Seit 20 Jahren miteinander nachhaltig investieren

Seit 20 Jahren miteinander nachhaltig investieren


Vor rund 20 Jahren, als die internationalen Aktienmärkte nach dem Platzen der Technologieblase langsam aber doch einen Boden ausbildeten, hätte es niemand für möglich gehalten, dass Nachhaltigkeit in unser aller Leben – geschweige denn in der Investmentbranche – den heutigen Siegeszug feiern würde. Zwei Dekaden später hat sich die Weltanschauung um 180 Grad gewandelt. 

Nachhaltigkeit war etwas Exotisches

Man musste zu Beginn des Jahrtausends schon tief in die Klimaschutz-Szene hineinhören, um überhaupt den Begriff im Sprachgebrauch zu finden. Am Kapitalmarkt und auch in unser aller täglichen Leben war vom Kürzel „ESG“ (Anm.: englisches Kürzel für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) noch keine Spur. Regional einkaufen stand nur für eine absolute Minderheit im Fokus, Unternehmen interessierten sich kaum für das Wohl der Belegschaft und Klimaziele hatten auf politischer Ebene nur die Partei „Die Grünen“ im Programm. Der Kampf gegen den Terror, der durch den 11. September international losgetreten wurde, beherrschte die Schlagzeilen. 

Im Jahr 2022 gestaltet sich das Bild in vielen Dingen komplett anders. Leider sind die von Gewalt und Krieg dominierten Schlagzeilen geblieben, jedoch hat sich rund um den Begriff ESG unglaublich viel verändert. Nachhaltigkeit erfährt im Wirtschaftskontext beinahe dieselbe Beachtung wie betriebswirtschaftliche Inhalte. Wer von Gewinn spricht, spricht im selben Atemzug auch von Nachhaltigkeit. Kein gut geführtes Unternehmen kann und will es sich mehr leisten, finanzielle Geschäftsziele losgelöst von nachhaltigen Zielen zu verfolgen. 

Auch im täglichen Leben ist ein gewaltiges Umdenken zu beobachten. Viele Menschen versuchen nachhaltige Aspekte in ihren Alltag zu integrieren etwa in der Ernährung, der Mobilität, beim Wohnen oder beim Reisen. Sie blicken gewissenhaft in die Zukunft, denn die Erde, unsere Heimat, liegt uns allen am Herzen. Keine Plastikverpackung, keine Bodenhaltung, keine Kinderarbeit, faire Entlohnung und Gleichberechtigung von Mitarbeiter:innen – diese Forderungen und noch vieles mehr prägen das Konsumverhalten. Und Unternehmen gehen weltweit auf diese sich verändernden Bedürfnisse ein, indem sie den Kund:innen entsprechende Lösungen anbieten.

Weitblick auch in der Sparkasse Oberösterreich

Auch uns in der Sparkasse Oberösterreich ist die Zukunft und somit das Wohlergehen von Mensch und Umwelt äußerst wichtig. Und das nicht erst seitdem Nachhaltigkeit en vogue ist, das Plastiksackerl verboten und Elektroautos die Straßen erobern.

Bereits im Mai 2002 wurden in der Sparkasse Oberösterreich Kapitalanlagegesellschaft die ersten nachhaltigen Investmentfonds aufgelegt und somit der erste Schritt in Richtung mehr Verantwortung bei Kapitalmarktanlagen gesetzt. Heuer feiern die Produkte ihren 20. Geburtstag und seither hat sich vieles verändert. Die seinerzeit noch zögerliche Nachfrage an nachhaltigen Investments stieg Jahr für Jahr an und aus der Nische wurde Mainstream. Die Gründe für die hohe Nachfrage sind dabei vielfältig, lassen sich jedoch im Wesentlichen auf zwei Treiber aggregieren. Erstens: Die bereits erwähnten Veränderungen im Gedankengut zahlreicher Anleger:innnen, die auch in den Veranlagungsstrategien Niederschlag finden. Zweitens: Die politisch breit getragenen Ambitionen (Stichwort: Klimaneutralität 2050 bzw. „2-Grad-Ziel“). 

Privates Kapital das Zünglein an der Waage

Die politischen Ambitionen lassen sich nur realisieren, wenn privates Kapital dies ebenfalls unterstützt. Ausschließlich öffentliche Mittel reichen nicht aus. Unternehmen wandeln sich zügiger, wenn die Geldgeber:innen dies vorgeben: Und genau das geschieht bei nachhaltigen Investments. Es gibt verschiedene nachhaltige Veranlagungsstrategien – sie alle eint jedoch, dass in bestimmte Unternehmen investiert wird und in andere nicht. Nachhaltige Investor:innen, egal ob als kleiner Privatanleger:in oder großer institutioneller Anleger:in, haben dadurch zunehmend das Szepter in der Hand und können im Rahmen ihrer Investments den Wandel zu mehr Nachhaltigkeit deutlich beschleunigen. Ferner werden Kapitalströme verstärkt zu Unternehmen gelenkt, die sich gegenüber anderen positiv hervorheben.

Unternimmt ein Unternehmen nur wenig für eine bessere Zukunft und sind dessen ESG-Aktivitäten nur spärlich vorhanden, dürften die Möglichkeiten zur Finanzierung (Fremdfinanzierung via Anleihen und Kredite bzw. Eigenfinanzierung über Kapitalerhöhungen) in Zukunft begrenzter, teurer oder gar kaum noch vorhanden sein. Je mehr Gelder in nachhaltigen Veranlagungslösungen investiert sind, desto größer wird der Hebel auf die Unternehmenslenker:innen und desto schneller sind Fortschritte zu erkennen. Nachhaltige Investitionen sind somit für das 2-Grad-Ziel sowie für ein besseres Miteinander der Schlüssel zum Erfolg.

Die Frage, ob nachhaltige Investments im Vergleich zu traditionellen Veranlagungslösungen in Zukunft einen Renditenachteil haben, dürfte sich daher von selbst beantworten. Das Risiko besteht aus unserer Sicht eher bei Investitionen, die zu wenig in den Bereichen E, S und G unternehmen. Umso mehr freut es uns, dass wir Ihnen eine bereits 20-jährige Expertise im Management nachhaltiger Veranlagungslösungen anbieten können. 

Gerne beraten Sie die Berater:innen der Sparkasse OÖ detaillierter über die jeweiligen Möglichkeiten

Stefan Gerstmayr, Sparkasse OÖ Kapitalanlagegesellschaft

Nachhaltiges Investieren

gelingt bei uns seit 20 Jahren

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