Gold –
glänzende Beimischung fürs Depot

Thema im Fokus

Gold – glänzende Beimischung fürs Depot

Thema im Fokus

Kaum wird es an den Finanzmärkten turbulent, steuern viele Anleger:in­nen „sichere Häfen“ an. Insbesondere Gold ist dann in der Regel ein gesuchtes Investment. 2022 ist da keine Ausnahme. Die weiter schwelende Corona-Pandemie, zunehmende Lieferengpässe bei Materialen und Vorprodukten, deutlich gestiegene Rohstoffpreise. Dazu der Krieg in der Ukraine. All das macht einige Investor:innen nervös – und bewegt sie dazu, ihr Geld verstärkt in das Edelmetall zu investieren.

Die immense Investmentnachfrage spiegelt sich auch beim Anlagevolumen von physischem Gold wieder. Laut World Gold Council (WGC) wurden im ersten Quartal allein in den USA 518.000 Feinunzen im Wert von insgesamt mehr als einer Milliarde Dollar erworben.  So viele Goldmünzen in einem Quartal wie zuletzt 1999.1

Doch nicht nur Investor:innen mit Schutzbedürfnis deckten sich mit dem Edelmetall ein, auch viele Notenbanken haben ihre nationalen Goldreserven aufgestockt. Nach WGC-Angaben haben die Zentralbanken im vergangenen Jahr 463 Tonnen erworben – ein Anstieg um 82 Prozent im Vergleich zu 2020. Damit traten die Zentralbanken das zwölfte Jahr in Folge als Nettokäufer von Gold auf.

Ebenfalls interessant: Die Verwendung von Gold im Technologiesektor hat 2021 um neun Prozent zugenommen und erreichte mit 330 Tonnen ein Drei-Jahres-Hoch. Obwohl die Nachfrage in der Technologiebranche damit geringer ist als in anderen Sektoren (etwa der Schmuckindustrie), ist die Verwendung inzwischen weit verbreitet und kommt in einer Vielzahl von elektronischen Geräten zum Einsatz.2 Auch in Apples iPhone werden rund 0,034 Gramm des Edelmetalls verbaut.3

Doch es ist nicht nur die geopolitische und wirtschaftliche Ungewissheit, welche die Anleger:innen raus aus risikoreichen Geldanlagen und rein in sogenannte „sichere Häfen“ treibt. Auch die galoppierende Inflation dürfte die Nachfrage befeuert haben. Gold ist nicht unendlich verfügbar und praktisch unzerstörbar. Im Gegensatz zu den Papierwährungen gibt es außerdem keine Notenbank, die das Angebot beliebig ausweiten kann. Das Edelmetall genießt daher seit jeher einen Ruf als guter Schutz des Vermögens vor der Geldentwertung.

Höhe der Inflation ist entscheidend

Wie wirkungsvoll der Inflationsschutz von Gold ist, hängt allerdings davon ab, wie hoch die Inflation ausfällt, erklärt Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Degussa Goldhandel. „Bei einer Inflation von, sagen wir, zwei bis vier Prozent bewahrt das Gold in der Regel den Anleger zwar vor dem Kaufkraftverlust des offiziellen Geldes. Aber beispielsweise erzielen dann Aktienanlagen nicht selten höhere Renditen, sind also ein vergleichsweise besserer Inflationsschutz.“ Bei höheren Inflationsraten – wie aktuell – sieht das anders aus. Physisches Gold bewähre sich jedoch in diesen Zeiten nicht selten als „einer der letzten sicheren Häfen“.

Der Gold-Verband WCG kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Demnach stieg der Goldpreis in Jahren mit Inflationsraten von mehr als drei Prozent um durchschnittlich 14 Prozent pro Jahr, noch stärker also, als ohnehin schon im langjährigen Schnitt. Je höher die Inflation, desto stärker der Goldpreisanstieg, so die Experten vom WCG. Gold habe das Vermögen daher über die Jahre nicht nur geschützt, sondern sogar geholfen, es zu vermehren.4

Höhe der Inflation ist entscheidend

Wie wirkungsvoll der Inflationsschutz von Gold ist, hängt allerdings davon ab, wie hoch die Inflation ausfällt, erklärt Thorsten Polleit, Chefvolkswirt von Degussa Goldhandel. „Bei einer Inflation von, sagen wir, zwei bis vier Prozent bewahrt das Gold in der Regel den Anleger zwar vor dem Kaufkraftverlust des offiziellen Geldes. Aber beispielsweise erzielen dann Aktienanlagen nicht selten höhere Renditen, sind also ein vergleichsweise besserer Inflationsschutz.“ Bei höheren Inflationsraten – wie aktuell – sieht das anders aus. Physisches Gold bewähre sich jedoch in diesen Zeiten nicht selten als „einer der letzten sicheren Häfen“.

Der Gold-Verband WCG kommt zu einem ähnlichen Ergebnis: Demnach stieg der Goldpreis in Jahren mit Inflationsraten von mehr als drei Prozent um durchschnittlich 14 Prozent pro Jahr, noch stärker also, als ohnehin schon im langjährigen Schnitt. Je höher die Inflation, desto stärker der Goldpreisanstieg, so die Experten vom WCG. Gold habe das Vermögen daher über die Jahre nicht nur geschützt, sondern sogar geholfen, es zu vermehren.4

Gold zur Diversifikation

Neben dem Sicherheitsgedanken spielt das Edelmetall aber auch als strategische Anlage eine große Rolle. Denn langfristige Vergleiche zeigen, dass Änderungen des Goldpreises nicht oder kaum mit Preisänderungen bei anderen wichtigen Anlageklassen korrelieren.5 Gold hat daher in der Vergangenheit dazu beigetragen, das eigene Portfolio effizient zu diversifizieren und in turbulenten Marktphasen Schwankungen auszugleichen, wenn der Wert von anderen Anlagen gesunken ist.  

Der direkteste Weg, in Gold zu investieren, ist der physische Erwerb in Form von Münzen und Barren, die in Österreich umsatzsteuerfrei erworben werden können. Sie werden von Regierungen und Prägeanstalten auf der ganzen Welt wie beispielsweise der Münze Österreich herausgegeben. Deren „Wiener Philharmoniker“ gehören zu den bekanntesten Anlagemünzen überhaupt.

Natürlich gilt es dabei, die Preisspanne zwischen An- und Verkaufskurs im Auge zu behalten. Nach dem Kauf fallen für etwaige Lagerungen in Bankschließfächern zudem Kosten an. Goldanleger aus dem Euroraum müssen außerdem das Währungsrisiko beachten. Denn Gold wird immer in Dollar gehandelt. Die einzige Möglichkeit, mit einem Investment in das Edelmetall etwas zu erwirtschaften, sind zudem Kurs- und Währungsgewinne. Denn Gold wirft weder Zinsen noch Dividenden ab, was dem WCG zufolge die Attraktivität des Edelmetalls als Investment allerdings kaum schmälern dürfte.

Zwar bringen die steigenden Zinsen durchaus ein Risiko mit sich, so die Experten, doch ansonsten spreche vieles für eine positive Entwicklung. Selbst im Falle einer deutlichen Entspannung im Ukraine-Krieg – was bisher nicht abzusehen ist – könnten eingetrübte Konjunkturperspektiven, Inflationsraten auf Mehrjahreshochs sowie eine während der vergangenen Jahrzehnte extrem gestiegene Geldmenge die Notwendigkeit, dass Anleger ihre Depots mittels Gold absichern bekräftigen.6 Nichts desto trotz gilt zu beachten, dass auch physisches Gold Kursschwankungen unterliegt und es bei negativer Entwicklung zu Wertverlusten kommen kann.

Gold zur Diversifikation

Neben dem Sicherheitsgedanken spielt das Edelmetall aber auch als strategische Anlage eine große Rolle. Denn langfristige Vergleiche zeigen, dass Änderungen des Goldpreises nicht oder kaum mit Preisänderungen bei anderen wichtigen Anlageklassen korrelieren.5 Gold hat daher in der Vergangenheit dazu beigetragen, das eigene Portfolio effizient zu diversifizieren und in turbulenten Marktphasen Schwankungen auszugleichen, wenn der Wert von anderen Anlagen gesunken ist.  

Der direkteste Weg, in Gold zu investieren, ist der physische Erwerb in Form von Münzen und Barren, die in Österreich umsatzsteuerfrei erworben werden können. Sie werden von Regierungen und Prägeanstalten auf der ganzen Welt wie beispielsweise der Münze Österreich herausgegeben. Deren „Wiener Philharmoniker“ gehören zu den bekanntesten Anlagemünzen überhaupt.

Natürlich gilt es dabei, die Preisspanne zwischen An- und Verkaufskurs im Auge zu behalten. Nach dem Kauf fallen für etwaige Lagerungen in Bankschließfächern zudem Kosten an. Goldanleger aus dem Euroraum müssen außerdem das Währungsrisiko beachten. Denn Gold wird immer in Dollar gehandelt. Die einzige Möglichkeit, mit einem Investment in das Edelmetall etwas zu erwirtschaften, sind zudem Kurs- und Währungsgewinne. Denn Gold wirft weder Zinsen noch Dividenden ab, was dem WCG zufolge die Attraktivität des Edelmetalls als Investment allerdings kaum schmälern dürfte.

Zwar bringen die steigenden Zinsen durchaus ein Risiko mit sich, so die Experten, doch ansonsten spreche vieles für eine positive Entwicklung. Selbst im Falle einer deutlichen Entspannung im Ukraine-Krieg – was bisher nicht abzusehen ist – könnten eingetrübte Konjunkturperspektiven, Inflationsraten auf Mehrjahreshochs sowie eine während der vergangenen Jahrzehnte extrem gestiegene Geldmenge die Notwendigkeit, dass Anleger ihre Depots mittels Gold absichern bekräftigen.6 Nichts desto trotz gilt zu beachten, dass auch physisches Gold Kursschwankungen unterliegt und es bei negativer Entwicklung zu Wertverlusten kommen kann.

Mit regelmäßigen Beträgen zum eigenen Goldschatz

Mit dem s Gold Plan der Erste Bank und Sparkassen haben Anleger:innen die Möglichkeit, ab einem Betrag von 50 Euro im Monat ein Gold-Depot aufzubauen. Mit jeder Einzahlung erwirbt man dabei physisches Miteigentum und spart auf ganze Goldstücke oder Barren an. Durch die regelmäßigen Käufe werden Ausschläge bei der Wertentwicklung nach oben und unten ausgeglichen, kurzfristige Kursschwankungen fallen nicht mehr so stark ins Gewicht wie bei unregelmäßigen und punktuellen Käufen. Dies wird in der Finanzbranche als Cost-Average-Effekt bezeichnet.

Zur Auswahl im s Gold Plan stehen der Wiener Philharmoniker 1 Unze, der Wiener Philharmoniker ½ Unze und der Goldbarren 100 Gramm. Dabei muss man sich allerdings nicht festlegen, denn in die einzelnen  Goldprodukte kann auch kombiniert angespart werden. Abgewickelt wird der Kauf über ein Gold-Depot, das speziell für Goldkäufe und -verkäufe eingerichtet wird. Die Lagerung erfolgt sicher bei der Geldservice Austria (GSA) in Wien. Auch darüber hinaus besticht der s Gold Plan durch ein hohes Maß an Flexibilität. So können regelmäßige Einzahlungen zu jedem Zeitpunkt beliebig erhöht, reduziert oder ausgesetzt werden. Auf Wunsch ist überdies die physische Ausfolgung ab einer Goldmünze oder einem Barren möglich. Ganze Stücke oder Teilstücke können zudem jederzeit verkauft werden. 

Mit regelmäßigen Beträgen zum eigenen Goldschatz

Mit dem s Gold Plan der Erste Bank und Sparkassen haben Anleger:innen die Möglichkeit, ab einem Betrag von 50 Euro im Monat ein Gold-Depot aufzubauen. Mit jeder Einzahlung erwirbt man dabei physisches Miteigentum und spart auf ganze Goldstücke oder Barren an. Durch die regelmäßigen Käufe werden Ausschläge bei der Wertentwicklung nach oben und unten ausgeglichen, kurzfristige Kursschwankungen fallen nicht mehr so stark ins Gewicht wie bei unregelmäßigen und punktuellen Käufen. Dies wird in der Finanzbranche als Cost-Average-Effekt bezeichnet.

Zur Auswahl im s Gold Plan stehen der Wiener Philharmoniker 1 Unze, der Wiener Philharmoniker ½ Unze und der Goldbarren 100 Gramm. Dabei muss man sich allerdings nicht festlegen, denn in die einzelnen  Goldprodukte kann auch kombiniert angespart werden. Abgewickelt wird der Kauf über ein Gold-Depot, das speziell für Goldkäufe und -verkäufe eingerichtet wird. Die Lagerung erfolgt sicher bei der Geldservice Austria (GSA) in Wien. Auch darüber hinaus besticht der s Gold Plan durch ein hohes Maß an Flexibilität. So können regelmäßige Einzahlungen zu jedem Zeitpunkt beliebig erhöht, reduziert oder ausgesetzt werden. Auf Wunsch ist überdies die physische Ausfolgung ab einer Goldmünze oder einem Barren möglich. Ganze Stücke oder Teilstücke können zudem jederzeit verkauft werden. 

1 Quelle: finanzen.net; Stand: 25. April 2022
2 Quelle: Fundresearch; Stand: 28. Januar 2022
3 Quelle: BBC; Stand: 17. Oktober 2016
4 Quelle: Manager Magazin; Stand: 9. Februar 2022
5 Quellen: Focus Money; Stand: 8. Mai 2018 / Insignitus Gold; Stand: 27. April 2022
6 Quelle: finanzen.net; Stand: 25. April 2022
7 Quelle: Manager Magazin; Stand: 2. Juni 2021

 

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