Warum bleibt am Ende der Teilzeit
so wenig Pension?

Und was Sie dagegen tun können

Teilzeitarbeit bringt zwar mehr Freizeit mit sich, aber auch weniger Einkommen. Was oft übersehen wird: Auch die staatliche Pension wird dadurch geschmälert. Um später nicht in eine Versorgungslücke zu fallen, sollten Betroffene schon frühzeitig Vorsorge treffen – speziell Frauen.

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Vor allem Frauen sind betroffen

In Österreich wird Teilzeitarbeit hauptsächlich von Frauen geleistet. Die Motive dafür sind meistens die Kinderbetreuung, aber auch die Pflege von Angehörigen. Im Jahr 2017 arbeiteten rund 29 % aller Erwerbstätigen Teilzeit – bei den Frauen waren es jedoch 48 % (Quelle: Statistik Austria).

Speziell im Alter entstehen Frauen durch Teilzeitarbeit beträchtliche finanzielle Nachteile: Das reduzierte Aktiveinkommen bringt niedrigere Pensionsbeiträge mit sich. Diese bewirken später eine geringere Pension auf Lebenszeit.

Photo of a little girl sitting next to her mom, who is working on a computer from their home

Innerhalb der Familie ist Offenheit gefragt

Gerade bei Teilzeitbeschäftigung über einen sehr langen Zeitraum ist es wichtig, innerhalb der Familie finanzielle Klarheit zu schaffen und zu wissen wie hoch die erwartete Pension für jeden Partner sein kann. In diesem Fall können die staatlichen Pensionen sehr unterschiedlich sein und ein Ausgleich durch eine private Vorsorge kann diesen Unterschied vermindern.

 

Um Versorgungslücken zu schließen sind Versicherungen und Fondspläne gut geeignet. Individuelle Beratung ist dabei unerlässlich, denn schließlich handelt es sich um langfristige Maßnahmen mit großer Tragweite. Die KundenbetreuerInnen in den Erste-Filialen und Sparkassen informieren gern persönlich. 

Tipp: Pensionssplitting für eine ausgeglichene Pension

Beim Pensionssplitting werden Pensionsgutschriften des einen Ehepartners auf das Pensionskonto des anderen übertragen. Eltern können für die Kindererziehung ein Pensionssplitting vereinbaren: Der erwerbstätige Elternteil kann für die ersten 7 Jahre nach der Geburt bis zu 50 % seiner Pensionsgutschrift auf das Pensionskonto des Ehepartners übertragen. Der kindererziehende Partner – meistens die Mutter – bezieht somit später eine höhere Pension. Wichtig: Der Antrag muss spätestens bis zum 10. Geburtstag des Kindes gestellt werden.

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