Was ist „Phishing“? Und was soll ich tun, wenn ich versehentlich Daten von Konto, Kreditkarte oder Internetbanking weitergegeben habe?

Im Notfall: Wenn Sie irrtümlich vertrauliche Daten weitergegeben haben, rufen Sie bitte sofort unsere 24h-Helpline an:

Für Kartensperre: Tel. + 43 5 0100 - 50333
Für Internetbanking: Tel. + 43 5 0100 + BLZ Ihrer Sparkasse

Was tun, wenn ich eine gefälschte E-Mail erhalten habe?

Bei einer Phishing-Attacke erhalten Sie gefälschte E-Mails oder auch Telefonanrufe – oft im Namen von Geldinstituten oder Kreditkartenfirmen. Darin werden Sie aufgefordert, persönliche Daten, Kartennummern, Codes oder Passwörter bekannt zu geben. Bitte tun Sie folgendes, sollten Sie eine gefälschte E-Mail erhalten:

  • Löschen Sie die E-Mail
  • Öffnen Sie keine Web-Links
  • Geben Sie keine Daten bekannt

Was ist Phishing?

Phishing bedeutet Datendiebstahl. Durch gefälschte E-Mails wird das Opfer auf eine Website gelockt und soll dort seine Daten eingeben. Die Methoden werden immer ausgefeilter. Es ist kaum zu erkennen, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt.

Wie funktioniert Phishing?

Im Internet gehen wir oft leichtsinnig mit der Weitergabe unserer E-Mail-Adresse und anderen persönlichen Daten um. Dies kann unangenehme Folgen haben.

Auf Gewinnspielseiten können Sie zum Beispiel ein neues Handy gewinnen. Sie müssen nur Namen und E-Mail-Adresse eingeben. Was ist daran gefährlich?

Alles, was Betrüger für Phishing benötigen, sind Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Name. Wenn Ihnen dann Ihre Kreditkartennummer, Kontonummer oder andere vertrauliche Daten herausgelockt werden, ist es schon passiert! Plötzlich taucht im Postfach eine E-Mail mit einer ausständigen Rechnung und einer Mahnung auf. Oder Ihr Konto wird gesperrt.

Oft wird dann in einem E-Mail ein Link zu einem Formular angeboten, in das man seine Daten eintragen soll, damit die Sache behoben wird. Solche Seiten sehen seriös aus, sodass man keinen Verdacht schöpft.

Welche Tricks wenden die Betrüger an?

So wird versucht, den Opfern vertrauliche Daten herauszulocken:

  • das Erfragen von Namen, Adresse, Telefonnummer
  • das Bestätigen von Internetbanking-Zugangsdaten
  • der Hinweis, dass Sie ein Sicherheits-Update durchführen müssen
  • die Information, dass die Gültigkeit des Internetbanking-Zugangs bestätigt werden muss

Wie kann ich mich vor Phishing schützen?

Geben Sie niemals PIN, TAN oder TAC per Telefon oder E-Mail bekannt – kein seriöses Unternehmen würde das von Ihnen verlangen.

Gehen Sie sorgsam mit Ihrer E-Mail-Adresse um und geben Sie diese nicht überall bekannt. Für Gewinnspiele und Werbeaktionen können Sie eine zweite Mail-Adresse anlegen.

Antworten Sie nicht auf verdächtige E-Mails, klicken Sie keine Links an und öffnen Sie keine Anhänge. Leiten Sie verdächtige E-Mails weiter an: fraud@s-servicecenter.at.

Werden Sie am Telefon nach Zugangsdaten gefragt, beenden Sie sofort das Gespräch und informieren Sie bitte unser 24h-Service: Tel. + 43 5 0100 + BLZ Ihrer Sparkasse.

Was tun, wenn ich auf Phishing reingefallen bin?

Rufen Sie sofort unser 24h-Service an: Tel. + 43 5 0100 + BLZ Ihrer Sparkasse. Oder kommen Sie in eine Filiale, wir helfen Ihnen gern persönlich.