
Trotz anhaltender Neubauflaute
Wienerberger steigert Umsatz und Gewinn
Nach dem massiven Einbruch der letzten Jahre zeigt sich 2025 eine leichte Erholung in der europäischen Bauwirtschaft. Laut Prognosen von EUROCONSTRUCT dürfte die Bauleistung EU-weit im laufenden Jahr um 0,3 Prozent zulegen.1 Auch in Österreich gibt es Anzeichen einer Stabilisierung. Erstmals seit mehreren Jahren wird bei den Investitionen wieder ein kleines Plus erwartet.2 Eine Entwicklung, die sich auch in den Zahlen von Wienerberger wiederfindet: Der Konzernumsatz des Baustoffzulieferers stieg in den ersten neun Monaten von 3,4 auf 3,5 Milliarden Euro, der Gewinn nach Steuern erhöhte sich kräftig von 49 auf 173 Millionen Euro. Trotz makroökonomischer Herausforderungen und anhaltender Volatilität in wichtigen Märkten habe man „erneut die Widerstandsfähigkeit“ des Geschäftsmodells „unter Beweis gestellt“, kommentierte Wienerberger-Chef die Bilanz. Unter anderem habe man sich auf Kostendisziplin, „wertschöpfende Lösungen“ und den Bereich Renovierung und Infrastruktur fokussiert. Eine gute Entscheidung: Vor allem Dach- und Rohrlösungen liefen sehr gut.3
Profitabilität soll steigen
Allerdings musste der Manager auch ein paar weniger erfreuliche Nachrichten überbringen. Wegen der schwächer als gedachten Entwicklung im Segment Neubauwohnungen rechnet der Manager für 2025 nun mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Vorjahresniveau.4,5 Zuvor wurde ein Anstieg von circa 750 auf rund 800 Millionen Euro in Aussicht gestellt.6 Erhoffte Zinssenkungen und deren positive Effekte auf den Neubau-Markt seien nicht wie erwartet eingetreten, hieß es. „Ungünstige Wechselkursentwicklungen“ hätten zusätzlich belastet. Um gegenzusteuern und die operative Effizienz zu erhöhen, soll der Gürtel enger geschnallt werden. Die Initiative „Fit for Growth“ soll dabei jährliche Einsparungen von 15 bis 20 Millionen Euro bringen. Ansetzen will Wienerberger dafür auf sämtlichen Ebenen der Organisation. Von der Holding bis zum operativen Geschäft – man werde alles überprüfen und optimieren, kündigte das Unternehmen an. Für Anleger:innen ebenfalls nicht uninteressant: Wienerberger bekräftigte erneut das Ziel, durch strategische Schritte in Märkte mit steigender Nachfrage nach innovativen Lösungen von Wienerberger, nachhaltiges Wachstum zu generieren.4 Dazu passt, dass der Baustoffkonzern seine Beteiligung an der französischen GSEi im Juli auf 100 Prozent aufgestockt und damit seine führende Position als europäischer Steildachexperte mit einer Kombination aus innovativen Dach- und Solarlösungen weiter ausgebaut hat.7 In Irland und Großbritannien stärkte das Unternehmen zudem mit der Übernahme von MFP seine Position im lukrativen Rohrsegment.8
Alternative zum Direktinvestment
Wer daher ein Investment in Wienerberger in Erwägung zieht, dabei aber das Risiko reduzieren möchte, könnte einen Blick auf eine Protect Pro Aktienanleihe der Erste Bank werfen. Das Wertpapier bietet einen fixen Kupon von 8,25 Prozent p.a. sowie einen 20-prozentigen Puffer als Teilschutz bis zur Barriere. Diese wird ausschließlich am Laufzeitende betrachtet: Liegt der Aktienkurs dann auf oder über der Barriere, erfolgt die Rückzahlung zum Nennbetrag. Liegt er darunter, werden Wienerberger-Aktien zum Ausübungspreis geliefert. Das bedeutet: Man bekommt Aktien, die am Markt weniger wert sind, als man ursprünglich investiert hat. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Kursverlusts. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, d. h. das Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.
1 Quelle: EUROCONSTRUCT; Stand: 25. November 2025
2 Quelle: DOCUmedia; Stand: 10. September 2025
3 Quelle: APA; Stand: 13. November 2025
4 Quelle: Wienerberger; Stand: 13. November 2025
5 Quelle: boerse-express; Stand: 13. November 2025
6 Quelle: Wienerberger; Stand: 13. August 2025
7 Quelle: Wienerberger; Stand: 3. Juli 2025
8 Quelle: Wienerberger; Stand: 3. Juni 2025
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Stand: Dezember 2025