
ERSTE FONDSKONZEPT 26-1
Slow Investing: Mit einem Einmalinvestment schrittweise investieren
Emotionen haben oft einen wesentlichen Einfluss auf Anlageentscheidungen. Doch nicht immer sind sie hilfreich. Ganz im Gegenteil. Sie können Fehler verursachen, die Rendite kosten. Dabei beeinträchtigen vor allem starke Gefühle wie Angst und Gier die Fähigkeit vieler Menschen, rationale Entscheidungen zu treffen. Ein Beispiel ist die Angst, etwas zu verpassen (Fear Of Missing Out, kurz FOMO). Sie kann bei Anleger:innen, die nicht oder nicht voll investiert sind, nach Kursanstiegen zu starkem Kaufverlangen führen. Wird dem nachgegeben, kann sich der Kauf auf hohem Niveau später als ungünstig erweisen. Wartet man dagegen ab und hofft, dass die Kurse wieder fallen, könnte man den Einstieg ganz verpassen.
Deshalb lautet eine häufige Frage von Anleger:innen: „Wann ist der richtige Zeitpunkt, in den Aktienmarkt einzusteigen?“ Wären die Märkte vollständig effizient, müsste man das verfügbare Kapital sofort komplett investieren, da die Aktienrisikoprämie höher ist als die Verzinsung am Geldmarkt oder die Rendite von Anleihen. In der Realität sind aber immer wieder Trends zu beobachten, die sich im Lauf der Zeit abwechseln. Einige Anleger:innen versuchen deshalb, den Markt durch Timing zu übertreffen. Doch das ist selten von Erfolg gekrönt. Denn selbst für Profis ist erfolgreiches Timing extrem herausfordernd. Zudem kommen noch verzerrende Verhaltenseffekte hinzu.
Auf und Ab der Emotionen
Ein typisches Denkmuster während eines Börsenzyklus ist in der untenstehenden Grafik abgebildet.[Marko 1] Zu Beginn werden Anleger:innen etwa infolge starker Kursanstiege auf die Renditechancen am Aktienmarkt aufmerksam. Sie entscheiden sich, mit einer kleinen Position einzusteigen. Herrscht ein intakter Aufwärtstrend, sind sie schnell im grünen Bereich und berechnen, wie viel mehr mit einer vollständigen Investition zu verdienen wäre. Nicht selten wird deshalb auf hohem Kursniveau ein größerer Betrag nachgelegt. Euphorie macht sich breit. Kommt es dann jedoch zu größeren Kursverlusten, werden aus den Buchgewinnen plötzlich Buchverluste. Dadurch kann die Stimmung schnell in Angst, Verzweiflung und sogar Panik umschlagen. Vor allem in längeren Verlustphasen streichen unerfahrene Anleger:innen nicht selten die Segel und verkaufen mit Verlust. Steigen die Kurse später wieder, schauen sie zunächst von der Seitenlinie zu. Erst später, wenn der Markt höher notiert, haben sie wieder genug Vertrauen in die Börse, um neu zu kaufen. Mitunter können sich solche oder ähnliche Verhaltensmuster wiederholen, sodass man in einer emotionalen Achterbahn gefangen ist. Es ist offensichtlich, dass auf diese Weise kaum auskömmliche Renditen erzielt werden dürften.
Durchschnittskosten-Effekt
Eine Möglichkeit, den Teufelskreis zu durchbrechen, ist, die Kaufentscheidung auf viele Zeitpunkte zu verlagern. So könnte der Einstieg über mehrere Monate gestreckt werden. Wird stets für einen festen Betrag gekauft, erhält man mehr Anteile, wenn die Kurse zwischenzeitlich fallen und weniger Anteile, wenn sie zwischenzeitlich steigen. Im Gesamtzeitraum ergibt sich daraus ein mittlerer Einstiegspreis (Cost-Average-Effekt).
Der stufenweise Einstieg ist für Anleger:innen interessant, die das Risiko eines sofortigen, vollständigen Kaufs nahe potenzieller Höchstkurse, also ein schlechtes Timing, vermeiden möchten. Allerdings können dabei Opportunitätskosten auftreten. Denn wird anfangs nur ein kleiner Teil des verfügbaren Kapitals in Aktien investiert, nimmt der Rest zunächst nicht an möglichen Kursanstiegen teil. Hinzu kommt der Aufwand, die Cost-Average-Strategie fortlaufend umzusetzen. Die Gelder müssen schrittweise aus Zinsanlagen, in denen sie geparkt sind, an den Aktienmarkt umgeschichtet werden.
Interessante Fondslösung
Eine Alternative bietet der ERSTE FONDSKONZEPT 26-1. Es ist bereits das dritte „Fondskonzept“, das die Erste Asset Management auflegt, um den Cost-Average-Effekt automatisch umzusetzen und so die emotionale Komponente der Anlageentscheidung zu reduzieren. Zum Start am 1. April ist der Fonds nur zu rund 8 Prozent in ein diversifiziertes Portfolio globaler Aktien investiert. Die restlichen 92 Prozent werden zur Grundverzinsung am Geldmarkt geparkt. Anschließend wird das Fondsvermögen jeden Monat in Schritten von jeweils rund 8 Prozent umgeschichtet. Im März 2027 ist das Portfolio dann vollständig in globalen Aktien investiert. Dabei veranlagt der ERSTE FONDSKONZEPT 26-1 in alle wichtigen Weltregionen und viele Branchen. Dadurch werden die Risiken breit gestreut, was aber auch die Ertragschancen begrenzen kann. Zur Aktienselektion wird ein Bottom-Up-Ansatz zur Auswahl von Einzeltiteln mit einer klassischen Top-Down-Allokation kombiniert. Je nach Marktphase können aktive Allokationen und Beimischungen umgesetzt werden. Es gibt aber keine Garantie, dass dieser Anlagestil zu positiven Renditen führt.
Anleger:innen können mit dem ERSTE FONDSKONZEPT 26-1 also langsam und schrittweise in globale Aktien einsteigen, ohne sich um die Details kümmern zu müssen. Dabei sind aber auch Verluste möglich. Denn während der Aktienanteil im Fonds steigt, partizipieren sie zunehmend an der positiven wie negativen Marktentwicklung. Zudem nimmt der Cost-Average-Effekt mit der Laufzeit des Tranchen-Modells ab, da sich das bereits investierte Vermögen immer mehr so verhält, als hätte man den gesamten Betrag auf einmal angelegt. Der Fonds schwankt also mit höherer Aktienquote immer stärker. Insgesamt kann der schrittweise Einstieg im Vergleich zur sofortigen Anlage sowohl zu besseren als auch zu schlechteren Renditen führen. Emotionen werden durch den regelgebundenen, vorprogrammierten Ansatz aber weitgehend ausgeblendet.
Die Zeichnungsfrist für den ERSTE FONDSKONZEPT 26-1 läuft bis zum 31. März. Der Fonds kann auch nach Auflage noch erworben werden.
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Stand: März 2026