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Warum in Bonus-Zertifikate investieren?

Bonus-Zertifikate sind ein Klassiker unter den strukturierten Anlageprodukten und bei Privatanleger:innen schon lange beliebt. Nach jüngsten Erhebungen des Zertifikate Forum Austria (ZFA), in dem die führenden Emittenten Österreichs zusammengeschlossen sind, lag deren Marktvolumen per Oktober 2023 bei 1,43 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil von 54,4 Prozent aller Anlageprodukte ohne Kapitalschutz, die von ZFA-Mitgliedern emittiert wurden. Damit stellen Bonus-Zertifikate die größte Produktgruppe dieser Kategorie dar, gefolgt von Aktienanleihen (270,9 Millionen), Express-Zertifikaten (727,3 Millionen) und Index-Zertifikaten (192,4 Millionen).

Für viele Marktlagen geeignet

Die hohe Beliebtheit von Bonus-Zertifikaten ist vor allem auf die Vorzüge ihrer Struktur zurückzuführen. Sie entsprechen sowohl dem individuellen Sicherheitsbedürfnis als auch den Renditeerwartungen von Privatanleger:innen. Denn Bonus-Zertifikaten ermöglichen es, in unterschiedlichen Marktlagen zu profitieren: Zum einen schützen sie vor moderaten Kursrückgängen, zum anderen sind mit ihnen positive Renditen in seitwärts laufenden und leicht fallenden Märkten möglich. Konkret bedeutet das: Solange der Basiswert, das kann eine Aktie, ein Rohstoff oder auch ein Index sein, die zuvor definierte Barriere des Zertifikats nicht verletzt, erhalten Anleger:innen am Laufzeitende den Bonusbetrag ausgezahlt. Wird die Barriere dagegen berührt, verfällt der Teilschutz. Anleger:innen tragen dann das volle Kursrisiko des Basiswerts. Ein Nachteil gegenüber dem Direktinvestment ist jedoch, dass Anleger:innen auf Dividendenausschüttungen verzichten müssen.
Bonus-Zertifikate bieten sich damit als Alternative für Anleger:innen an, denen das mit einem direkten Aktieninvestment verbundene Marktrisiko zu hoch ist. Der Abstand zur Barriere bietet einen Teilschutz, der das Risiko im Vergleich zur Aktie verringert, während die erzielbare Bonusrendite meist deutlich über jener von Anleihen liegt. Attraktiv ist dabei vor allem, dass Anleger:innen ihr Chance/Risiko-Profil weitgehend selbst mitbestimmen können, indem sie bei der Auswahl eines Produkts auf den Abstand zur Barriere achten. Wie hoch dieses Sicherheitspolster sein sollte, hängt von persönlichen Präferenzen ab. Anders als die Barriere, die unter dem Startwert liegt, wird das Bonus-Level, das die Bonuszahlung bestimmt, bei Emission oberhalb des Startwerts fixiert. Viele Bonus-Zertifikate haben zudem einen Höchstbetrag (Cap), der in der Regel dem Bonus-Level entspricht.

Szenarien am Laufzeitende

Die Rückzahlung am Laufzeitende ist von der Entwicklung des Basiswerts abhängig. Dabei sind verschiedene Szenarien möglich. Fällt der Basiswert während der Laufzeit niemals auf oder unter die Barriere, erhalten Anleger:innen mindestens den Betrag des Bonus-Levels ausgezahlt. Liegt der Kurs des Basiswerts zum Stichtag über dem Bonus-Level, wird der höhere Wert ausgezahlt, es sei denn dies ist durch einen Cap begrenzt.
Wird die Barriere während der Laufzeit dagegen berührt oder unterschritten, verfällt die Bonus-Zahlung und damit der Sicherheitspuffer. Dann tragen Anleger:innen das volle Aktienrisiko. Im Falle wieder steigender Basiswertkurse können sie aber auch profitieren, entweder unbegrenzt oder bis zum Cap, falls vorhanden. Fallen die Kurse des Basiswerts dagegen weiter, sind Verluste bis zum Totalverlust möglich. Zudem tragen Anleger:innen, wie bei allen Zertifikaten, das Bonitätsrisiko des Emittenten.


Quelle: Zertifikate Forum Austria; Stand: 27. November 2023

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Stand: April 2026

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