Der September-Effekt: Warum der Herbst an der Börse einen schlechten Ruf hat

InvestStory 10. September, Paul Severin

Der September hat an den Börsen keinen besonders guten Ruf. Historische Daten zeigen, dass der Monat bei wichtigen Aktienindizes wie dem S&P 500, dem DAX oder dem EURO STOXX 50 im langfristigen Durchschnitt häufig schwächer ausfiel als andere Monate. Doch ein Blick auf die Zahlen zeigt auch: Ein schwacher September ist keineswegs vorprogrammiert. Je nach betrachtetem Zeitraum und Index unterscheiden sich die Ergebnisse deutlich. Einzelne besonders negative Börsenjahre können zudem den langfristigen Durchschnitt stark beeinflussen.

Warum gerade der September statistisch auffällt, lässt sich nicht eindeutig erklären. Als mögliche Gründe gelten unter anderem die Rückkehr vieler Marktteilnehmer:innen aus der Sommerpause, Umschichtungen vor dem Quartalsende oder psychologische Effekte. Entscheidend für die tatsächliche Entwicklung an den Börsen bleiben jedoch Faktoren wie Zinsen, Inflation, Konjunktur, Unternehmensgewinne und geopolitische Risiken. Auch der September 2026 zeigt bereits, wie schnell sich die Stimmung an den Märkten ändern kann. Nach einem schwachen Start konnte der S&P 500 wenige Tage später wieder zulegen. Für Anleger:innen stellt sich daher die Frage, wie viel Aussagekraft saisonale Börsenmuster tatsächlich haben.

Was hinter dem sogenannten September-Effekt steckt, was die historischen Daten zeigen und warum sich daraus keine einfache Anlagestrategie ableiten lässt, lesen Sie im aktuellen Beitrag auf dem Investment Blog der Erste Asset Management.

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Stand: September 2026

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