Erleichterung bei Fans: Bierversorgung in WM-Städten ist nicht gefährdet

26.Juni 2018

Bei Berichten über fehlendes Bier in einigen Kneipen handele es sich um Einzelfälle. Gaststätten in der russischen Hauptstadt und anderen Spielorten verzeichnen seit Beginn der WM einen ungewöhnlich starken Anstieg beim Bierverkauf. Die Bierversorgung bei der WM sei nicht gefährdet, beteuert der Hauptsponsor AB-Inbev. 

Teilweise trinken die Fußballfans nach Darstellung einiger Gastronomen die Vorräte leer. „Es kommt in der ganzen Stadt vor“, sagte der Besitzer des Moskauer Pubs Jim & Jack’s. Die Produzenten könnten nicht schnell genug Nachschub liefern, kritisierte er. Der Marketingchef der russischen AB-Inbev-Tochter, Konstantin Tamirow, sagte der Zeitung „Kommersant“, der Verkauf habe deutlich zugelegt. AB Inbev stellt auch das offizielle WM-Bier Bud her. Das Unternehmen sei darauf vorbereitet, im Notfall zusätzliche Mengen in den Verkauf zu bringen.

Gegen einen negativen Trend

Der Verband der Bierbrauer hofft durch das Turnier auf einen Schub. Allerdings sei noch unklar, ob dies ausreichen würde, den negativen Trend zu stoppen. Allein 2017 war der Markt um fünf Prozent eingebrochen, auch wegen eines Verkaufsverbots von günstigen PET-Flaschen mit einem Volumen von 1,5 Litern oder mehr, die bei Russen sehr beliebt waren. (APA)