#glaubandich-Stipendium

Die Gewinner:innen

Hurra! Die Gewinner:innen des #glaubandich Stipendiums stehen fest!

Studierende haben unendlich viele Ideen! Nicht nur viele Ideen, sondern auch besonders gute haben die 3 Gewinner:innen des #glaubandich Stipendiums: Theo, Amanda und Patrick.

Theo, Start-up-Gründer und WU-Student

Theo möchte durch seinen innovativen Anti-Hangover-Drink einen gesünderen Alkoholkonsum ermöglichen. Deshalb steckt er viel Arbeit in sein Start-up “Reverse“.

Was ist die Vision von “Reverse“?

Theo: „It doesn’t need to be a hangover. – Mit dieser Vision entwickeln wir unseren Drink. Es ist uns wichtig, auf die gesundheitlichen Schäden von Alkoholkonsum aufmerksam zu machen. Jeder sollte natürlich nicht zu viel Alkohol konsumieren, um seinen Körper davor zu schützen. Mit unserem Drink machen wir es möglich! Die Hauptziele, die wir durch unsere Inhaltsstoffe erreichen möchten, sind, die Leber zu schützen und zu stärken, die Alkoholsucht an sich zu verringern und die Kater-Symptome am nächsten Morgen zu lindern."

 

Wie kam es zur Gründung von „Reverse“?

Theo: „Die Schäden von Alkoholkonsum werden oft nicht wirklich wahrgenommen. Was viele nicht wissen, ist, dass der Körper versucht, den eingeführten Giftstoff wieder abzubauen, was sich unter anderem mit einem Kater am nächsten Morgen bemerkbar macht. Die einfachste Lösung, um diese Schäden und den Kater zu vermeiden, wäre, keinen Alkohol mehr zu konsumieren. Jedoch ist es schwierig, eine gesellschaftlich so tief verwurzelte Gewohnheit wie den Alkoholkonsum aufzugeben.

Wir wollen deshalb dafür sorgen, die damit verbundenen Gesundheitsschäden zu verringern. Ich habe mich also auf die Suche nach Produkten mit entsprechender Wirkung gemacht, leider ohne Erfolg. Bis ein Kollege, der ein Auslandssemester in Südkorea absolvierte, ein lokales Produkt mitbrachte, das meine Erwartungen bei Weitem übertraf. Leider gibt es in Europa kein vergleichbares Produkt zu kaufen, also habe ich "Reverse" gegründet, um selbst eines auf den Markt zu bringen.“

Patrick, Student für künstliche Intelligenz

Patricks Vision ist es, nach seinem Studium medizinische Roboter zu verbessern, um in Zukunft Operationen sicherer zu machen.

Was ist dein Ziel bzw. deine Vision?

Patrick: „Ich bin Mechatroniker und habe eine Leidenschaft für Roboter. Deshalb möchte ich mich auf die Optimierung von Operierhilfen, wie Da-Vinci, oder in Zukunft sogar autonom operierende Roboter spezialisieren."

Was versteht man unter künstlicher Intelligenz?

Patrick: „Es ist schwer, künstliche Intelligenz (KI) in einem Satz zu beschreiben, ohne jemandem auf die Füße zu treten. Am einfachsten lässt sie sich wahrscheinlich als „der Versuch, dem Computer eine Art menschliche Denkweise zu verleihen,“ erklären. Das bedeutet, dass der Computer flexibel in seiner Arbeitsweise ist und gegebenenfalls seine Entscheidungen adaptiert, genau wie ein Mensch das tun würde. Ob dadurch der „Terminator“ zum Leben erwacht, wird derzeit noch untersucht."

Was fasziniert dich am meisten an deinem Studium?

Patrick: „Am meisten fasziniert mich das breite Anwendungsspektrum der KI. Sie findet nicht nur bei Robotern Verwendung, auch beim Bäcker nebenan hilft sie bereits im Kassensystem mit. Ich bin davon überzeugt, dass in nicht allzu ferner Zukunft in fast allen Bereichen des Lebens künstliche Intelligenz ihre „Finger“ (vielleicht sogar im wahrsten Sinne des Wortes) im Spiel haben wird. Das wird sich vor allem in der Geldbörse der Anwender:innen auswirken, aber hoffentlich auch der Umwelt und der Menschheit selbst zugutekommen.

Für Letzteres würde ich mich gerne persönlich einsetzen, denn die Anwendung in der Medizin hat mich schon immer interessiert. Auch dort gibt es mehrere Teilbereiche, wie z. B. die frühzeitige Erkennung von Krebserkrankungen."

Amanda, Architektur-Studentin

Amandas Plan ist es, in Zukunft durch nachhaltige Architektur Wohnen für alle leistbar zu machen.

Was ist dein Ziel bzw. deine Vision?

Amanda: „Mein Ziel als angehende Architektin ist es, qualitativen Wohnraum zu schaffen, in dem die Bewohner:innen in den Fokus gestellt werden, und mich dafür einzusetzen, dass Wohnen als Gemeingut gesehen wird und für alle leistbar bleibt.“

Warum wird, deiner Meinung nach, Wohnen immer teurer?

Amanda: „Der Wohnungsdruck und zusätzliche äußere Einflüsse wie der Ukraine-Krieg, die Pandemie und die damit verbundene Wirtschaftskrise lassen in Österreich – und ganz besonders in Wien – die Preise für Wohnen in die Höhe schießen. Dies führt dazu, dass viele Menschen sich keinen qualitativen Wohnraum mehr leisten können und dadurch Wohnen zum Luxusgut wird. Maßgeblich beteiligt daran sind Investoren, die Profitmaximierung über Qualität stellen, wo Wohnungen nicht mehr als Geldanlagen sind und die Menschen, die sie nutzen, vergessen werden. Während die Generation meiner Eltern oft noch vor dem 30. Geburtstag ein Haus oder eine Wohnung ihr Eigen nennen konnte, bleibt der Traum vom Eigenheim für meine Generation und die, die nach mir kommen, wohl genau das: ein Traum.

Auftraggeber:innen und Architekt:innen sind deshalb gefordert, den steigenden Wohnungspreisen entgegenzuarbeiten und ohne Qualitätsverlust sozial und ökologisch nachhaltige Projekte zu entwickeln, die nicht nur viele Generationen überdauern können, sondern für diese auch bezahlbar sind."

Wie nutzt du das #glaubandich Stipendium?

Amanda: „Das #glaubandich Stipendium wird mir dabei helfen, mich auf mein Studium zu konzentrieren, in welchem ich mich auf Wohnbau, Städtebau und Stadtentwicklung spezialisieren will."