
Nächste Station – Weltraum!
Rheinmetall erschließt sich weiteres Geschäftsfeld
Die Verteidigungsausgaben der EU-Mitgliedstaaten beliefen sich im Jahr 2024 auf 343 Milliarden Euro. Für das gerade ausgeklungene Jahr 2025 gehen Schätzungen von 381 Milliarden Euro aus – eine Steigerung von 11 Prozent zum Vorjahr und mehr als 62 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020.1 Ein Trend, der sich auch mit Blick auf den deutschen Verteidigungshaushalt bestätigt. So plant das deutsche Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) für das Jahr 2026 Investitionen von mehr als 108 Milliarden Euro in die äußere Sicherheit. In den Folgejahren soll diese Summe dann bis auf rund 152 Milliarden Euro im Jahr 2029 steigen, was gegenüber 2023 einer Verdreifachung gleichkommt.2 Eine Entwicklung, von der auch der deutsche Rüstungsriese Rheinmetall profitieren dürfte.
Erfolgskurs hält an
Insbesondere der Ukraine-Krieg sowie erhöhte Rüstungsausgaben in Europa haben in den letzten drei Jahren zu einem starken Wachstum bei Rheinmetall geführt. So verdoppelte sich der Umsatz von 6,4 Milliarden Euro in 2022 annähernd auf 12,5 Milliarden Euro in 2025, das EBIT erhöhte sich in diesem Zeitraum von 731 Millionen Euro auf 2,05 Milliarden Euro3 und der Aktienkurs stieg von unter 90 Euro auf aktuell über 1.900 Euro.4 Seit März 2023 ist die Rheinmetall AG zudem Teil des deutschen Leitindex DAX. Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG, plant nicht weniger als die Schaffung eines „globalen Rüstungschampions“ und proklamiert zuversichtlich: „Mit den Projekten, die wir in der Pipeline haben, werden wir künftig in allen wichtigen Bereichen ein relevanter Akteur sein – zu Lande, zu Wasser, in der Luft und auch im Weltraum.“5 Für letztgenannten Bereich wurde im November 2025 ein Gemeinschaftsunternehmen mit der finnischen Satellitenfirma Iceye gegründet, dessen Geschäftsgegenstand der Bau militärischer Aufklärungssatelliten ist. Die ersten SAR-Satelliten sollen bereits 2026 in Neuss vom Band laufen.6 Im Gegenzug will Rheinmetall seine zivilen Geschäftsaktivitäten zurückfahren und sich von seinem Autozulieferergeschäft trennen.7 Das hinderte den Düsseldorfer Konzern allerdings nicht daran, zum Jahresende 2025 seinen innovativen Ladebordstein für E-Fahrzeuge zu präsentieren, von dem 2026 eine vierstellige Anzahl installiert werden soll.8
Anlageidee auf Rheinmetall
Geopolitische Spannungen sowie der Fokus auf europäische Verteidigungsfähigkeit dürften dem Rüstungssegment auch 2026 erhalten bleiben. Gleichwohl könnten erfolgreiche Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg oder ausbleibende bzw. verzögerte staatliche Großaufträge bei Rüstungsgeschäften eine Neubewertung des Status quo erforderlich machen. Wer eine Veranlagung in die Rheinmetall-Aktie in Erwägung zieht, könnte als Alternative einen Blick auf die neue Bonus Pro Anleihe der Erste Bank werfen. Voraussetzung für die Rückzahlung zu 145 Prozent des Nennbetrags ist, dass der Kurs der Rheinmetall-Aktie am Bewertungstag in zwei Jahren am bzw. über ihrem Ausübungspreis, dem Schlusskurs der Aktie am 31.01.2028, steht. Liegt der Kurs zum Bewertungstag dagegen unter dem Ausübungspreis, entfällt die Bonuszahlung und die Tilgung der Anleihe erfolgt durch Lieferung von Rheinmetall-Aktien zum Ausübungspreis. In diesem Fall bekommt man Aktien, die am Markt weniger wert sind, als man ursprünglich investiert hat. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Kapitalverlusts. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, d. h. das Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.
1 Quelle: Europäischer Rat; Stand: 4. Dezember 2025
2 Quelle: Bundesministerium der Verteidigung; Stand: 26. November 2025
3 Quelle: Marketscreener; Stand: 9. Jänner 2026
4 Quelle: Boerse.de; Stand: 28. Dezember 2025
5 Quelle: Rheinmetall; Stand: 6. November 2025
6 Quelle: Tagesschau; Stand: 7. November 2025
7 Quelle: Manager Magazin; Stand: 18. Dezember 2025
8 Quelle: Capital; Stand: 27. Dezember 2025
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Stand: Jänner 2026