ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT –
Nachhaltige Erträge

Fonds im Fokus

Die „Fridays for Future“-Bewegung – repräsentiert durch die junge schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg – sieht die Bewältigung der Klimakrise als Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts. Dazu gehen immer mehr Menschen auf die Straße, um die Politik aufzufordern, dieser Aufgabe gerecht zu werden.

Generell übt die junge Generation immer stärkeren Druck aus, um dem Thema Nachhaltigkeit in der Gesellschaft einen höheren Stellenwert einzuräumen – ein Trend, der sich auch in der Geldanlage wiederfindet. Das belegen Analysen wie die Global Investor Study 2018 von der unabhängigen Vermögensverwaltung Schroders. Darin wurden mehr als 22.000 Anleger in 30 Ländern befragt. 76 Prozent gaben an, dass nachhaltiges Investieren in den vergangenen fünf Jahren für sie an Bedeutung gewonnen hat. Immerhin 64 Prozent haben in diesem Zeitraum den Anteil nachhaltiger Kapitalanlagen in ihren Portfolios erhöht – besonders stark jüngere Menschen: 71 Prozent der 18- bis 24-Jährigen und 75 Prozent der 25- bis 34-Jährigen steigerten den Anteil nachhaltiger Anlagen in ihren Portfolios.1

Nachhaltige Geldanlage in Österreich

Ähnliche Entwicklungen sind auch in Österreich zu beobachten. Laut dem Jahresbericht des Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) hat das unter Nachhaltigkeitskriterien angelegte Vermögen 2018 in Österreich mit einem Volumen von 21,8 Mrd. Euro einen Rekord erreicht. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Plus 43 Prozent. Ein genauerer Blick auf die Zahlen zeigt, dass das Volumen nachhaltiger Investmentfonds um 19 Prozent auf 9,89 Mrd. Euro anstieg. In der Summe machen nachhaltige Investmentfonds und Mandate in der Vermögensverwaltung inzwischen 12,8 Prozent des gesamten österreichischen Investmentfondsmarktes aus – und haben damit zweifelsfrei die Nische verlassen.2

Während institutionelle Anleger mit rund 80 Prozent weiterhin die zentralen Akteure bei der nachhaltigen Geldanlage in Österreich sind, gewinnt das Thema auch bei Privatanlegern zunehmend an Bedeutung. Die meisten denken dabei sicherlich in erster Linie an umweltfreundliche Technologien. Doch die Materie ist grundsätzlich viel breiter angelegt. Demnach sollten bei der nachhaltigen Geldanlage neben ökologischen auch gesellschaftliche, soziale und auf eine gute Unternehmensführung bezogene Faktoren berücksichtigt werden.

Nachhaltiges Investieren

Um Geldanlagen nachhaltig zu gestalten, werden verschiedene Strategien und Anlageprozesse zu Rate gezogen. Relativ einfach ist es, Unternehmen auf der Ebene der so genannten ESG-Kriterien zu beurteilen. ESG steht für Environmental, Social and Governance – zu Deutsch: Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung bzw. Governance. Es sollen also diejenigen Gesellschaften herausgepickt werden, die im Branchenvergleich in ökologischer, sozialer und ethischer Sicht die höchsten Standards setzen. Die Idee dabei ist, dass nachhaltig wirtschaftende Unternehmen langfristig erfolgreicher sind, also höhere Umsätze und Gewinne als der Durchschnitt erzielen.

Hat man Unternehmen nach den ESG-Kriterien ausgewählt, lassen sich auf der Ebene des Social Responsible Investing (SRI) weitere Kriterien definieren, um Unternehmen mit bestimmten Geschäftsmodellen wie Kohle, Waffen, Tabak etc. aus dem Anlageuniversum auszuschließen. Dabei ist man als Anleger bereit, auch Opportunitäten auszulassen um dafür mit gutem Gewissen anzulegen.

Die „strengsten“ Kriterien des nachhaltigen Investierens werden auf der Ebene des „Impact Investing“ angewendet. Dabei wird konkret nur in Firmen investiert, deren Geschäftsmodell ausschließlich einen positiven ESG-Nutzen hat. Das Hauptziel des Impact Investing ist es, aktiv zur Verbesserung von gewissen Themen beizutragen. Die finanzielle Rendite steht dabei zwar nicht an erster Stelle. Da dabei allerdings sehr oft „Megatrends“ wie Erneuerbare Energien, Energie-Speicherung und Mobilität im Fokus stehen, können die Erträge trotzdem sehr gut ausfallen.

Kooperation mit dem WWF

Ein Anlageprodukt, das Impact Investing betreibt, ist der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT. Der Fonds, der das Österreichische Umweltzeichen besitzt, investiert weltweit in Unternehmen der Umweltbranche. Dabei stehen folgende Themen im Vordergrund: Wasseraufbereitung und -versorgung, Recycling und Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie, Energie-Effizienz und Mobilität.

Das ist aber noch nicht alles: Zwischen Erste Asset Management und dem World Wide Fund for Nature (WWF) besteht seit Oktober 2006 eine Kooperation, in deren Rahmen das Fondsmanagement durch einen vom WWF initiierten Umweltbeirat unterstützt wird. Gleichzeitig spendet die Erste Asset Management einen Teil ihrer Einnahmen dem Wasserschutzprogramm des WWF Österreich.

Der WWF gilt mit seiner Expertise weltweit eine der größten und profiliertesten Umweltschutzorganisationen. Der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT trägt bewusst den Namen des WWF. Mit seiner Expertise und einem eigens eingerichteten Umweltbeirat stellt der WWF sicher, dass strenge ökologische und soziale Kriterien bei der Aktienauswahl eingehalten werden.
 

1 Quelle: Schroders Global Investor Study 2018
2 Quelle: FNG-Marktbericht Nachhaltige Geldanlagen 2019

Produktprofil: ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT

ISINs AT0000705660 (Ausschütter)
AT0000705678 (Thesaurierer)
Erstausgabetag 02.07.2001
Fondsrechnungsjahr 01.05. bis 30.04.
Empfohlene Behaltedauer mindestens 6 Jahre
Verwaltungsgebühr bis zu 1,80 % p.a.
Depotbank Erste Group Bank AG
Kapitalanlage­gesellschaft Erste Asset Management GmbH

Warnhinweise gemäß InvFG 2011

Die ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT Fonds können zu wesentlichen Teilen in Anteile an Investmentfonds (OGAW, OGA) iSd § 71 InvFG 2011 investieren.

Warnhinweise gemäß InvFG 2011

Der ERSTE WWF STOCK ENVIRONMENT kann aufgrund der Zusammensetzung des Portfolios eine erhöhte Volatilität aufweisen, d.h. die Anteilswerte können auch innerhalb kurzer Zeiträume großen Schwankungen nach oben und nach unten ausgesetzt sein.

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