Firmenkundenbetreuer Reinhard Sieberth mit Familie Jäger

Jäger des guten Geschmacks

Bei Jäger Catering in Rossatz gibt es keine kulinarischen Verrenkungen, dafür Schnitzel, Schweinsbraten und ziemlich viel Erfahrung. Christoph Jäger weiß, was seine Gäste mögen – und wie man eine Feier für 25 Personen genauso entspannt über die Bühne bringt wie ein Fest für 500.

Manchmal beginnt eine Unternehmensgeschichte mit einem Businessplan. Manchmal mit 50 gebratenen Stelzen. Bei Christoph Jäger war es Letzteres. Eine Dame aus der Gegend wurde 80 und fragte den gelernten Fleischer und damaligen Wirt, ob er nicht das Essen für ihre Feier übernehmen könnte. Catering? Machte er eigentlich nicht. Er sagte trotzdem zu.

Das war vor rund 13 Jahren. Bei den Stelzen allein blieb es nicht lange. Aus einzelnen Aufträgen wurde ein zweites Standbein und schließlich ein Betrieb, der sich heute ganz aufs Catering konzentriert. Bis zu 500 Menschen kann Jäger mittlerweile bei einer Veranstaltung versorgen. „Das ist schon gewachsen“, sagt er und klingt dabei fast ein wenig überrascht.

Einer muss sich ja ums Essen kümmern
Seine kulinarische Linie hat sich dabei erstaunlich wenig verändert. Jäger Catering steht für regionale, bodenständige Küche. Für Gerichte, bei denen man weiß, was auf dem Teller liegt. „Dafür bin ich bekannt und das möchte ich auch so lassen.“ Und wer Jäger kennt, kennt meistens auch seinen Erdäpfelsalat. Der hat sich über die Jahre fast so etwas wie einen eigenen Fanclub erarbeitet. Wichtig ist Christoph Jäger auch, woher die Produkte kommen. Mit Lieferanten und Partnerbetrieben aus der Region arbeitet er zum Teil seit Jahren zusammen.

Auf der Karte stehen Suppen, warme Vorspeisen, Klassiker wie Schweinsbraten, Schnitzel oder Wildgerichte, dazu vegetarische Alternativen, Salate und Beilagen. Grillhendl- und Spanferkelservice gehört ebenso zum Angebot wie Heurigenbuffets oder gefülltes Jourgebäck. Rund 90 Prozent der Speisen, die seine Küche verlassen, werden warm serviert. Vegetarisch gehört längst selbstverständlich dazu, vegan wird ebenfalls angeboten. Vor Kurzem bekochte Jäger eine komplette Hochzeitsgesellschaft vegan. „Das war schon eine Herausforderung“, schmunzelt er. Gemeistert wurde sie trotzdem. So viel Flexibilität muss sein, auch wenn sein kulinarisches Zuhause eindeutig die klassische österreichische Küche bleibt. Und die kennt offenbar keine Jahreszeiten: „Frittiertes hat immer Saison. Auch bei 40 Grad.“

Feiern, wo man möchte
Die Anlässe werden zunehmend vielfältiger. Hochzeiten, Geburtstage, Taufen, Firmenveranstaltungen, Vereinsfeste – längst wird Catering nicht mehr nur für die große Feier mit hundert Gästen bestellt. „Wir haben sehr viele Anfragen, bei denen es um 20 oder 25 Personen geht“, erzählt Jäger. Gefeiert wird im eigenen Garten, zu Hause oder im Betrieb. 

Wer keine passende Location hat, kann über Jäger Catering auf zwei Partnerlokale in Rührsdorf zurückgreifen: Die Weingüter und Heurigen Kendl und Polz bieten Platz für größere Gesellschaften und verbinden die Feier mit dem, was in der Wachau ohnehin vor der Haustür liegt: Weingärten und viel Raum.

Je nach Wunsch liefert Jäger nur das Essen oder kümmert sich um deutlich mehr. Geschirr, Besteck und Gläser können mitkommen, bei Bedarf auch Getränke und Servicepersonal. Am nächsten Tag wird das Schmutzgeschirr wieder abgeholt. „Es gibt Kunden, die sagen: Bitte mach uns das komplett, wir sind mit der Feier überfordert.“ Auch das geht. Die Gäste können dort feiern, wo sie sich wohlfühlen, und müssen nicht den Abend in der Küche verbringen. 

Erfahrung kann man nicht ersetzen
Wie viel Schnitzel braucht man eigentlich für ein Buffet mit 120 Gästen, wenn daneben noch Schweinsbraten, Wildragout und vegetarische Gerichte stehen? Christoph Jäger muss darüber nicht lange nachdenken. „Das ist reine Erfahrung.“ Davon hat er inzwischen reichlich. In starken Wochen kommen bis zu acht Caterings zusammen. Bei Großveranstaltungen ist eine Mannschaft von bis zu 14 Personen im Einsatz, viele davon langjährige Mitarbeiter, Freunde und Bekannte. Und Christoph Jäger selbst? Ist bei den großen Einsätzen fast immer dabei.

Was Kunden ihm besonders häufig zurückmelden? Dass alles unkompliziert abläuft, die Qualität stimmt und dass man merkt, dass hinter Jäger Catering ein Familienbetrieb steht. Noch wichtiger ist ihm allerdings eine andere Form des Lobes: wenn aus einem Auftrag der nächste entsteht. „Die Leute fragen: Bei wem habt ihr das Essen bestellt? Und dann geht es weiter.“ Viel bessere Werbung kann man in der Wachau vermutlich ohnehin nicht machen.

Jäger Catering
Nr. 38
3602 Rossatz

T: 02713/72 929
M: info@jaegercatering.at
www.jaegercatering.at

 

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