
ERSTE STOCK TECHNO
Geht die Tech-Rallye weiter?
Neue Technologien und darauf basierte Produkte verbreiten sich immer schneller. Denn dank des Internets erreichen sie eine große Anzahl potenzieller Kunden. Das kann für ein starkes Wachstum der beteiligten Unternehmen sorgen. Ein gutes Beispiel ist Künstliche Intelligenz (KI). Der Megatrend, der mit der Veröffentlichung von ChatGPT vor drei Jahren begann, ist einer der größten Investment-Booms aller Zeiten. Schätzungen von McKinsey zufolge sollen bis 2030 weltweit 6,7 Billionen US-Dollar in Rechenzentren fließen.1 Im Gegenzug könnten Software und Dienstleistungen im KI-Bereich so stark an Bedeutung gewinnen, dass sie im Jahr 2040 ein wirtschaftliches Gesamtpotenzial von 15,5 bis 22,9 Billionen US-Dollar erreichen.2 Damit ist die Technologie der wahrscheinlich wichtigste Wachstumsmotor der Wirtschaft. Direkt oder indirekt befeuert KI zudem viele weitere strukturelle Wachstumstrends wie autonomes Fahren, Cloud Computing, Robotics und Cybersecurity. Das eröffnet Technologiewerten hohe Wachstumspotenziale, birgt aber auch Risiken. Denn was, wenn sich die riesigen Investitionen nicht wie erwartet rechnen?
Der Vergleich zur Internetblase
Bislang konnten die meisten großen Tech-Firmen, die beim Thema KI mitspielen, ihre Gewinne regelmäßig steigern. Das spiegelt sich etwa in den Kursen der „Magnificent 7“ wider. Gemeint sind die US-Aktien Alphabet, Amazon, Apple, Microsoft, Meta, NVIDIA und Tesla. Gemeinsam brachten sie zuletzt eine Marktkapitalisierung von 21,5 Billionen US-Dollar auf die Waage (Stand: 28. November 2025).3 Doch einige Expert:innen sehen erst den Beginn der technologischen Revolution. „Sollte es die viel zitierte Super-KI in einigen Jahren tatsächlich geben, wären die heutigen Bewertungen sogar Schnäppchen“, sagte Antecedo-Chef Kay-Peter Tönnes.4 Auch Howard Marks von Oaktree Capital sieht bislang keine Übertreibung. Sein Argument: Es gibt keine völlige Euphorie am Markt.5 Ganz anders war es während der Internetblase zur Jahrtausendwende. Damals gab es klare Warnsignale: sinkende Profitabilität, steigende Verschuldung und erhöhte Credit Spreads der Unternehmen. Das war zuletzt kaum zu beobachten. Große Unternehmen wie Amazon, Google, Microsoft, Meta und Oracle konnten sich bisher überwiegend aus ihren Cashflows finanzieren.6 Die Kursentwicklung war also fundamental untermauert. Hinzu kommt, dass viele Tech-Giganten zu den innovativsten Firmen weltweit zählen. Das macht sie relativ unabhängig vom Konjunkturzyklus. Klar ist aber auch: Selbst, wenn sich die Technologie durchsetzt, werden nicht alle Firmen, die heute massiv investieren, überleben.7 Schließlich dürfte es auch Verlierer geben, wenn Disruption die Branche durcheinanderwirbelt.
Offensichtliche Risiken
Da sich im Technologie- und vor allem im KI-Bereich niemand auf vergangenen Erfolgen ausruhen kann, herrscht ein ständiges Wettrennen. Dabei kann es sich als riskant erweisen, langsam und vorsichtig zu investieren. Denn wer zu zögerlich agiert, läuft Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Aus diesem Grund kann und will es sich kein großer Player leisten, nicht dabei zu sein.7 Die Folge sind enorme Gesamtinvestitionen. Die US-Konjunktur wird heute so stark von der KI angetrieben, dass sie ohne diesen Sondereffekt wahrscheinlich schon in eine Rezession gerutscht wäre.8 Hinzu kommt, dass Tech-Firmen einem hohen Innovationsdruck ausgesetzt sind und ihre Geschäftsmodelle entsprechend schnell anpassen müssen. Früher oder später sind Enttäuschungen bei einzelnen Unternehmen also vorprogrammiert. Da in den Kursen vieler Tech-Aktien aber hohe Erwartungen stecken, könnte die Fallhöhe enorm sein. Hinzu kommt, dass mehr als die Hälfte der KI-Investitionen auf Chips und Server entfällt, die in wenigen Jahren veraltet sind.7 Einige Marktbeobachter wie Hedgefonds-Gründer Harris Kupperman warnen, dass KI-Rechenzentren aufgrund extrem kurzer Innovationszyklen deutlich schneller an Wert verlieren könnten, als sie Erträge generieren – ein Risiko, das Investoren im Blick behalten sollten.9 Hinzu kommen wechselseitige Geschäfte zwischen einzelnen KI-Firmen, was an die Internetblase vor 25 Jahren erinnert.10 Von der Gefahr, dass Big-Tech-Firmen als Quasi-Monopole angesehen und entsprechend reguliert werden, haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.
Bewährte Fondslösung
Anleger:innen müssen also abwägen: Zum einen könnten sie Chancen verpassen, wenn sie nicht oder kaum in Tech-Werte investiert sind. Zum anderen bestehen hohe Verlustrisiken, da neben Tech-Werten auch der breite Aktienmarkt leiden dürfte, wenn der KI-Boom eines Tages zusammenbricht. Dabei spielen neben KI als zentralem Trend im Tech-Bereich viele weitere Themen eine Rolle, sei es Streaming, Videospiele oder Quantum Computing. In diesem dynamischen Umfeld ist ein erfahrenes Management für den Anlageerfolg eines Fonds entscheidend. Ein Beispiel dafür ist der ERSTE STOCK TECHNO, der sich seit nunmehr 25 Jahren am Markt bewährt hat. Der Fonds investiert breit gestreut in führende Tech-Firmen mit Schwerpunkt USA, die in Bereichen wie Halbleiter, Software, Medien und IT-Dienstleistungen tätig sind. Die zuletzt größten Positionen waren Apple, Microsoft, Broadcom, NVIDIA und Alphabet (Google). Da die einzelnen Trends unterschiedlich stark und schnell sind, können sie je nach Bewertung höher oder niedriger gewichtet werden. Daraus können sich sowohl Chancen als auch Risiken ergeben. Das gleiche gilt aufgrund des hohen Anteils von US-Aktien im Portfolio für Wechselkursveränderungen zum Euro.
Hinweis: Eine Veranlagung in Wertpapiere birgt neben den geschilderten Chancen auch Risiken.
1 Quelle: McKinsey; Stand: 28. April 2025
2 Quelle: Marketing AI Institute; Stand: 5. November 2024
3 Quelle: CompaniesMarketCap; Stand: 28. November 2025
4 Quelle: FONDS professionell; Stand: 7. November 2025
5 Quelle: CNBC; Stand: 21. Oktober 2025
6 Quelle: Apollo Academy; Stand: 27. Oktober 2025
7 Quelle: The Economist; Stand: 11. September 2025
8 Quelle: Business Insider; Stand: 12. November 2025
9 Quelle: Praetorian Capital; Stand: 20. August 2025
10 Quelle: Harvard Business Review; Stand: 16. Oktober 2025
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Stand: Dezember 2025