ERSTE BOND CHINA –
in der Volksrepublik auf Renditejagd

Fonds im Fokus

Mit sicheren Euro-Anlagen ist derzeit kaum Geld zu verdienen. Die Renditen sind so stark gesunken, dass selbst langlaufende Papiere nicht einmal annähernd die Inflation ausgleichen können. Und Besserung ist nicht in Sicht: Die Europäische Zentralbank (EZB) machte zuletzt deutlich, dass die Zinsen so lange auf dem niedrigen Niveau bleiben, bis die Inflation auf knapp zwei Prozent steigt. Und das könnte dauern: Die Teuerung dürfte nach Einschätzung der Zentralbank heuer bei 1,2 Prozent liegen und damit deutlich niedriger als im Dezember vorhergesagt (1,6 Prozent). Für 2020 erwarten die Währungshüter eine Inflationsrate von 1,5 Prozent (1,7 Prozent). Für das Jahr 2021 rechnet die EZB mit einer jährlichen Preissteigerung von 1,6 Prozent (1,8 Prozent). Das heißt: Am Niedrigzinsumfeld wird sich wohl so schnell nichts ändern. Viele Investoren fragen sich daher zu Recht, wo es in diesem schwierigen Umfeld noch Anleihen mit guter Bonität und attraktiven Ertragschancen gibt.

China öffnet sich

Durch die Öffnung des chinesischen Kapitalmarktes gibt es seit kurzem eine interessante Anlagemöglichkeit: chinesische Staatsanleihen. Zehnjährige Papiere aus der Volksrepublik werfen derzeit in Lokalwährung gut 3,4 Prozent Rendite ab, also deutlich mehr als sicher geltende Staatsanleihen aus Europa. Und dabei ist auch China ein guter Schuldner. Von den Ratingagenturen Standard & Poors und Fitch erhält das Land die Bonitätseinstufung „A+“. Moody’s vergibt aktuell ein „A1“.

China, ein Global Player

Die guten Noten kommen nicht von ungefähr: China ist eine aufstrebende Supermacht. Die Wirtschaftsleistung vergrößert sich seit Jahren schneller als die Amerikas oder Europas – so auch zuletzt. Trotz des Handelsstreits mit den USA legte die zweitgrößte Volkswirtschaft in den ersten drei Monaten 2019 binnen Jahresfrist um 6,4 Prozent zu. Der Euroraum kam laut einer vorläufigen Schnellschätzung des Statistikamtes Eurostat nur auf 1,2, die US-Wirtschaft gemäß Handelsministerium auf 3,2 Prozent Plus. Zudem ist China mit fast 1,4 Mrd. Menschen der bevölkerungsreichste Staat der Welt, die führende Macht in Ostasien und inzwischen ein wesentlicher geopolitischer Player.

Markt mit Aufwärtspotenzial

Der wirtschaftliche Aufstieg des Landes spiegelt sich auch am Anleihemarkt wider: Obwohl China den Zugang bis Juli 2017 fast vollständig verwehrt hatte und auch jetzt ausländische Investoren nur unter bestimmten Voraussetzungen investieren können, ist China mit einem Volumen von rund 12,42 Billionen Dollar zum drittgrößten Anleihemarkt der Welt aufgestiegen nach den USA (40,72 Billionen Dollar) und Japan (12,62 Billionen Dollar).

Milliardenzuflüsse erwartet

Und neue Mittelzuflüsse werden erwartet. Denn seit Anfang April werden chinesische Yuan-Anleihen schrittweise in den Bloomberg-Barclays-Global-Aggregate-Index aufgenommen. Sie sind damit erstmals Teil eines der wichtigsten Bond-Indizes der Welt. Der Prozess soll zwanzig Monate dauern und dazu führen, dass chinesische Lokalanleihen mit einem Anteil von schätzungsweise 5,5 bis sechs Prozent in dem Index vertreten sein werden. Es ist ein Meilenstein für Chinas Kapitalmarkt und das gesamte Marktsegment.

China-Anleihen – jetzt auch für Privatanleger

Der ERSTE BOND CHINA ist einer der ersten Fonds in Europa, der den chinesischen Anleihemarkt nun auch für Privatanleger zugänglich gemacht hat. Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio von auf Yuan lautenden festverzinslichen Staatsanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten aus China. Die durchschnittliche Wertpapier-Rendite des geplanten Startportfolios beträgt derzeit ca. 3,2 Prozent, die mittlere Restlaufzeit liegt bei circa 5,38 Jahren. Auf eine Währungssicherung wird bewusst verzichtet. Das heißt: Die Wertentwicklung der Anlage hängt deshalb auch stark vom Wechselkurs Euro-Yuan ab.

Das muss allerdings kein Nachteil sein: Denn gemessen an der Kaufkraftparität könnte die chinesische Devise, die bereits seit 2015 zur fünften Reservewährung des Internationalen Währungsfonds zählt und damit mit den anderen Welt-Leitwährungen auf einer Stufe steht, gegenüber dem Dollar und auch dem Euro mittelfristig ein interessantes Aufwärtspotenzial haben. Zudem hält China dank seiner Exporterfolge mit Abstand die größten Währungsreserven der Welt und verfügt somit über ein mächtiges Instrument zur Stabilisierung des Yuan.

Mit dem ERSTE BOND CHINA haben Anleger also nicht nur die Möglichkeit, die Chancen am chinesischen Anleihemarkt zu ergreifen, sondern zudem das Risiko im eigenen Portfolio zu diversifizieren. Auch deshalb eignet sich der Fonds gut als Depotbeimischung.

Produktprofil: ESPA BOND CHINA

ISINs AT0000A27ZQ1 (Ausschütter)
AT0000A27ZR9 (Thesaurierer)
Erstausgabetag 14.06.2019
Zeichnungsfrist 13.05. bis 11.06.2019
Fondsrechnungsjahr 01.02. bis 31.01.
Empfohlene Behaltedauer mindestens 6 Jahre
Verwaltungsgebühr bis zu 0,96 % p.a.
Depotbank Erste Group Bank AG
Kapitalanlage­gesellschaft Erste Asset Management GmbH

Warnhinweise gemäß InvFG 2011

Der ERSTE BOND CHINA beabsichtigt gemäß den von der Österreichischen Finanzmarktaufsicht genehmigten Fondsbestimmungen mehr als 35 % seines Fondsvermögens in Wertpapieren und/oder Geldmarktinstrumenten von öffentlichen Emittenten anzulegen. Eine genaue Auflistung dieser Emittenten finden Sie im Prospekt, Abschnitt II, Punkt 12.

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