chance, haben aber einen hohen Schulungsbedarf. Den Unternehmen soll mit #digitalaustriaKMU am Weg in die Digitalisierung geholfen werden. Im März sollen die ersten Qualifizierungs- und Unterstützungsmaßnahmen starten. Dazu gehört ein „Digitalisierungs-Selbst-Check für Unternehmen“ auf der Webplattform digitalaustria.gv.at/kmu. Die DIA bietet in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Unterstützung an.

Unter dem Dach der FFG

Die DIA wurde in der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) eingerichtet. Mehr als die Hälfte der Fördermittel der FFG werden inzwischen in die Digitalisierung investiert, ließen die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner anlässlich des „Kick-off“-Events wissen. (APA)

 

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