Steiermark: Neuausrichtung der regionalen Winterbauoffensive

27.September 2018

Das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark führt auch im Winter 2018/19 eine regionale Winterbauoffensive durch. Erstmals gibt es einen speziellen Regionalbonus, bei dem Bauvorhaben aus witterungsbedingt benachteiligten Lagen bevorzugt werden.

Die Kriterien zur Bewertung der eingereichten Projekte werden heuer anders gewichtet, heißt es in einer Aussendung des steirischen Wirtschaftsressorts. Ein besonderer Fokus werde auf nachhaltiges Bauen gelegt.

Einreichungen

Projekte können bis 5. November 2018 bei der Firma „planconsort ztgmbh“ in Leibnitz eingereicht werden.

Neuer Regionalbonus

Die Bewertungskriterien werden für die regionale Winterbauoffensive 2018/19 erstmals um einen Regionalbonus erweitert. Projekte aus witterungsbedingt benachteiligten Regionen werden höher bewertet und der Zeitraum für die Fertigstellung dieser Projekte wird verlängert. Grundsätzlich müssen Bauvorhaben zwischen 5. November 2018 und 31. Mai 2019 durchgeführt und abgeschlossen werden. Projekte in witterungsbedingt benachteiligten Lagen dürfen bis 30. Juni 2019 beendet werden. Auch beim Baubeginn wird heuer erstmals differenziert. In witterungsbedingt benachteiligten Lagen muss dieser spätestens am 4. März 2019 erfolgen, sonst bereits am 4. Februar 2019.

Fokus auf nachhaltiges Bauen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf nachhaltigen Bauvorhaben. Projekte, die besonders positive Umweltauswirkungen haben (z.B. Passivhausstandard, Niedrigenergiestandard, Verwendung erneuerbarer Energien) werden höher bewertet.

Mehr Bau-Jobs

Die Arbeitsplatzwirksamkeit des jeweiligen Projektes während der Bauphase und die Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie Lehrausbildungsplätze beim Förderungsnehmer sind auch weiterhin wesentliche Kriterien für die Förderwürdigkeit eines Bauvorhabens.

Weitere Infos

Mit der regionalen Winterbauoffensive werden Baumaßnahmen für gewerbliche und touristische Bauvorhaben gefördert. Die maximale Förderungshöhe beträgt 50.000 Euro pro Projekt. Die eingereichten Projekte werden an Hand der Kriterien durch das sozialpartnerschaftlich besetzte Konjunkturforum Bau, das bei der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten angesiedelt ist, gereiht. Der Beschluss erfolgt durch die Landesregierung.

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