
ABB will Marktstellung
weiter ausbauen
Starker Fokus auf Kernkompetenzen
Wäre im Jahr 1923 eine internationale Ausrichtung für Unternehmen bereits en vogue gewesen, hätte das Kürzel ABB für „Austrian Bundesbahnen“ vielleicht das Rennen gemacht. So aber wurde es ÖBB und ABB blieb frei für Asea Brown Boveri, das 1988 aus der Fusion der schwedischen Allmänna Svenska Elektriska Aktiebolaget (ASEA) und der schweizerischen Brown, Boveri & Cie. (BBC) entstand.1 Das Unternehmen, das seinen Hauptsitz in Zürich hat, zählt zu den größten europäischen Maschinen- und Anlagenbauunternehmen und operiert in den Bereichen Elektrifizierung, Automation und Antriebstechnik.2 Die Robotiksparte wurde hingegen für rund 4,5 Milliarden US-Dollar im Oktober 2025 an den japanischen Technologie-Investor Softbank verkauft, wobei der Abschluss der Transaktion für Mitte bis Ende 2026 erwartet wird.3 Die Veräußerung von ABB Robotics, hinter der japanischen Fanuc immerhin weltweit zweitgrößter Hersteller von Industrierobotern,4 zielt dabei auf den stärkeren Fokus auf profitable Kerngeschäftsfelder ab – ABB-CEO Morten Wierod hatte in der Vergangenheit wiederholt auf die „begrenzten Synergien“ zwischen ABB Robotics und den anderen Divisionen des Konzerns hingewiesen.5
Plan für 2025 ging auf
Das Jahr 2025 konnte ABB mit dem bisher besten Jahresergebnis abschließen. So stieg der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 17 Prozent auf 36,8 Milliarden US-Dollar, was vor allem den Segmenten Rechenzentren, Schifffahrt, Häfen, Versorgungsunternehmen und der landgestützten Infrastruktur wie Tunneln und Flughäfen zuzurechnen war – in all diesen Bereichen profitierte ABB von anfallenden Modernisierungsarbeiten.6 Der Umsatz konnte im besagten Zeitraum um 9 Prozent auf 33,2 Milliarden US-Dollar gesteigert werden, was zu einem Book-to-Bill-Verhältnis von 1,11 führte. Zeitgleich verbesserte sich das Ergebnis der Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um 28 Prozent auf rund 6 Milliarden US-Dollar mit einer Marge von 18,2 Prozent. Für 2026 wird ein Umsatzwachstum im Bereich von sechs bis neun Prozent gegenüber dem Vorjahr anvisiert.
Alles im Blick
Weniger gut entwickelten sich 2025 die Segmente der Prozessindustrie wie Zellstoff & Papier, Chemie und Bergbau, die hinter den Erwartungen zurückblieben. Auch das Maschinenbausegment konnte nur mit einem „gedämpften Niveau“ zum Erfolg beitragen, was die starke Abhängigkeit von zyklischen Industrien wie Automotive und der Fertigung verdeutlicht.6 Aufgrund seiner Geschäftsfelder hängt ABB zudem stark an der globalen Konjunktur und spürt unmittelbar Auswirkungen geopolitischer Unsicherheiten und wirtschaftlicher Volatilität.
Wer daher etwas vorsichtiger agieren möchte, könnte einen Blick auf eine neue Protect Pro Anleihe der Erste Bank auf die ABB Ltd. werfen. Das Wertpapier bietet einen fixen Kupon von 7,25 Prozent p.a. sowie einen 20-prozentigen Puffer als Teilschutz bis zur Barriere, wobei diese ausschließlich am Laufzeitende betrachtet wird. Notiert am Bewertungstag die ABB-Aktie auf oder über der Barriere, wird die Anleihe zum Nennbetrag zurückgezahlt. Liegt der Aktienkurs darunter, werden ABB-Aktien zum Ausübungspreis geliefert. Das bedeutet: Man bekommt Aktien, die am Markt weniger wert sind, als man ursprünglich investiert hat. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Kursverlusts. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, d. h., das Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.
1 Quelle: ABB; Stand: 27. Februar 2026
2 Quelle: ABB; Stand: 27. Februar 2026
3 Quelle: Handelsblatt; Stand: 8. Oktober 2025
4 Quelle: Handelsblatt; Stand: 17. April 2025
5 Quelle: Zürcher Handelskammer; Stand: 17. April 2025
6 Quelle: ABB; Stand: 29. Jänner 2026
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Stand: März 2026