Kärnten: So bilden Sie Ihren eigenen Internationalisierungsassistenten aus

12.September 2018

Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) startet mit 01.01.2019 das zweijährige Qualifizierungs- und Ausbildungsprogramm eines“Internationalisierungsassistenten“. Der KWF übernimmt Teile der Personal – und Ausbildungskosten. 

Unternehmen aus den Bereichen Industrie, produzierendes Gewerbe oder der produktionsnahen Dienstleistung wird die Möglichkeit geboten, mit Hilfe der KWF-Förderung qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für internationale Geschäfte aufzubauen. Die Internationalisierungsassistentinnen und Internationalisierungsassistenten unterstützen das Unternehmen, um Auslandsmärkte intensiv zu bearbeiten. Bei der Einreichung definiert das Unternehmen seine strategischen Internationalisierungsvorhaben, die von Internationalisierungsassistentinnen und -assistenten bearbeitet werden.

Angestellte des Unternehmens

Die AssistentInnen werden vom Unternehmen angestellt, arbeiten direkt im Unternehmen und nehmen am Qualifizierungsprogramm teil. Das Qualifizierungsprogramm wird in der Gruppe aller teilnehmenden Unternehmen und ihrer Internationalisierungsassistentinnen und Internationalisierungsassistenten durchgeführt. Dabei soll ein Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern stattfinden.

Antragsberechtigt

Das Programm ist insbesondere für kleine und mittlere Kärtner Unternehmen (KMU) ausgelegt, die sich in einem Internationalisierungsprozess befinden. Die Anzahl der zu vergebenden Plätze im Programm ist begrenzt. Der KWF führt eine formelle und inhaltliche Prüfung der Anträge durch. Für die endgültige Auswahl der Unternehmen behält sich der KWF vor, externe Expertinnen und Experten beizuziehen. Der Förderungszeitraum ist mit zwei Jahren von 01.01.2019 bis 31.12.2020 fixiert.

Förderbare Projekte

Gefördert werden Unternehmen, die mit Unterstützung einer Internationalisierungsassistentin bzw. eines Internationalisierungsassistenten ihre Aktivitäten auf die Erschließung von ausländischen Wachstumsmärkten fokussieren. Die durch den Einsatz der Internationalisierungsassistentin bzw. des Internationalisierungsassistenten bewirkte Dynamik im Unternehmen,
um internationale Geschäftsbeziehungen aufzubauen, stellt eine wesentliche Förderungsvoraussetzung dar.

Art der Förderung

Die Förderung erfolgt durch

  • Beratung und Unterstützung bei der Projektentwicklung
  • Gewährung von nicht rückzahlbaren Zuschüssen

Ausmaß der Förderung

  • Gehaltskostenzuschuss im ersten Ausbildungsjahr (2019) in Höhe von max. 50% mit einer Deckelung des Zuschusses bei  20.000 Euro
  • Gehaltskostenzuschuss im zweiten Ausbildungsjahr (2020) in Höhe von max. 40% mit einer Deckelung des Zuschusses bei 16.000 Euro
  • Förderung von 100 Prozent der Kosten des verpflichtenden Ausbildungsprogramms mit einer Deckelung des Zuschusses bei 20.000 Euro.
  • Förderung von Kosten für individuelle Aus- undWeiterbildungsmaßnahmen außerhalb des Ausbildungsprogramms, die im Zuge des Projektvorhabens zu einer zielgerichteten und erfolgreichen Projektrealisierung beitragen, im Ausmaß von 100 Prozent der förderbaren Qualifizierungskosten mit einer Deckelung des Zuschusses bei  4.000 Beratungsleistungen
  • Förderung der Kosten für die Inanspruchnahme von individuellen (einzelbetrieblichen) Beratungsleistungen als Beitrag zum gegenständlichen Internationalisierungsprojekt mit maximal 50% der förderbaren Beratungskosten mit einer Deckelung des Zuschusses bei 2.000 Euro.

 

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