Banco Santander forciert Expansion und Transformation

US Geschäft soll Wachstumsimpulse liefern

So ändern sich die Zeiten – war im Mittelalter der Name Santander eng mit dem bedeutendsten Hafen der spanischen Region Kantabrien verbunden, denkt man heute wohl in erster Linie an die gleichnamige iberische Großbank. Gemessen an ihrer Marktkapitalisierung von mehr als 145 Milliarden Euro, einem weltweiten Filialnetz von rund 8.000 Standorten und mehr als 198.000 Mitarbeitenden, gehört Banco Santander zu den weltweit größten Banken.1 In Österreich operiert das Unternehmen über die Santander Consumer Bank GmbH, die ihre rund 400.000 Kund:innen in 29 Filialen sowie in einem Kundenservice-Center in Eisenstadt betreut.2

Übernahme von Webster Financial

Die Aktivitäten der Gruppe sind in fünf globale Geschäftsbereiche gebündelt: Retail & Commercial Banking, Openbank, Corporate & Investment Banking, Wealth Management & Insurance und Payments, wobei Retail & Commercial Banking den größten Beitrag zum Gesamtumsatz von 58,7 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2025 beisteuerte.3 Dieser soll allerdings, ebenso wie der Gewinn, in den kommenden Jahren massiv hochgefahren werden. So plant Santander-Verwaltungsratschefin Ana Botín den Rekordgewinn von zuletzt 14,1 Milliarden Euro bis zum Jahr 2028 auf 20 Milliarden Euro zu steigern.4 Auf dem Weg dorthin sollen Kosten gesenkt, Effizienz forciert und die Kundenzahl von circa 180 Millionen auf 210 Millionen ausgebaut werden. Dabei helfen dürfte die jüngste Ankündigung, die US-Regionalbank Webster Financial zu übernehmen, wodurch Banco Santander mit einem Schlag in den Kreis der zehn größten Geschäftsbanken in den USA aufsteigen könnte. Bei aller Euphorie über den vermeintlichen Ausbau des US-Geschäfts darf jedoch nicht vergessen werden, dass die Übernahme mit einer hohen Investition von kolportierten 12,2 Milliarden US-Dollar einhergehen würde.

Investmentalternative

Nach Jahren struktureller Stabilisierung profitierte die europäische Bankenbranche zuletzt von einem vergleichsweise günstigen Zinsumfeld. Vor dem Hintergrund zyklischer Zinsbewegungen und potenziell sinkender Margen richtet Banco Santander den strategischen Fokus verstärkt auf Digitalisierung und geografische Diversifikation, insbesondere auf wachstumsstarke Märkte außerhalb Europas.5,6  Zugleich steht die iberische Bank im Zuge der strategischen Transformation vor der Aufgabe, hohe Investitionen in Effizienzprogramme mit einem aktiven Kapital- und Risikomanagement in Einklang zu bringen, um die Wachstumsspielräume langfristig abzusichern.7

Wer eine Veranlagung in die Santander-Aktie in Erwägung zieht, könnte als Alternative einen Blick auf die neue Bonus Pro Anleihe der Erste Bank werfen. Die Anleihe wird zum Laufzeitende zu 144 Prozent des Nennbetrags zurückgezahlt, sofern der Kurs der Santander‑Aktie am Bewertungstag in zwei Jahren auf bzw. über ihrem Ausübungspreis, dem Schlusskurs der Aktie am 29.05.2026, notiert. Liegt der Kurs am Bewertungstag dagegen unter dem Ausübungspreis, entfällt die Bonuszahlung und die Tilgung der Anleihe erfolgt durch Lieferung von Santander-Aktien. In diesem Fall bekommt man Aktien, die am Markt weniger wert sind, als man ursprünglich investiert hat. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Kapitalverlusts. Anleger:innen tragen außerdem das Bonitätsrisiko der Emittentin, d.h. das Risiko von Änderungen in der Kreditwürdigkeit oder einer Zahlungsunfähigkeit.

Quelle: MarketScreener; Stand: 27. April 2026
2 Quelle: Santander Österreich; Stand: 27. April 2026
Quelle: Banco Santander; Stand: 3. Februar 2026
Quelle: Deutsche Börse; Stand: 25. Februar 2026

Quelle: European Banking Authority; Stand: 29. April 2025
6 Quelle: IT-boltwise; Stand: 11. April 2026
Quelle: Reuters; Stand: 27. März 2026

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Stand: Mai 2026