Neue Führungsspitze,
alter Fokus

Raiffeisen Bank International setzt weiter auf Osteuropa

Die Raiffeisen Bank International (RBI) bekommt einen neuen Vorstandschef. Michael Höllerer wird ab Juli 2026 Johann Strobl als CEO der RBI nachfolgen. Der 47-Jährige ist mit der Raiffeisen-Welt bestens vertraut. Im Laufe seiner Karriere war er unter anderem Geschäftsführer der Raiffeisen Capital Management und Vorstand der Raiffeisen Bank Polska. Derzeit ist Höllerer Generaldirektor bei der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und der Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien – und deshalb auch Mitglied des RBI-Aufsichts­rates.1, 2

Konzentration auf Osteuropa

Laut Bloomberg soll Höllerers Hauptaufgabe die Lösung des jahrelangen Konflikts mit der russischen Tochtergesellschaft sein, die der RBI viel Kritik eingebracht hat. Strobl hatte nach dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs den Verkauf der Tochter angekündigt, konnte jedoch keinen Käufer finden, der die Zustimmung der Aufsichtsbehörden in Russland und im Westen erhalten hat.3 Höllerer selbst erklärte außerdem, dass er die starke Position der RBI am osteuropäischen Markt nutzen will, um Innovationen im Sinne der Kund:innen voranzutreiben.4 Der Fokus auf Zentral- und Osteuropa kommt nicht von ungefähr: Berechnungen zufolge lag die Eigenkapitalrentabilität der dortigen Bankenmärkte im Jahr 2024 im Durchschnitt bei 15 bis 20 Prozent, während sie im Euroraum gerade einmal knapp zehn Prozent erreichte. Auch die Nettozinsmargen in der Region stiegen stärker als im EU-Schnitt.5

Grund dafür ist die solide realwirtschaftliche Entwicklung in der Region. Laut dem Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) dürften die östlichen EU-Länder 2026 um 2,6 Prozent wachsen – und damit erneut deutlich schneller als der Staatenverbund insgesamt. Für diesen stellt das wiiw ein Plus von 1,4 Prozent in Aussicht.6 Was europäische Bank-Aktien laut Expert:innen zudem generell interessant macht, ist die trotz der starken Kursgewinne in 2025 immer noch ansprechende Bewertung.7 Darüber hinaus gelten Banken mittelfristig auch als Profiteure der Künstlichen Intelligenz (KI). Laut einer Schätzung von McKinsey könnten durch den gezielten Einsatz von KI innerhalb der nächsten Jahre 20 Prozent der operativen Kosten im Sektor wegfallen.8 Für Impulse dürften außerdem die geplanten Investitionen in europäische Verteidigung und Infrastruktur sorgen, und auch das aktuelle Zinsumfeld liefert weiter Rückenwind für die Margen.9

Investmentidee

Während die RBI interessante Potenziale bietet, sollten Anleger:innen auch die bestehenden Herausforderungen und Unsicherheiten im Blick behalten. Wie viele andere Banken hat das österreichische Geldhaus einige grundsätzliche Herausforderungen zu meistern. Dazu gehören insbesondere Regulierung und Digitalisierung.10 Hinzu kommen die anhaltenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Russland-Geschäft.11 
Alternativ zum Direktinvestment könnte daher eine neue Garant Anleihe der Erste Bank auf RBI interessant sein. Damit können Anleger:innen am Laufzeitende 1:1 am Anstieg der Aktie bis zum Cap bei 44 Prozent teilhaben. Gleichzeitig sorgt der Kapitalschutz dafür, dass am Laufzeitende – selbst bei negativer Kursentwicklung – 100 Prozent des Nennbetrags zurückbezahlt werden. Die garantierte Mindestrückzahlung sowie der maximale Rückzahlungskurs von 144 Prozent gelten ausschließlich zur Fälligkeit. Ein vorzeitiger Verkauf kann zu Verlusten führen. Zudem tragen Anleger:innen das Bonitätsrisiko der Emittentin, also das Risiko von Änderungen der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.

Quelle: RBI; Stand: 17. Dezember 2025
Quelle: ORF; Stand: 17. Dezember 2025
Quelle: Institutional Money; Stand: 18. Dezember 2025
Quelle: trend.at; Stand: 17. Dezember 2025
Quelle: Raiffeisen Bank International; Stand: 28. Jänner 2025
6 Quelle: wiiw; Stand: 22. Oktober 2025

Quelle: cash; Stand: 26. Dezember 2025
Quelle: e-fundresearch; Stand: 23. Dezember 2025
Quelle: J.P. Morgan; Stand: 12. Juni 2025
10 Quelle: Börsen-Zeitung; Stand: 24. Juni 2025
11 Quelle: Der Börsianer; Stand: 18. Dezember 2025

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Stand: Jänner 2026