Geschichte

Wie es zur Gründung kam
Im Jahr 1876 gab es schon die ersten Bemühungen zur Gründung einer Vereinssparkasse. 1881 versuchte dann der Imster Gemeindausschuss eine Gemeindesparkasse zu gründen, was jedoch von der Landesregierung nicht genehmigt wurde. So entschloss man sich eine Vereinssparkasse zu gründen. Die Stadtväter genehmigten sehr schnell die Statuten und somit konnte die Sparkasse Imst ihren Betrieb aufnehmen.

Als „Sonntagskasse“ gestartet
Die Sparkasse erzielte in den ersten Jahren ein Ergebnis, wie man es sich nie erwartet hätte. Die Kassazeiten waren damals jeweils am Sonntag von 12.00 bis 16.00 Uhr. Noch vor der Jahrhundertwende begann ein furioser Aufstieg, weshalb die Öffnungszeiten auf Mittwoch und Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr ausgedehnt wurden. Die Sparkasse hatte bis 1904 ihren Sitz im ebenerdigen Mietlokal des Gasthofs zum Bären am Marktplatz. Dann begann der Bau der „Alten Sparkasse“ unweit des heutigen Standortes.
1957 feierte dann die Sparkasse Imst ihr 75 Jahr-Jubiläum. Dieses Datum wurde zum Anlass genommen, um die Pläne für ein neues Sparkassengebäude vorzustellen, das 1961 bezogen wurde.

In Landeck seit 1969
Die Sparkasse Imst wuchs in der Nachkriegszeit und den „Wirtschaftswunderjahren“ sehr stark und expandierte auch in den Bezirk Landeck, wo 1969 die Niederlassung im Ortszentrum gegründet wurde. Ab dem Jahr 1971 wurden die Geschäftsstellen im Ötztal eröffnet und damit das Filialnetz auf 17 aufgestockt.

Gemeinnützige Aufgabe
Die Vereinssparkasse hat in ihren Statuten verankert, dass ein Teil der Erträge für gemeinnützige Zwecke bereitgestellt wird. Jedes Jahr werden für Vereine, die Kirche, soziale und kulturelle Institutionen namhafte Beträge zur Verfügung gestellt. Über die Vergabe dieser Mittel entscheiden die Vereinsmitglieder in der jährlichen Versammlung.

Sparkasse Imst wird Aktiengesellschaft
Das Jahr 2005 wird in die Geschichte der Sparkasse Imst als Jahr der Weichenstellungen eingehen. In einer außerordentlichen Versammlung haben die Mitglieder des Sparkassenvereines im Oktober 2004 die Beschlüsse über die notwendigen Vorbereitungen zur Umwandlung des Vereines in eine Sparkassenstiftung gefasst. Anfang April 2006 wurde diese Umwandlung einstimmig beschlossen. So wurde sicher gestellt, dass die Sparkasse Imst auch in Zukunft ihre Selbständigkeit bewahren kann.

Sparkasse Imst Privatstiftung
Künftig wird es im Tiroler Oberland nun die Sparkasse Imst AG geben. Die Aktien werden dabei zur Gänze von der Sparkassenstiftung, deren Stifter zu 100% der Sparkassenverein ist, gehalten. Über Änderungen der Beteiligungsverhältnisse oder Ähnliches kann ausschließlich der Verein entscheiden. Unverändert bleibt natürlich auch der Gründungsauftrag, der die Förderung sozialer, kultureller und kirchlicher Einrichtungen ebenso vorsieht wie die Hilfeleistungen in Katastrophenfällen.

125-Jahr-Jubiläum
In Österreich gibt es nur wenige Unternehmen, die auf eine Geschichte verweisen können, die mehr als ein Jahrhundert zurück reicht. Im Jahr 2007 feiert die Sparkasse Imst AG ihr 125-Jahr-Jubiläum. Für Menschen wie Unternehmen gilt, dass nur der in eine gesicherte Zukunft gehen kann, der sich seiner Herkunft bewusst ist. Aus der Geschichte der Sparkasse Imst wir deutlich, wie eng das Werden und Gedeihen der Sparkasse mit der Entwicklung Österreichs und des Tiroler Oberlandes seit der Gründung verbunden ist. Die Sparkasse Imst hat sich von einer kleinen, von Honoratioren der Stadt geführten Vereinssparkasse über die Universalbank bis hin zum modernen, dienstleistungsorientierten Unternehmen entwickelt.

Sozial- und Kulturfonds
Im Jahr 2007 wird ein Sozial- und Kulturfonds eingerichtet. Dieser wird aus einer Sonderdotation am Beginn und den laufenden Dividenden der AG gespeist. Die Stiftung und der Sparkassenverein bekommen dadurch die Möglichkeit für die Region aktiv zu sein.