Industrie 4.0: Österreich bei Roboter-Dichte überdurchschnittlich gut

09.Februar 2018

Weltweit sind in den Fabriken immer mehr Roboter am Werk. Industrie 4.0 ist dabei in Österreich angekommen: Im Alpenland kommen auf 10.000 Beschäftigte mittlerweile 144 Roboter, so der Branchenverband IFR. Österreich landet damit weltweit auf Rang 14 und liegt über dem Europa-Schnitt von 99 Einheiten. Auf der Überholspur ist China.

Das Reich der Mitte will „bis 2020 in die Top 10 der am stärksten automatisierten Nationen der Welt aufsteigen“. An der Spitze liegt seit 2010 Südkorea mit 631 Robotern pro 10.000 Mitarbeitern, gefolgt von Singapur (488) und Deutschland (309). Sie verweisen Japan, Schweden, Dänemark, USA, Italien, Belgien und Taiwan auf die hinteren Plätze der Top 10, teilte die International Federation of Robotics (IFR) am Donnerstag mit. Für das Ranking wurde die durchschnittliche Roboterdichte in der Fertigungsindustrie pro 10.000 Mitarbeiter untersucht.

China auf Überholspur

China, das derzeit auf Platz 23 liegt, ist beim Thema Industrie 4.0 den führenden Ländern aber dicht auf den Fersen. „Die Entwicklung der Roboterdichte in China war die dynamischste weltweit“, heißt es von IFR. „Die Roboterdichte stieg von 25 Einheiten im Jahr 2013 auf 68 Einheiten im Jahr 2016“. Schlusslicht bilden laut der Analyse Russland, die Philippinen und Indien.

Wachstum in Asien am höchsten

Nach Regionen lag die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen 2010 und 2016 der Roboterdichte in Asien bei 9 Prozent, in Amerika bei 7 Prozent und in Europa bei 5 Prozent. (APA)

 

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