
Wenn Wasser fehlt, wird‘s teuer: Dürre als finanzielles Risiko
InvestStory 20. August 2026, Walter Hatak
Dürre und Wasserknappheit sind längst nicht mehr nur ökologische Herausforderungen, ihre Folgen werden zunehmend auch wirtschaftlich spürbar. In Österreich haben die außergewöhnlich geringen Niederschläge in diesem Jahr bereits hohe Schäden in der Landwirtschaft verursacht. Gleichzeitig zeigen niedrige Pegelstände beispielsweise bei Rhein und Donau, wie schnell fehlendes Wasser Lieferketten, Transportwege und die Energieversorgung beeinträchtigen kann. Frachtschiffe können weniger laden, Kraftwerke müssen ihre Leistung reduzieren und Unternehmen ihre Produktion anpassen.
Damit wird Wasserknappheit auch für Unternehmen und Anleger:innen zu einem relevanten Thema. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Wasser ein Unternehmen verbraucht, sondern auch, wo dieser Verbrauch stattfindet, wie abhängig Produktionsstandorte von einer verlässlichen Wasserversorgung sind und welche Maßnahmen Unternehmen zur Absicherung getroffen haben. Ein geringer Wasserverbrauch allein bedeutet daher noch kein geringes Risiko.
Wie sich aus einem Umweltindikator eine Finanzkennzahl entwickelt und weshalb Resilienz gegenüber Klimarisiken zunehmend Teil einer verantwortungsvollen Investmentanalyse ist, wird im aktuellen Beitrag auf dem Investment-Blog der Erste Asset Management analysiert.
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Stand: August 2026