ERSTE OPPORTUNITIES MIX

So findet man Investment-Chancen

An den Märkten gibt es immer wieder neue Trends – sei es künstliche Intelligenz (KI), Schwellenländer oder Gold. Vielen Anleger:innen fällt es dank der Berichterstattung in den Medien nicht schwer, diese Themen zu erkennen. Doch aus Investmentsicht führt allein der Fakt, dass ein Trend „spannend“ ist, nicht zum Ziel. Vielmehr geht es darum, zu erkennen, welche konkreten Titel wann die richtigen sind und wie die Positionsgrößen sein sollten. Hier setzt der ERSTE OPPORTUNITIES MIX an. Der aktiv gemanagte Fonds bündelt diese Entscheidungen bei professionellen Portfoliomanager:innen, an die Anleger:innen das Ganze delegieren können. Das bietet eine Reihe von Vorteilen. Zu bedenken ist aber, dass es keine Garantie für positive Renditen ist. So kann beispielsweise eine falsche Gewichtung von Themen oder Titeln die Wertentwicklung auch belasten.

Strukturierter Investmentprozess

Eine Herausforderung für Privatanleger:innen ist, dass sie häufig aus Emotionen heraus investieren. Zum Beispiel haben sie Angst, etwas zu verpassen. Deshalb neigen sie dazu, nach starken Kursanstiegen spät zu kaufen. Gleichzeitig verfallen sie bei Kursrückgängen mitunter in Panik und verkaufen unüberlegt. Der Fonds vermeidet derartige emotionale Komponenten durch seinen strukturierten Investmentprozess. Die Fondsmanager:innen analysieren die Qualität der Unternehmen, prüfen die Bewertungen und beurteilen die Risiken. Zudem untersuchen sie, in welcher Phase sich der Markt gerade befindet und legen dann die Positionsgrößen fest. Daraus entsteht ein fortlaufend gesteuertes Portfolio statt einer bloßen Ansammlung von Modethemen. Der eigentliche Mehrwert liegt also nicht nur in den Ideen, sondern auch in der professionellen Umsetzung. Das ist die eigentliche Herausforderung für Anleger:innen. Sie wissen oft nicht, was alles auf sie zukommt, wenn sie ihre Investments selbst aktiv steuern möchten. Einen Schutz vor Verlusten bietet aber auch der strukturierte Prozess nicht. So können Märkte zum Beispiel länger steigen oder fallen als im Vorfeld zu erwarten war.

Beispiele aus der Praxis

Das wohl größte und bekannteste Anlagethema der letzten Jahre war und ist die mit KI verbundene Technologie. Viele Anleger:innen denken dabei zuerst an bekannte Halbleiter- oder Plattformfirmen wie Nvidia oder Alphabet. Doch die Fondsmanager:innen suchen auch Profiteure aus der zweiten und dritten Reihe. Darunter sind etwa Betreiber von Rechenzentren sowie Anbieter von Netzwerktechnologie, Hardware-Infrastruktur und Cybersecurity. Zum Beispiel wurden im Mai 2026 Varonis Systems und SKY Perfect ins Portfolio aufgenommen. Die beiden Firmen sind weniger bekannt und in den Bereichen Datenschutz, Satellitenkommunikation und digitale Infrastruktur tätig. Zugleich analysiert das Fondsmanagement, ob einzelne Titel überbewertet sind. Falls notwendig werden die Positionen entsprechend angepasst. Zu bedenken ist aber, dass KI- und Tech-Werte stark schwanken können. Ein Grund dafür ist, dass technologische Entwicklungen bestehende Geschäftsmodelle schnell verändern können. Zudem besteht innerhalb der Branche ein hoher Wettbewerbsdruck, dem einzelne Firmen zum Opfer fallen können.

Ein zweiter Anlagetrend ist Gold. Viele Anleger:innen sehen darin eine Absicherung oder ein Kriseninvestment. Das hat seine Berechtigung. Doch der ERSTE OPPORTUNITIES MIX nutzt Chancen nur, solange sie attraktiv erscheinen. Das war bei Gold in den letzten Monaten nicht mehr der Fall. Deshalb wurde im laufenden Jahr der Anteil von Rohstoffen im Portfolio von 5,3 auf zuletzt 1,8 Prozent reduziert und Gold vollständig verkauft. Das zeigt, dass der Fonds nicht an einer einmal formulierten Meinung festhält, sondern flexibel bleibt. Allerdings liegt darin auch das Risiko, dass sich ein Verkauf im Nachhinein als zu früh erweist. Außerdem können Gold- und Rohstoffpreise stark schwanken, da sie von vielen Faktoren wie Geopolitik, Inflation und globaler Nachfrage abhängen.

Ein drittes Beispiel, das direkt zu einem Hype wurde, war das US-Weltrauminvestment SpaceX. Für den ERSTE OPPORTUNITIES MIX war die Aktie nach dem Börsengang aufgrund der astronomischen Bewertung zunächst nicht relevant. Vielmehr geht es darum, Investmentideen mit nachvollziehbarem Chance/Risiko-Profil zu entdecken. Bei der Suche nach Alternativen entlang der Wertschöpfungskette fand das Fondsmanagement mit MDA Space ein interessantes Investment mit Weltraumbezug. Doch auch dort bestehen Risiken. So sind Weltraum- und Satellitenthemen technologisch anspruchsvoll und kapitalintensiv. Außerdem könnte sich das Geschäftsmodell langsamer entwickeln als erwartet.

Im Rahmen des aktiven Managements und in Folge von Marktbewegungen können sich die genannten Portfoliopositionierungen ändern.

Ein Fonds, alles drin

Die Beispiele verdeutlichen, dass der ERSTE OPPORTUNITIES MIX kein statischer Mischfonds ist. Das bewusst aktiv gesteuerte Portfolio entsteht aus den interessantesten Ideen aller Anlageklassen heraus und weicht erheblich von gängigen Vergleichsindizes ab. Der Fonds kombiniert dabei langfristige Themen, kurzfristige Chancen, eine breite Streuung und ein professionelles Risikomanagement. Die regelmäßigen Anpassungen zeigen, dass der aktive Ansatz tatsächlich gelebt wird. Allerdings sind diese Anpassungen kein Garant für bessere Ergebnisse. So können Umschichtungen zu früh oder zu spät erfolgen. Außerdem kann die hohe Aktivität auch hohe Transaktionskosten verursachen. Doch bislang zeigte der ERSTE OPPORTUNITIES MIX, dass aktives Management in einem chancenreichen, komplexen Umfeld einen Mehrwert schaffen kann. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die vergangene Wertentwicklung kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse ist. Weder eine positive Wertentwicklung noch die je nach Anteilsklasse vorgesehenen Ausschüttungen sind garantiert. Zudem ist der Fonds für Anleger:innen mit sehr kurzer Veranlagungsdauer oder sehr geringer Risikotoleranz möglicherweise nicht geeignet.

Hinweis: Die im Text angeführten Unternehmen sind beispielhaft ausgewählt worden und stellen keine Anlageempfehlung dar. Eine Veranlagung in Wertpapiere birgt neben den geschilderten Chancen auch Risiken.

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Stand: Juli 2026