ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND

Dividenden- und Value-Werte könnten 2026 wieder gefragt sein


Erfolgreiche Firmen erwirtschaften in der Regel Gewinne. Diese können entweder im Unternehmen verbleiben und zum Beispiel für Forschung und Entwicklung oder für eine Expansion verwendet werden. Die Firmen können aber auch einen Teil der Gewinne an ihre Aktionäre ausschütten. Dabei haben sich Aktien mit hohen Dividenden über lange Zeiträume im Durchschnitt besser als der breite Markt entwickelt.1 Einen vergleichbaren, langfristigen Performance-Vorsprung haben auch Value-Titel.1  Das sind vor allem Aktien aus traditionellen Sektoren wie Finanzen, Energie und Industrie mit vergleichsweise niedrigen Bewertungen. Allerdings ist die vergangene Performance kein verlässlicher Indikator für zukünftige Renditen. Außerdem ist zu bedenken, dass Dividenden- und Value-Aktien in den vergangenen zehn Jahren insgesamt schlechter als der Gesamtmarkt liefen. Wachstumsaktien entwickelten sich in dieser Zeit deutlich besser.1

Defensive Werte wieder gefragt

Doch im ersten Quartal 2026 drehte der Wind. Das globale Aktienmarktumfeld war in diesem Zeitraum von hoher Volatilität, geopolitischen Unsicherheiten und einer ausgeprägten Stilrotation geprägt. Besonders belastend wirkten dabei die Korrektur der großen US-Technologiewerte und die Risikoaversion vieler Anleger:innen infolge des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten. Dividenden- und Value-Aktien entwickelten sich in diesem schwierigen Umfeld deutlich besser als der breite Markt. Während der MSCI World im ersten Quartal um 3,6 Prozent fiel, legten der MSCI World High Dividend um 4,2 Prozent und der MSCI World Value um 1,2 Prozent zu. Und das, obwohl diese Indizes aus dem Gesamtindex hervorgehen, es also deutliche Überschneidungen der Aktien gibt. Auf Fünfjahressicht belaufen sich die Zuwächse der genannten Indizes unter teils deutlicher Marktvolatilitäten und auf US-Dollar-Basis zum Stichtag 05.05.2026 auf rund 72 Prozent (MSCI World), 62 Prozent (MSCI World Value) und 49 Prozent (MSCI World High Dividend). Hinweis: Die Wertentwicklungen der Vergangenheit lassen keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zu.1

Die Rotation weg von Wachstumswerten hin zu Dividend- und Value-Aktien war also ein wesentlicher Faktor. Investor:innen hinterfragten zunehmend die Bewertungsniveaus, die Stabilität der Gewinnmargen und die Zinsabhängigkeit vieler US-Technologietitel. Viele Anleger:innen setzten verstärkt auf Substanzwerte mit stabilen Cashflows und hohen Dividendenrenditen. Außerdem wirkte sich der Energiepreisanstieg infolge der Eskalation im Nahen Osten positiv auf Aktien dieses Sektors aus. Auch andere Sektoren wie Finanzen und Basiskonsum, die traditionell als wachstumsschwach gelten, aber dafür niedrig bewertet und dividendenstark sind, entwickelten sich robust. Gleichzeitig litten Wachstumswerte stärker unter den steigenden globalen Anleiherenditen. Auch das war eine Folge des Iran-Konflikts. Aufgrund der höheren Energiepreise und damit verbundener Inflationsrisiken wurden zuvor erwartete Zinssenkungen am Markt wieder ausgepreist. Zuletzt signalisierten die Märkte für die USA ein weitgehend stabiles Zinsniveau ein.2 In Europa preisten die Finanzmärkte für den weiteren Jarhesverlauf wieder moderate Zinserhöhungen ein, auch wenn Timing und Umfag angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit offenbleiben.3 Auch in Japan wird im Jahresverlauf mit höheren Zinsen gerechnet.4

Die regionalen Unterschiede spiegeln sich auch in der Entwicklung des Dividendenfaktors wider. Dabei stach Japan besonders hervor – begünstigt durch eine schwächere Währung, solide Erträge exportorientierter Unternehmen und eine allgemein aktionärsfreundliche Firmenpolitik. Auch Europa verzeichnete deutliche Zugewinne bei Dividendenaktien, unterstützt durch das hohe Gewicht von Value- und Finanzwerten. In den USA war der Effekt schwächer, da die Korrektur bei Wachstumstiteln zeitweise auch dividendenstarke Segmente belastete. Zudem schafften die dortigen Wachstumswerte im April ein erneutes Comeback. Angesichts politischer und makroökonomischer Unsicherheiten, insbesondere hoher Energiepreise, dürfte der Ausblick für Dividendenaktien zwar eher positiv bleiben. Eine Garantie, dass dieses Szenario eintritt, gibt es aber nicht. Dividendenaktien könnten sowohl schlechtere Renditen als der breite Markt als auch Verluste erzielen.

Hinweis: Im Rahmen des aktiven Managements und in Folge von Marktbewegungen können sich die genannten Portfoliopositionierungen ändern.

Fokus mit Schwerpunkt auf Dividenden

Eine Möglichkeit, auf Dividenden zu setzen, sind bewährte Fonds wie der ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND. Zum Stichtag am 28. April verzeichnete er einen positiven Jahresstart sowie relative Stärke gegenüber dem breiten Markt. Der Fonds setzt auf qualitativ hochwertige Firmen mit überdurchschnittlicher Dividendenrendite, die in der Vergangenheit geringere Kursschwankungen als vergleichbare Aktien im Anlageuniversum aufwiesen. Diese Firmen haben zwar oft niedrige Wachstumsaussichten, aber dafür meist günstigere Bewertungen. Das ist jedoch keine Garantie, dass sich der Anlagestil in positiven Renditen niederschlägt.

Der gute Jahresstart wurde von der erfolgreichen Titelselektion der Fondsmanager:innen über alle Regionen hinweg getragen. Der Allokationseffekt auf Sektor- und Länderebene war dagegen leicht negativ. Das lag vor allem am Ausschluss des Energiesektors, der sich nach Beginn des Kriegs im Iran stark entwickelte. Schließlich ist Nachhaltigkeit eines der Kriterien zur Titelselektion. Dabei wird vor allem in Aktien von Unternehmen investiert, die nach ökologischen, sozialen und firmenpolitischen Aspekten zu den Vorreitern zählen. Zuletzt war der Fonds zu fast zwei Drittel in den USA und rund 30 Prozent in Westeuropa investiert. Die größten Sektoren waren Finanzen, Gesundheit und Technologie. Zusammen machten sie rund 57 Prozent des Portfolios aus. Zu den am höchsten gewichteten Aktien zählten die US-Dividendentitel Cisco Systems, Johnson & Johnson und PepsiCo sowie Nokia aus Finnland und Inditex aus Spanien.5

Interessant für Anleger:innen ist, dass sie beim ERSTE RESPONSIBLE STOCK DIVIDEND zwischen drei verschiedenen Anlageklassen wählen können. Neben der thesaurierenden gibt es eine jährlich und eine quartalsweise ausschüttende Variante. Die angestrebten Ausschüttungsrenditen liegen bei rund 3 Prozent pro Jahr bzw. 1 Prozent pro Quartal. Allerdings ist die Höhe der Ausschüttungen nicht garantiert.

Hinweis: Investitionen bergen neben Chancen auch Risiken. Die im Text angeführten Unternehmen sind beispielhaft ausgewählt worden und stellen keine Anlageempfehlung dar.

1 Quelle: MSCI; Stand: 5. Mai 2026
2 Quelle: CME Group; Stand: 30. April 2026
3 Quelle: ECB Watch; Stand: 30. April 2026
4 Quelle: Handelsblatt; Stand: 28. April 2026
5 Quelle: Erste Asset Management; Stand: 27. April 2026

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Stand: Mai 2026