Recruiting: 48 Prozent der Österreicher verstehen Stellenausschreibungen nicht

15.September 2017

Den richtigen Job-Kandidaten finden Unternehmen nur durch eine breitere Suche. Das Problem ist, dass für 48 Prozent der 500 Befragten die Stellenausschreibungen durchschnittlich bis wenig verständlich sind und 58 Prozent können nicht mal einschätzen, ob sie auf Basis der Ausschreibung für einen Job geeignet sind oder nicht.

Neue Wege gefragt

Die Studie des Marktforschungsinstituts meinungsraum.at zeigt, dass nur 16% Prozent der Beschäftigten intensiver über einen Jobwechsel nachdenken. Das heißt im Umkehrschluss: 84% der Beschäftigten stehen als potenzielle Bewerber nicht zur Verfügung. Das führt zu Frust bei den Bewerbern und gleichzeitig zu hohen Kosten bei den Unternehmen. „Es gibt ein dramatisches Mismatch zwischen Angebot und Nachfrage bei der Suche nach passenden Mitarbeitern, das erhöht die Suchkosten. Zusätzlich sind Fehler bei Stellenbesetzungen sehr teuer. Betragen die Fluktuationskosten schon bei einfachen Positionen zwischen 2000 und 5000 Euro, so können für erfolgskritische Positionen wie zum Beispiel Key Account Manager oder Techniker mit Spezialkenntnissen direkte und indirekte Kosten bis zu 100.000 Euro entstehen. Daher braucht es neue Zugänge im Recruiting“, so die Studienmacher. 69 Prozent der Österreicher suchen laut Studie über eine Stellenausschreibung einen neuen Job, 57 Prozent über das AMS oder Onlineportale, 55 Prozent über Stellenausschreibungen der Unternehmensportale.