Urlaub auf Rädern: Miete von Wohnmobilen hat sich stark verteuert

20.Juli 2018

Wer mit einem gemieteten Wohnmobil in den Urlaub startet, muss heuer in fast allen europäischen Ländern deutlich tiefer in die Tasche greifen als noch vor einem Jahr. In Österreich liegt die Tagesmiete mit durchschnittlich 125 Euro zwar im Mittelfeld, doch 2017 war diese um 46 Euro noch wesentlich billiger, wie aus einer Erhebung der Campingfahrzeug-Vermittlungsplattform Campanda hervorgeht.

Im Vorjahr war Österreich mit 79 Euro pro Tag europaweit noch am günstigsten. Heuer kommt diese Form des Camping-Urlaubs in den Niederlanden mit 88 Euro pro Tag, in Portugal (110 Euro) und in der Türkei (fast 114 Euro) am billigsten. Spürbar preiswerter als in Österreich sind die gemieteten Ferienvehikel etwa auch in Deutschland (116 Euro). In Frankreich und in Italien sind mit rund 123 Euro fast genauso viel hinzulegen wie hierzulande.

Norwegen auch hier am teuersten

Die Preise am massivsten hochgefahren haben die Caravan-Anbieter heuer in Norwegen (plus 61 Euro pro Tag), Belgien (plus 59 Euro) und Estland (plus 56 Euro). Billiger wurde es europaweit nur in den Niederlanden (minus 17 Euro) und der Schweiz (minus 11 Euro). Generell sind Wohnmobile & Co. im Norden Europas besonders teuer. Neben Norwegen (fast 240 Euro pro Tag) rangiert Island (gut 214 Euro). Die preiswerteren Urlaubsziele in Skandinavien sind hier Finnland (rund 168 Euro) und Schweden (knapp 164) Euro. In Südeuropa (darunter Portugal, Türkei, Spanien) ist der durchschnittliche Tagesmietpreis hingegen überwiegend günstig.

© Campanda

Tipp für Mieter

Campanda hat dafür einen Reat: Wer das Fahrzeug in einem benachbarten Land mietet, kann unter Umständen Geld sparen. Für einen Schweizer Kunden, der beispielsweise nach Skandinavien reisen möchte, wäre es günstiger, das Wohnmobil in Österreich oder Deutschland abzuholen. (APA/red)

 

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