Fenster, Türen, Dach: So funktioniert die thermische Teilsanierung für Betriebe

22.Juni 2018

Wenn für eine umfassende thermische Sanierung des Betriebsgebäudes zu wenig Geld in der Kasse liegt, dann ist die teilweise Umsetzung der Sanierungspläne die nächste Alternative. Das thermische Sanierungsprogramm der KPC bietet für Betriebe die Möglichkeit, Teilsanierungen vorzunehmen: Es bietet Förderungen für die Sanierung von Geschossdecken, Fenstern, Dachflächenfenster oder Außentüren.

Zielgruppe des Programms sind alle Betriebe und Vereine, deren Gebäude älter als 20 Jahre sind. Zur Förderung dürfen aber nur Flächen und Fenster eingereicht werden, die sich in beheizten und gewerblich genutzten Gebäudeteilen befinden.

Was wird gefördert?

  • Die Dämmung der obersten Geschossdecke bzw. des Daches, wenn die Dämmung bestimmten werten entspricht. Der geforderte U-Wert gilt ab einer Mindeststärke des Dämmmaterials von 20 cm als eingehalten.
  • Die Sanierung bzw. der Austausch von Fenstern, Dachflächenfenster und Außentüren. Der Nachweis des geforderten Dämmwertes (U-wert) erfolgt anhand der technischen Angaben in den Rechnungen. Die Uw-Werte sowie die Abmessungen der Fenster, Türen oder Tore müssen daher aus den vorgelegten Rechnungen hervorgehen.
  • Nicht gefördert werden: Innentüren, Dämmungen und Estrich zwischen beheizten Geschossen, Entsorgungskosten, Dacheindeckungen, Spenglerarbeiten (z.B. Dachrinnen), Dachgeschoßausbauten und durchgehende Glasfassaden

Was ist bei der Antragstellung zu beachten?

Förderungsanträge sind nach Umsetzung des Projekts, spätestens jedoch sechs Monate nach Rechnungslegung für die beantragten Maßnahmen einzubringen. Für die Einhaltung dieser 6-Monatsfrist ist das Datum der Rechnung (bzw. Schlussrechnung) ausschlaggebend.

 

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