
Die „Tech Six“ im Stresstest
Chancen und Risiken der bislang erfolgreichsten US-Giganten
Technologieaktien werden als langfristige Treiber des Produktivitätswachstums der US-Wirtschaft angesehen.1 In erster Linie sind damit die Big-Tech-Konzerne gemeint. Sie gelten als Motoren der globalen Innovation. Ihre Börsenwerte gehen in die Billionen. Dabei hat sich die Zusammensetzung der Gruppe im Lauf der Zeit mehrfach verändert.
Die bekanntesten Abkürzungen
Alles begann im Jahr 2013 mit den FANG-Aktien Facebook, Amazon, Netflix und Google, bevor auch Apple hinzukam (FAANG). Dann benannten sich Google in Alphabet und Facebook in Meta um. Netflix hielt nicht mehr mit und Microsoft wurde immer dominanter. Dadurch entstand die Abkürzung MAMAA für Meta, Apple, Microsoft, Amazon und Alphabet.2 Zusammen mit Nvidia und Tesla ergaben sich daraus die Magnificent Seven. Als später Tesla zurückfiel, wurden daraus die Tech Six: Microsoft, Apple, Amazon, Meta, Alphabet und Nvidia. Zuletzt hatten sie einen gemeinsamen Börsenwert von rund 18 Billionen US-Dollar. In der Spitze waren es Ende Jänner sogar 20,5 Billionen.3 Das zeigt, dass auch Big Tech nicht vor schnellen, prozentual zweistelligen Verlusten gefeit ist.
Neben Chancen auch Risiken
Vor diesem Hintergrund könnte sich das bislang prägende Tech Six-Narrativ früher oder später auflösen. Angesichts hoher Investitionskosten, unterschiedlicher Wachstumsaussichten und ambitionierter Bewertungen kann schließlich kaum jeder einzelne dieser Konzerne langfristig zu den Gewinnern gehören. Das zeigt bereits eine Analyse aus der Vogelperspektive. So war im Jahr 2025 ein Großteil der Überrendite der Tech Six-Aktien auf Alphabet und Nvidia zurückzuführen. “Wenn man einfach nur die Gruppe kauft, könnten die Verlierer die Gewinner ausgleichen”, sagte Jack Janasiewicz, Leiter Portfoliostrategie bei Natixis Investment Managers Solutions. Zudem scheint die allgemeine Begeisterung für Tech-Werte zuletzt etwas nachzulassen, da Investor:innen selektiver agieren und im Zuge einer Marktrotation verstärkt auch außerhalb des Technologiesektors nach Anlagechancen suchen.4 Einige Expert:innen erwarten daher, dass sich Tech-Werte schwächer als der Markt entwickeln könnten.5 So wird etwa bei den Glorreichen Sieben für 2026 ein Gewinnwachstum von etwa 18 Prozent erwartet. Das wäre das langsamste Tempo seit 2022, aber immer noch mehr als die prognostizierten 13 Prozent für die übrigen 493 Unternehmen im S&P 500 Index.4 Bis auf weiteres bleiben die großen Tech-Werte also führend. Dafür spricht auch, dass sie zu den größten und einflussreichsten Unternehmen der Welt zählen und Innovationen etwa bei KI oder Cloud Computing vorantreiben.6
Investmentidee
Allerdings ist ungewiss, ob sich die historisch starke Entwicklung der Tech Six in den kommenden Jahren fortsetzt. Bisherige Abgesänge auf die Lieblinge von Anleger:innen waren zwar verfrüht. Doch die Vergangenheit zeigt, wie schnell sich die führenden Titel und die dazugehörigen, passenden Abkürzungen verändern können. Wer deshalb nach unten abgesichert in die sechs US-Giganten investieren möchte, könnte einen genaueren Blick auf die neue Garant Anleihe der Erste Bank werfen. Als Basiswert dient ein gleichgewichteter Aktienkorb bestehend aus den Aktien Microsoft, Apple, Amazon, Meta, Alphabet und Nvidia. Mit der Anleihe können Anleger:innen 1:1 am Kursanstieg des Aktienkorbes bis zum Cap von 28 Prozent partizipieren. Gleichzeitig sorgt der Kapitalschutz dafür, dass am Laufzeitende – selbst bei negativer Kursentwicklung – 100 Prozent des Nennbetrags zurückbezahlt werden. Die garantierte Mindestrückzahlung sowie der maximale Rückzahlungskurs von 128 Prozent gelten ausschließlich zur Fälligkeit. Ein vorzeitiger Verkauf kann zu Verlusten führen. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, also das Risiko von Änderungen der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.
1 Quelle: Perspektiven am Morgen; Stand: 13. März 2026
2 Quelle: NerdWallet; Stand: 5. März 2026
3 Quelle: CompaniesMarketCap; Stand: 7. April 2026
4 Quelle: FONDS professionell; Stand: 13. Jänner 2026
5 Quelle: Saxo Bank; Stand: 19. Februar 2026
6 Quelle: Saxo Bank; Stand: 4. November 2024
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Stand: April 2026