
ERSTE LAUFZEITFONDS 2030
Ein planbares Investment für die nächsten Jahre
Was die Zinslandschaft angeht, befand sich die Eurozone zuletzt in stabilem Fahrwasser. Seit Juni 2025 hat die Europäische Zentralbank keine Anpassungen mehr vorgenommen. Der Einlagezins liegt damit seit sieben Monaten bei 2 Prozent.1 Der Grund für das Plateau ist, dass sich die Inflation ebenfalls auf diesem Niveau eingependelt hat. Nach 2 Prozent im August und 2,2 Prozent im September lag die jährliche Preissteigerung im Oktober und November bei jeweils 2,1 Prozent.2 Da eine Inflation von 2 Prozent das erklärte Ziel des EZB-Rats ist, dürften die Währungshüter mit dieser Entwicklung zufrieden sein.1 Am 5. Februar wird das nächste Mal über das Zinsniveau entschieden.1 Solange keine größeren Schocks auftreten, dürfte es beim aktuellen geldpolitischen Kurs bleiben. Dafür spricht auch, dass zuletzt sogar für Oktober 2026 mit einer Wahrscheinlichkeit von 72 Prozent weiter unveränderte Zinsen erwartet wurden.3
Suche nach positiver Realrendite
In der Eurozone scheinen die Weichen also auf konstante Leitzinsen gestellt zu sein. Der klassische Realzins liegt damit zwar bis auf weiteres um null. Doch dank der steigenden Zinsstrukturkurve gibt es bei längeren Laufzeiten bessere Renditen. Betrachtet man den Querschnitt europäischer Staatsanleihen mit Bestrating (AAA), rentierten diese zuletzt um rund 2,5 Prozent (5 -jährige Laufzeit) bzw. 3 Prozent (10-jährige Laufzeit).4 Noch interessanter sind die Renditen bei Unternehmensanleihen. Hier gibt es zwei Segmente, Investment-Grade und High-Yield. Dabei steht Investment Grade für Emittenten mit guter oder sehr guter Bonität. Hochzinsanleihen haben dagegen schlechtere Bonitäten. Sie bieten dafür aber auch höhere Renditen, im Euroraum zuletzt um 5 Prozent.5 Für Anleger:innen könnte es deshalb interessant sein, diese beiden Marktsegmente zu kombinieren. Genau das ermöglicht der ERSTE LAUFZEITFONDS 2030, der noch weitere Besonderheiten aufweist.
Planbares Investment
Laufzeitfonds ermöglichen es Anleger:innen, sich das heutige Renditeniveau für mehrere Jahre zu sichern. Denn anders als klassische Anleihefonds, die auslaufende Anleihen im Portfolio fortlaufend durch neue Positionen ersetzen, haben sie ein Ablaufdatum, das im Vorfeld festgelegt wird. Dadurch kann das Portfolio auf einen Zeitpunkt hin ausgerichtet und der größte Teil der Investments bis zum Laufzeitende gehalten werden. Das spart nicht nur Kosten, sondern reduziert auch das Zinsänderungsrisiko im Zeitablauf. Das Portfolio des ERSTE LAUFZEITFONDS 2030 ist auf das Ablaufdatum am 31. Mai 2030 ausgerichtet. Das macht den Fonds für Anleger:innen interessant, die auf Sicht von 4,3 Jahren planbar und breit gestreut in Euro-Unternehmensanleihen investieren möchten. Da das Portfolio zur Auflage des Fonds soweit möglich fixiert wird, lässt sich die erwartete Rendite bereits abschätzen. Es handelt sich deshalb um ein zinsähnliches Produkt, das Anleger:innen leicht verstehen können. Dabei besteht das Startportfolio zu je mindestens 35 Prozent aus Investment-Grade- sowie High-Yield-Anleihen. Das ermöglicht eine Renditeerwartung vorbehaltlich Ausfällen und Kosten zwischen 3 und 4 Prozent. Es gibt jedoch keine Garantie, dass der Fonds diese Rendite tatsächlich erzielt. Über die verbleibenden 30 Prozent des Portfolios wird abhängig von den Marktbedingungen kurz vor Start des Fonds entschieden. Dadurch bestimmt sich dann die genaue Rendite des Startportfolios. Als Beimischung können auch interessante Staatsanleihen in das Portfolio aufgenommen werden.
Blick ins Portfolio
Insgesamt wird der ERSTE LAUFZEITFONDS 2030 etwa 50 sorgfältig ausgewählte Anleihen von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Sektoren beinhalten. Beispiele aus dem Investment-Grade-Bereich sind die italienische Bank UniCredit, der deutsche Energieversorger E.ON und der belgische Getränkehersteller Anheuser-Busch InBev. Im High-Yield-Bereich sind der schwedische Automobilhersteller Volvo und der französische Kabelhersteller Nexans vertreten. Die vereinnahmten Kupons der Anleihen werden im Fonds wiederveranlagt und sind später Teil der Rückzahlung zum Laufzeitende. Ab dem 1. September 2026 wird also nur die jährlich angefallene KESt ausgeschüttet und abgeführt.
Da die enthaltenen Anleihen auf Euro lauten, besteht kein Währungsrisiko. Allerdings kann es bei den Firmen zur Verschlechterung der Bonitäten kommen, die mit Kursrückgängen und Ausfällen einhergehen. Das damit verbundene Kreditrisiko tragen wie bei Anleihen üblich die Anleger:innen. Die Höhe der finalen Rückzahlung ist deshalb nicht garantiert. Sollte sich die Bonität einzelner Emittenten und ihrer Anleiheratings stark ändern oder es zu großen Marktbewegungen kommen, können auch Eingriffe auf Fondsebene erforderlich werden. Ansonsten gilt aber der Grundsatz des Laufzeitfonds, die enthaltenen Wertpapiere nach Auflage möglichst nicht mehr anzurühren. Anleger:innen sollten dabei möglichst bis zum Ende der Laufzeit investiert bleiben. Ein vorzeitiger Verkauf ist zwar möglich. Doch dafür berechnet die Fondsgesellschaft einen Rücknahmeabschlag von bis zu 2 Prozent, der dem Fondsvermögen zufließt.
Der ERSTE LAUFZEITFONDS 2030 kann noch bis zum 17. Februar 2026 gezeichnet werden. Anschließend ist keine Ausgabe mehr vorgesehen. Der offizielle Start des Fonds ist am 18. Februar.
Hinweis: Investitionen bergen neben Chancen auch Risiken. Die angeführten Unternehmen sind beispielhaft ausgewählt worden und stellen keine Anlageempfehlung dar.
1 Quelle: EZB; Stand: 24. Dezember 2025
2 Quelle: Eurostat; Stand: 17. Dezember 2025
3 Quelle: ECB Watch; Stand: 19. Dezember 2025
4 Quelle: EZB; Stand: 22. Dezember 2025
5 Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis; Stand: 23. Dezember 2025
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Stand: Jänner 2026