
DO & CO: Wachstum trifft Geopolitik
Geschäftsentwicklung und unerwartete Aufmerksamkeit
Der Wiener Catering- und Gastronomiekonzern DO & CO blickt auf eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung in den vergangenen Quartalen zurück. Nachdem das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 ein Rekordergebnis erzielte und dabei den Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent auf 105,8 Millionen Euro steigern konnte,1 kann sich Gründer und CEO Attila Dogudan auch mit dem Verlauf des ersten Quartals des neuen Geschäftsjahres 2026/27 zufrieden zeigen. So stieg der Umsatz im Vergleichszeitraum um 5 Prozent von 611,7 Millionen Euro auf 642,1 Millionen Euro.2 Auf die einzelnen Divisionen runtergebrochen, erhöhten sich die Umsätze von „Airline Catering“ und „Restaurants, Lounges & Hotels“ um moderate 3,5 Prozent beziehungsweise 6,5 Prozent. Am stärksten fiel der Anstieg der Division „International Event Catering“ mit einem Plus von 11,1 Prozent aus – nicht zuletzt dank der Fußballweltmeisterschaft, bei der DO & CO über 70.000 VIP-Gäste bei 20 Spielen verköstigte.3 Das Turnier sei im Übrigen „unbezahlbar“ für den Bekanntheitsgrad und den Marktzugang von DO & CO in den USA, erklärte Dogudan im Juli 2026. Da hatte er allerdings auch noch nicht mit US-Präsident Trump und seiner ungewöhnlichen Aktion gerechnet, die einen Monat später weltweit Schlagzeilen machen sollte.
Internationale Medienaufmerksamkeit
Im Anschluss an den NATO-Gipfel in der Türkei betrat Trump am 8. Juli 2026 vor laufender Kamera die Air Force One, um augenscheinlich auszufliegen. Wie medial allerdings erst Mitte August bekannt wurde, wechselte er samt engster Mitarbeiter kurz darauf unbemerkt in den hochgefahrenen Lkw-Container von DO & CO, woraufhin dieser samt seiner Passagiere unbemerkt zu einer kleineren Militärmaschine gebracht wurde – vorausgegangen war eine „ernstzunehmende Anschlagsdrohung“, die den Secret Service zu dieser Täuschungsmaßnahme bewog.4 Ganz nebenbei sorgten Pressefotos mit Maschine und DO & CO gebrandetem Container für eine starke Medienpräsenz.5
Brisante Weltlage
So erfreut sich Dogudan über Gratiswerbung und das aktuelle Zahlenwerk zeigt, so mahnend verweist er gleichzeitig auf die wirtschaftliche Situation, auch in Europa. Es sei eine „Sättigung der Gesellschaft“ festzustellen. Europa müsse schneller, effizienter und innovativer werden, ansonsten werde der "wirtschaftliche Verfall unaufhaltsam" sein.6 Auch die anhaltenden geopolitischen Unruhen im Nahen Osten mit Auswirkungen wie Flugausfällen oder der Absage von Großereignissen wie die Formel-1-Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien gelte es zu bedenken. Für beide Ereignisse, die gestrichen wurden, hätte DO & CO das offizielle Catering übernommen. Den gesamten Umsatzdämpfer durch den Nahost-Konflikt für das eigene Unternehmen schätzt DO & CO auf 40 Millionen Euro – davon entfallen etwa 15 Millionen Euro direkt auf das Event-Catering, während die restlichen 25 Millionen Euro das Airline-Catering betreffen.7 Wer etwas vorsichtiger agieren möchte, könnte daher einen Blick auf eine neue Protect Pro Anleihe der Erste Bank auf die DO & CO AG werfen. Das Wertpapier bietet einen fixen Kupon von 9,25 Prozent p.a. sowie einen 20-prozentigen Puffer als Teilschutz bis zur Barriere, wobei diese ausschließlich am Laufzeitende betrachtet wird. Notiert am Bewertungstag die DO & CO-Aktie auf oder über der Barriere, wird die Anleihe zum Nennbetrag zurückgezahlt. Liegt der Aktienkurs darunter, werden DO & CO-Aktien zum Ausübungspreis geliefert. Das bedeutet: Man bekommt Aktien, die am Markt weniger wert sind, als man ursprünglich investiert hat. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Kursverlusts. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, d. h. das Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.
1 Quelle: DO & CO; Stand: 11. Juni 2026
2 Quelle: DO & CO; Stand: 12. August 2026
3 Quelle: Kurier, Stand: 11. Juni 2026
4 Quelle: The Guardian; Stand: 11. August 2026
5 Quelle: Spiegel; Stand: 14. August 2026
6 Quelle: Der Standard; Stand: 13. August 2026
7 Quelle: Investing.com; Stand: 12. August 2026
Interessiert an weiteren Themen im Investment Newsletter?
Newsletter abonnieren - Termin vereinbaren
News Abonnement
Wir sind für Sie da
Wichtige rechtliche Hinweise
Hierbei handelt es sich um eine Werbemitteilung und nicht um eine Anlageberatung.
Strukturierte Anleihen werden in Österreich öffentlich angeboten. Die Rechtsgrundlage dafür und daher ausschließlich verbindlich sind die Endgültigen Bedingungen sowie der (Basis-)Prospekt sowie allfällige Nachträge. Verschiedene Verordnungen der Europäischen Union und das österreichische Kapitalmarktgesetz schreiben für diese Produkte einen Prospekt vor: siehe Prospektverordnung (EU) 2017/1129 bzw. Delegierte Verordnungen der Kommission (EU) 2019/980 und (EU) 2019/979. Die Emittentin hat diesen Prospekt erstellt, die zuständige Behörde des Herkunftsmitgliedstaates hat ihn genehmigt (gebilligt). Dies bedeutet aber nicht, dass diese Behörde das konkrete Wertpapier auch empfiehlt. Für bestimmte, sogenannte „verpackte Anlageprodukte“ im Sinne der PRIIPs-Verordnung ist darüber hinaus ein Basisinformationsblatt („BIB“) gesetzlich vorgeschrieben. In diesem werden die wichtigsten Merkmale des entsprechenden Finanzprodukts dargestellt.
Eine Veranlagung in Wertpapiere birgt neben den geschilderten Chancen auch Risiken. Wir dürfen dieses Finanzprodukt weder direkt noch indirekt natürlichen bzw. juristischen Personen anbieten, verkaufen, weiterverkaufen oder liefern, die ihren Wohnsitz bzw. Unternehmenssitz in einem Land haben, in dem dies gesetzlich verboten ist. Wir dürfen in diesem Fall auch keine Produktinformationen anbieten. Dies gilt besonders für die USA sowie "US-Personen" wie sie die Regulation S unter dem Securities Act 1933 in der gültigen Fassung definiert.
Hinweis: Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das schwer zu verstehen sein kann. Bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, empfehlen wir Ihnen, die vollständigen Informationen zum jeweiligen Finanzprodukt zu lesen:
- den (Basis-)Prospekt
- die Endgültigen Bedingungen
- allfällige Nachträge sowie gegebenenfalls
- das Basisinformationsblatt (BIB)
Diese Unterlagen erhalten Sie kostenlos hier:
Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, Am Belvedere 1, 1100 Wien
Anleihen der Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG:
Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG, Am Belvedere 1, 1100 Wien
Sie können die Unterlagen auch elektronisch abrufen: https://erstebank.at/prospekte/srp oder https://www.sparkasse.at/erstebank/rechtliche-dokumente/erste-bank-emissionen
Beachten Sie auch unsere Kundeninformation „Informationen über uns und unsere Wertpapierdienstleistungen“.
Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die persönlichen Merkmale unserer Anleger:innen hinsichtlich der Erfahrungen und Kenntnisse, des Anlageziels, der finanziellen Verhältnisse, der Verlusttragfähigkeit oder Risikotoleranz.
Interessenkonflikte:
Die Erste Bank Oesterreich ist mit der Erste Group Bank AG und den österreichischen Sparkassen verbunden.
Stand: September 2026