ERSTE STOCK COMMODITIES – Bodenschätze fürs Depot

Fonds im Fokus

ERSTE STOCK COMMODITIES – Bodenschätze fürs Depot

Fonds im Fokus

Klare Trendwende

Fragt man Anleger:innen, welche Anlageklassen in ihren Portfolios vertreten sind, werden oft Aktien und Anleihen genannt. Und das aus gutem Grund, denn Depots aus Aktien und Anleihen performten in den letzten Jahrzehnten sehr gut. Zu Rohstoffen als Anlageklasse besteht dagegen meist kein klarer Bezug, weshalb dieses Anlagesegment eher ein Schattendasein in den Depots führt. Das könnte unter anderem daran liegen, dass es für Rohstoffe, abseits der Aktien von Rohstoffunternehmen sowie von Edelmetallen, kaum direkte Möglichkeiten für Investments gibt. Nachdem zuletzt auch die Kursentwicklung über viele Jahre recht schwach war, gab es bisher auch keinen besonderen Anreiz, daran etwas zu ändern.

Doch inzwischen hat sich der Wind gedreht. Infolge der Coronakrise und der damit verbundenen Lockdowns gab es zunehmende Probleme mit den globalen Lieferketten. Obwohl es zu Beginn der Krise infolge des eingebrochenen Wirtschaftswachstums noch Rohstoffe im Übermaß zu geben schien, wurden im Laufe der Zeit immer mehr Engpässe erkennbar, die auch zu steigenden Preisen führten. Daraus entstand ein Trend, der sich mittlerweile verfestigte.

Weitere Verschärfung

Infolge der Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts hat sich diese Entwicklung weiter beschleunigt. Besonders betroffen sind Energierohstoffe wie Öl und Gas, Metalle wie Aluminium und Nickel sowie Nahrungsmittel wie Weizen. Gemäß des jüngsten Berichts der Weltbank bringt die schwere Erschütterung der Rohstoffmärkte eine ganze Reihe von Problemen mit sich. Demnach wurden die globalen Muster von Handel, Produktion und Verbrauch verschoben, sodass wohl noch bis Ende 2024 ein historisch hohes Preisniveau herrscht. Der Anstieg der Energiepreise der letzten zwei Jahre wird dabei als stärkster seit der Ölkrise von 1973 und bei Nahrungsmitteln als stärkster seit 2008 bezeichnet. Im Falle eines länger anhaltenden Krieges oder weiterer Sanktionen gegen Russland könnte sich die Situation sogar noch zusätzlich verschärfen, so der Bericht.

Kurzfristig drohen die hohen Preise bereits, den Übergang zu sauberen Energieformen zu verzögern. So haben mehrere Länder Pläne zur Steigerung der Produktion fossiler Brennstoffe angekündigt. Und die hohen Preise vor allem für Aluminium und Nickel treiben die Kosten für erneuerbare Energien, die von diesen Rohstoffen abhängen.1

Während die Nachfrage deshalb weiter steigen dürfte, könnte die Situation auf der Angebotsseite gleichzeitig angespannt bleiben, was den Preisen weiteren Auftrieb geben würde. Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge geht es dabei vor allem um Kobalt, Kupfer, Lithium und Nickel. Dies sind die kritischen Metalle für die Energiewende, die im Produktionswert mit Erdöl gleichziehen könnten.2

In Rohstoffe investieren

Angesichts der turbulenten Entwicklungen könnten Anleger:innen  darüber nachdenken, ihrem Portfolio rohstoffnahe Investments beizumischen. In der Praxis sind direkte Anlagen in Rohstoffe jedoch häufig schwierig, da der Handel in der Regel auf Termin über Futures erfolgt. Für langfristige Veranlagungen müssten Investments hier vor Verfall regelmäßig in neue Kontrakte gerollt werden, was angesichts der Terminpreiskurve kompliziert ist und zusätzliche Kosten verursacht. Zudem müssten die Rohstoffe aufwändig physisch gelagert werden, was neben laufenden Kosten den Nachteil hat, dass es sich um keine produktive Verwendung handelt, die mit Zinsen oder Dividenden verbunden ist. Deshalb besteht eine sinnvolle Alternative darin, indirekt über Aktien von Unternehmen zu investieren, die in diesem Sektor aktiv sind. Dabei spielen neben der Preisentwicklung von Rohstoffen noch andere Chancen und Risiken wie das Management oder der Verschuldungsgrad eine Rolle. Bei einer Anlage in ausreichend viele Unternehmen werden diese Effekte jedoch gestreut, während der Fokus auf die Rohstoffe erhalten bleibt.

Praktische Lösung

Eine interessante Möglichkeit, weltweit schwerpunktmäßig in Rohstoffunternehmen zu investieren, ist der ERSTE STOCK COMMODITIES. Besonders wichtig ist dabei, dass Nahrungsmittel und damit verbundene Spekulationen von Vornherein ausgeschlossen sind. Das ist eine Grundsatzentscheidung, die bei der Erste Asset Management und Erste Group Bank praktiziert wird. Im Rahmen der Anlagestrategie wird ein ausgewogenes Portfolio aus den Branchen Grundstoffe, inklusive Metalle, und Energie angestrebt. Dabei erfolgt eine breite Streuung über insgesamt 20 Subsektoren wie Öl & Gas, Spezialchemikalien, Gold, Industriemetalle und Düngemittel. Zuletzt waren rund 86 Prozent des Portfolios in Nordamerika und Westeuropa investiert, wo große Konzerne sitzen, obwohl es auch in Schwellenländern viele Rohstoffvorkommen gibt. Der Fonds verzeichnete eine starke Entwicklung, seitdem vor rund zwei Jahren das Corona-Tief des Marktes erreicht und anschließend die beschriebene Trendwende der Rohstoffpreise eingeleitet wurde.

Hinweis: Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

Klare Trendwende

Fragt man Anleger:innen, welche Anlageklassen in ihren Portfolios vertreten sind, werden oft Aktien und Anleihen genannt. Und das aus gutem Grund, denn Depots aus Aktien und Anleihen performten in den letzten Jahrzehnten sehr gut. Zu Rohstoffen als Anlageklasse besteht dagegen meist kein klarer Bezug, weshalb dieses Anlagesegment eher ein Schattendasein in den Depots führt. Das könnte unter anderem daran liegen, dass es für Rohstoffe, abseits der Aktien von Rohstoffunternehmen sowie von Edelmetallen, kaum direkte Möglichkeiten für Investments gibt. Nachdem zuletzt auch die Kursentwicklung über viele Jahre recht schwach war, gab es bisher auch keinen besonderen Anreiz, daran etwas zu ändern.

Doch inzwischen hat sich der Wind gedreht. Infolge der Coronakrise und der damit verbundenen Lockdowns gab es zunehmende Probleme mit den globalen Lieferketten. Obwohl es zu Beginn der Krise infolge des eingebrochenen Wirtschaftswachstums noch Rohstoffe im Übermaß zu geben schien, wurden im Laufe der Zeit immer mehr Engpässe erkennbar, die auch zu steigenden Preisen führten. Daraus entstand ein Trend, der sich mittlerweile verfestigte.

Weitere Verschärfung

Infolge der Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts hat sich diese Entwicklung weiter beschleunigt. Besonders betroffen sind Energierohstoffe wie Öl und Gas, Metalle wie Aluminium und Nickel sowie Nahrungsmittel wie Weizen. Gemäß des jüngsten Berichts der Weltbank bringt die schwere Erschütterung der Rohstoffmärkte eine ganze Reihe von Problemen mit sich. Demnach wurden die globalen Muster von Handel, Produktion und Verbrauch verschoben, sodass wohl noch bis Ende 2024 ein historisch hohes Preisniveau herrscht. Der Anstieg der Energiepreise der letzten zwei Jahre wird dabei als stärkster seit der Ölkrise von 1973 und bei Nahrungsmitteln als stärkster seit 2008 bezeichnet. Im Falle eines länger anhaltenden Krieges oder weiterer Sanktionen gegen Russland könnte sich die Situation sogar noch zusätzlich verschärfen, so der Bericht.

Kurzfristig drohen die hohen Preise bereits, den Übergang zu sauberen Energieformen zu verzögern. So haben mehrere Länder Pläne zur Steigerung der Produktion fossiler Brennstoffe angekündigt. Und die hohen Preise vor allem für Aluminium und Nickel treiben die Kosten für erneuerbare Energien, die von diesen Rohstoffen abhängen.1

Während die Nachfrage deshalb weiter steigen dürfte, könnte die Situation auf der Angebotsseite gleichzeitig angespannt bleiben, was den Preisen weiteren Auftrieb geben würde. Einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zufolge geht es dabei vor allem um Kobalt, Kupfer, Lithium und Nickel. Dies sind die kritischen Metalle für die Energiewende, die im Produktionswert mit Erdöl gleichziehen könnten.2

In Rohstoffe investieren

Angesichts der turbulenten Entwicklungen könnten Anleger:innen  darüber nachdenken, ihrem Portfolio rohstoffnahe Investments beizumischen. In der Praxis sind direkte Anlagen in Rohstoffe jedoch häufig schwierig, da der Handel in der Regel auf Termin über Futures erfolgt. Für langfristige Veranlagungen müssten Investments hier vor Verfall regelmäßig in neue Kontrakte gerollt werden, was angesichts der Terminpreiskurve kompliziert ist und zusätzliche Kosten verursacht. Zudem müssten die Rohstoffe aufwändig physisch gelagert werden, was neben laufenden Kosten den Nachteil hat, dass es sich um keine produktive Verwendung handelt, die mit Zinsen oder Dividenden verbunden ist. Deshalb besteht eine sinnvolle Alternative darin, indirekt über Aktien von Unternehmen zu investieren, die in diesem Sektor aktiv sind. Dabei spielen neben der Preisentwicklung von Rohstoffen noch andere Chancen und Risiken wie das Management oder der Verschuldungsgrad eine Rolle. Bei einer Anlage in ausreichend viele Unternehmen werden diese Effekte jedoch gestreut, während der Fokus auf die Rohstoffe erhalten bleibt.

Praktische Lösung

Eine interessante Möglichkeit, weltweit schwerpunktmäßig in Rohstoffunternehmen zu investieren, ist der ERSTE STOCK COMMODITIES. Besonders wichtig ist dabei, dass Nahrungsmittel und damit verbundene Spekulationen von Vornherein ausgeschlossen sind. Das ist eine Grundsatzentscheidung, die bei der Erste Asset Management und Erste Group Bank praktiziert wird. Im Rahmen der Anlagestrategie wird ein ausgewogenes Portfolio aus den Branchen Grundstoffe, inklusive Metalle, und Energie angestrebt. Dabei erfolgt eine breite Streuung über insgesamt 20 Subsektoren wie Öl & Gas, Spezialchemikalien, Gold, Industriemetalle und Düngemittel. Zuletzt waren rund 86 Prozent des Portfolios in Nordamerika und Westeuropa investiert, wo große Konzerne sitzen, obwohl es auch in Schwellenländern viele Rohstoffvorkommen gibt. Der Fonds verzeichnete eine starke Entwicklung, seitdem vor rund zwei Jahren das Corona-Tief des Marktes erreicht und anschließend die beschriebene Trendwende der Rohstoffpreise eingeleitet wurde.

Hinweis: Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.

1  Quelle: https://www.worldbank.org, Stand: 26.04.2022
2  Quelle: https://www.springerprofessional.de, Stand: 03.02.2022

1  Quelle: https://www.worldbank.org, Stand: 26.04.2022
2  Quelle: https://www.springerprofessional.de, Stand: 03.02.2022

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