Ohne Strom keine Künstliche Intelligenz

Siemens Energy im Zentrum zweier Megatrends

Wenn an der Börse von Künstlicher Intelligenz (KI) die Rede ist, denken viele Anleger:innen zunächst an Chiphersteller wie Nvidia, Softwarekonzerne wie Microsoft oder Cloud-Anbieter wie Amazon. Die Grundlage der KI-Revolution liegt jedoch tiefer in der Wertschöpfungskette. Denn jede KI-Anfrage benötigt Rechenleistung. Jede zusätzliche Rechenleistung benötigt Strom. Und jede zusätzliche Kilowattstunde muss erzeugt, transportiert und verteilt werden. 

Genau an diesem Punkt kommt Siemens Energy ins Spiel. Mit seinem Portfolio deckt der Energietechnikkonzern einen Großteil der Infrastruktur ab, ohne die der weltweite Ausbau von KI-Rechenzentren kaum möglich wäre. Ob Netzanschlüsse, Transformatoren, Schaltanlagen, Umspannwerke oder Netztechnik – Siemens Energy liefert zentrale Bausteine für die Energieversorgung einer digitalisierten Wirtschaft, deren Stromnetze vielerorts bereits an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen.1,2,3

Mehrere Treiber

Doch nicht nur die Netzinfrastruktur-Sparte der Münchner profitiert vom KI-Trend. Da Rechenzentren auf eine sichere und jederzeit verfügbare Stromversorgung angewiesen sind, steigt auch die Nachfrage nach Gasturbinen und dezentralen Energielösungen aus dem Hause Siemens Energy.1,4 Rückenwind erhält das künftig gemeinsam mit der Tochter Siemens Gamesa unter dem Markennamen Omterra auftretende Unternehmen außerdem durch die Energiewende.5 Der Ausbau erneuerbarer Energien erfordert weltweit hohe Investitionen in Stromnetze.6 Siemens Energy profitiert damit gleich von zwei strukturellen Megatrends.

Chancenreich, aber nicht risikolos

Anleger:innen sollten jedoch auch die Risiken im Blick behalten: Das Unternehmen ist in einem projektgetriebenen Geschäft tätig, in dem Großaufträge häufig lange Laufzeiten besitzen und Verzögerungen oder Kostensteigerungen die Profitabilität belasten können. Zudem hängt ein Teil der aktuellen Nachfrage von hohen Investitionen in Rechenzentren und Netzinfrastruktur ab. Sollte sich das Wachstum der KI-Infrastruktur verlangsamen oder Projekte verschoben werden, könnte dies die Auftragsdynamik beeinträchtigen. Hinzu kommen politische Risiken, regulatorische Eingriffe und mögliche Engpässe in globalen Lieferketten.7,8

Für Anleger:innen, die davon ausgehen, dass am Ende die positiven Aspekte an der Börse überwiegen, könnte eine neue Bonus Pro Anleihe von Erste Bank interessant sein. Voraussetzung zur Rückzahlung zu 170 Prozent des Nennbetrags ist, dass die Aktie am Bewertungstag in zwei Jahren (28.08.2028) auf bzw. über ihrem Ausübungspreis, dem Schlusskurs am 01.09.2026, steht. Damit eröffnet das Produkt die Chance auf eine deutliche Wertsteigerung auch in einem Umfeld, in dem die Aktie lediglich moderat steigt oder sich nur seitwärts entwickelt. Liegt der Kurs zum Bewertungstag dagegen unter dem Ausübungspreis, entfällt die Bonuszahlung und die Tilgung erfolgt durch Lieferung von Siemens Energy-Aktien. In diesem Fall kann es zu einem Kursverlust bis hin zum Totalverlust kommen. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, also das Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.

Quelle: Siemens Energy: Data Center Power Solutions; Stand: 27. Juli 2026
2 Quelle: Siemens Energy: Stories; Stand: 27. Mai 2026
Quelle: Goldinvest; Stand: 10. Juni 2026
Quelle: Siemens Energy; Wirtschaftspressemitteilung; Stand: 3. Juni 2025
5 Quelle: Siemens Energy; Wirtschaftspressemitteilung; Stand: 14. Juli 2026
6 Quelle: World Energy Investment 2025; Stand: 5. Juni 2025
7 Quelle: Siemens Energy: Investor Relations; Stand: 1. Jänner 2026
8 Quelle: IT BOLTWISE; Stand: 26. Juli 2026

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Stand: August 2026