Von der Sicherung zum KI-Powerhouse

Energiemanagement aus dem Hause Schneider Electric

Sollten sie gerade nostalgisch an ihre alte Schneider-Stereoanlage oder den Schneider Euro PC mit dem charakteristisch grün leuchtenden 14-Zoll-Monochrom-Monitor denken – die wurden von der österreichischen Schneider Electronics GmbH hergestellt und haben nichts mit dem französischen Weltkonzern Schneider Electric SE zu tun, dessen Anfänge bis ins Jahr 1836 zurückreichen. 

KI-Rechenzentren im Fokus

Inzwischen ist man mit 160.000 Mitarbeiter:innen und einer Million Partner:innen in über 100 Ländern zu einem weltweit führenden Unternehmen in den Bereichen Energiemanagement und industrielle Automatisierung avanciert.1 In 2024 erwirtschaftete das in Rueil-Malmaison beheimatete Unternehmen einen Umsatz von rund 38,2 Milliarden Euro, von dem der Großteil von 31,1 Milliarden Euro auf den Bereich Energiemanagement entfiel.2 Nachdem bereits 2024 als das erfolgreichste Geschäftsjahr der Firmengeschichte verbucht werden konnte, was Schneider immer näher an seinen deutschen Konkurrenten Siemens heranführt,3 läuft auch 2025 nach Plan. Ende Oktober bekräftigte das Unternehmen seine Gewinnprognose für das laufende Jahr und stellte ein organisches Umsatzwachstum von sieben bis zehn Prozent in Aussicht.4 Dabei spielt dem Konzern die starke Nachfrage nach KI-Rechenzentren in die Karten – denn während man in früheren Jahren hauptsächlich für Sicherungen und Schutzschalter bekannt war, ist man inzwischen in Schlüsselpositionen wie Stromversorgung, Kühlung und Server-Racks tätig, die den unterbrechungsfreien Betrieb von KI- und Cloud-Diensten ermöglichen. Ein wichtiges Segment, das laut Finanzchefin Hilary Maxson bereits in 2026 voraussichtlich für mehr als 24 Prozent des Konzernumsatzes verantwortlich sein wird.5 Weniger erfreulich ist die hohe Gesamtverschuldung von 14,8 Milliarden Euro6 sowie der Margendruck durch US-Zölle und steigende Inflation in vielen Absatzländern, sodass selbst Preisanpassungen diese Effekte nicht vollständig ausgleichen können.7

Vorsichtiger Umgang mit Strom

Schneider Electric hat es sich zum Ziel gemacht, die Stromnetze der Zukunft nachhaltig, digital und flexibel zu gestalten8 – wer das Unternehmen auf seinem Weg begleiten, zeitgleich aber vorsichtiger agieren möchte, könnte einen Blick auf die neue Memory Express Anleihe von Erste Bank werfen. Das Papier schützt am Laufzeitende vor Kursverlusten der Schneider-Aktie bis zu 35 Prozent und bietet gleichzeitig die Chance auf einen jährlichen Zinskupon von 7,50 Prozent p.a. Eine vorzeitige Rückzahlung erfolgt, wenn die Aktie an einem der jährlichen Bewertungstage auf oder über ihrem Startwert (Ausübungspreis) notiert. Liegt die Aktie darunter, aber auf oder über der Kupon-Barriere, wird der Zinskupon gezahlt und die Laufzeit verlängert sich um ein weiteres Jahr. Bei noch tieferen Kursen entfällt der Kupon zunächst, kann aber nachgereicht werden, wenn an einem der folgenden Stichtage die Bedingungen wieder erfüllt sind (Memory-Effekt). Am finalen Bewertungstag entscheidet die Finale-Rückzahlungs-Barriere ob die Anleihe zum Nennbetrag inklusive aller ausstehenden Zinsen zurückgezahlt wird oder Schneider-Aktien zum Ausübungspreis geliefert werden. Im letzteren Fall bekommt man Aktien, die am Markt weniger wert sind, als man ursprünglich investiert hat. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Kapitalverlusts. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, d. h. das Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.

1 Quelle: Schneider Electric; Stand: 29. November 2025
2 Quelle: Finanzen.net; Stand: 20. Februar 2025
3 Quelle: Statista; Stand: 9. Juli 2025
4 Quelle: MarketScreener; Stand: 30. Oktober 2025

5 Quelle: MarketScreener; Stand: 30. Oktober 2025
6 Quelle: Handelsblatt; Stand: 27. November 2025
7 Quelle: MarketScreener; Stand: 30. Oktober 2025
8 Quelle: Schneider Electric; Stand: 29. November 2025

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Stand: Dezember 2025