
Rückzug aus dem Milliardenpoker
Netflix stärkt Werbemodell und verzichtet auf teure Übernahme
Der Videostreaming-Markt ist hart umkämpft.1 Doch Netflix schafft es, weiter zu wachsen. Per Ende 2025 zählte das US-Unternehmen gut 325 Millionen Nutzer:innen – ein neuer Rekord und deutlich mehr als 2024. Aktuell liefen acht der zehn am häufigsten gesehenen Streaming-Produktionen bei Netflix, rechnet die Marktforschungsfirma Nielsen vor. Allein die neuen Folgen der finalen Staffel von „Stranger Things“ seien insgesamt 15 Milliarden Minuten lang gestreamt worden. Das entspricht rund 28.500 Jahren. Die jüngsten Zahlen sehen entsprechend aus: Der Umsatz konnte um über 17 Prozent und der Gewinn sogar um 29 Prozent gesteigert werden.2
Weiteres Wachstum voraus
Auch, was die weitere Entwicklung betrifft, gibt sich der Videostreaming-Marktführer zuversichtlich. Schwung erhofft sich der Streaminganbieter unter anderem vom Ausbau des noch recht jungen Werbegeschäfts. 2025 spielte der Bereich etwas mehr als 1,5 Milliarden Dollar ein. 2026 sollen es etwa doppelt so viel werden. „Wir decken derzeit nur etwa sieben Prozent des adressierbaren Marktes in Bezug auf Konsumenten- und Werbeausgaben ab,“ erklärte so Co-CEO Ted Sarandos. „Da liegt noch viel Luft nach oben.“ Darüber hinaus will Netflix sein Engagement im Live-Bereich ausweiten und verstärkt auf Hochkant-Videos setzen – und sich so neue Zielgruppen und Werbemöglichkeiten eröffnen.3,4
Nicht frei von Herausforderungen
An der Börse hatte die Aktie in den vergangenen Monaten dennoch einen schweren Stand. Sorgen bereitet Anleger:innen unter anderem der intensive Wettbewerb mit Konkurrenten wie Disney+ oder Amazon Prime Video.5 Hinzu kommt ein deutlich höherer Kostenaufwand mit potenziell negativen Folgen für die Marge. Netflix plant, die Content-Ausgaben für Filme und Serien um zehn Prozent zu erhöhen. Bereits im vergangenen Jahr investierte der Konzern rund 18 Milliarden Dollar in Inhalte.6 Als große Belastung für die Aktie erwies sich seit Anfang Dezember aber vor allem der milliardenschwere Bieterkampf mit Paramount um das Studio- und Streaming-Geschäft des Hollywood-Urgesteins Warner Bros. Discovery (WBD). Investor:innen sorgten sich um die zusätzliche Schuldenlast und mögliche Ablenkung vom Kerngeschäft. Um die rund 83 Milliarden Dollar teure Übernahme zu finanzieren, hatte Netflix zudem seine Aktienrückkäufe gestoppt. Entsprechend groß war die Erleichterung, als der Konzern den Rückzug aus dem Bieterkampf verkündete. Lukrativer Nebeneffekt: Durch den freiwilligen Ausstieg entgeht der Konzern nicht nur einer gewaltigen Schuldenlast, er erhält vertragsgemäß von Paramount außerdem eine Auflösungsgebühr von 2,8 Milliarden Dollar. Berichten zufolge soll das Geld in Aktienrückkäufe und Content investiert werden.7,8,9
Anlagealternative zur Aktie
Wer daher davon ausgeht, die Netflix‑Aktie die herausfordernste Phase hinter sich gelassen hat und ihren Erholungskurs fortsetzt, könnte eine neue Bonus Pro Anleihe der Erste Bank interessant finden. Voraussetzung für die Rückzahlung zu 143 Prozent des Nennwerts ist, dass der Kurs der Netflix-Aktie am Bewertungstag in zwei Jahren (27.03.2028) am bzw. über ihrem Ausübungspreis, dem Schlusskurs der Aktie am 01.04.2026, steht. Liegt der Kurs zum Bewertungstag dagegen unter dem Ausübungspreis, entfällt die Bonuszahlung und die Tilgung der Anleihe erfolgt durch Lieferung von Netflix-Aktien zum Ausübungspreis. In diesem Fall bekommt man Aktien, die am Markt weniger wert sind, als man ursprünglich investiert hat. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Kapitalverlusts. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, d.h. das Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.
1 Quelle: Techbook; Stand: 29. Oktober 2025
2 Quelle: Tagesschau; Stand: 21. Jänner 2026
3 Quelle: DWDL; Stand: 21. Jänner 2026
4 Quelle: investing.com; Stand: 20. Jänner 2026
5 Quelle: Readly; Stand: 17. Februar 2026
6 Quelle: investing.com; Stand: 26. Jänner 2026
7 Quelle: boerse-express; Stand: 1. März 2026
8 Quelle: Börsennews; Stand: 2. März 2026
9 Quelle: Börse Global; Stand: 5. März 2026
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Stand: März 2026