Unsere Geschichte

Über 135 Jahre Sparkasse Imst – für die Menschen im Tiroler Oberland

Am 4. Oktober 1819 wurde in Wien die Erste Oesterreichische Spar-Casse gegründet. In Tirol hat der Sparkassengedanke kurz darauf, im Jahr 1822, mit der Eröffnung der Sparkasse in Innsbruck Einzug gehalten. Die zweite Niederlassung auf Tiroler Boden folgte 1872 in Schwaz. Bis zum Ende der Monarchie erfolgten weitere Gründungen durch Vereine in Kufstein, Lienz und 1882 auch in Imst. Imst hatte damals das flächenmäßig größte Einzugsgebiet aller österreichischen Sparkassen. In keiner anderen Region musste die Bevölkerung so weite Wege zurücklegen, um eine Sparkasse, die meist bis zum Ende des 19. Jahrhunderts das einzige Geldinstitut in der Gegend war, zu erreichen.

Wie es zur Gründung der Sparkasse Imst kam

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Im Jahr 1876 gab es schon die ersten Bemühungen zur Gründung einer Vereinssparkasse. 1881 versuchte dann der Imster Gemeindausschuss eine Gemeindesparkasse zu gründen, was jedoch von der Landesregierung nicht genehmigt wurde. So entschloss man sich eine Vereinssparkasse zu gründen. Die Stadtväter verabschiedeten sehr schnell die Statuten und somit konnte die Sparkasse Imst ihren Betrieb aufnehmen.

 

Als „Sonntagskasse“ gestartet

Die Sparkasse erzielte in den ersten Jahren ein Ergebnis,
wie man es sich nie erwartet hätte.

Die Kassazeiten waren damals jeweils am Sonntag von 12.00 bis 16.00 Uhr. Noch vor der Jahrhundertwende begann ein furioser Aufstieg, weshalb die Öffnungszeiten auf Mittwoch und Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr ausgedehnt wurden. Die Sparkasse hatte bis 1904 ihren Sitz im ebenerdigen Mietlokal des Gasthofs zum Bären am Marktplatz. Dann begann der Bau der „Alten Sparkasse“ unweit des heutigen Standortes. 1957 feierte dann die Sparkasse Imst ihr 75 Jahr-Jubiläum. Dieses Datum wurde zum Anlass genommen, um die Pläne für ein neues Sparkassengebäude vorzustellen, das 1961 bezogen wurde.

 

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In Landeck seit 1969

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Die Sparkasse Imst wuchs in der Nachkriegszeit und den „Wirtschaftswunderjahren“ sehr stark und expandierte auch in den Bezirk Landeck, wo 1969 die Niederlassung im Ortszentrum gegründet wurde. Ab dem Jahr 1971 wurden die Geschäftsstellen im Ötztal eröffnet und damit das Filialnetz weiter aufgestockt.

Gemeinnützige Aufgabe

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Die Vereinssparkasse hat in ihren Statuten verankert, dass ein Teil der Erträge für gemeinnützige Zwecke bereitgestellt wird. Jedes Jahr werden für Vereine, die Kirche, soziale und kulturelle Institutionen namhafte Beträge zur Verfügung gestellt. Über die Vergabe dieser Mittel entscheiden die Vereinsmitglieder in der jährlichen Versammlung.

Sparkasse Imst wird Aktiengesellschaft

Das Jahr 2005 ging in die Geschichte der Sparkasse Imst als Jahr der Weichenstellungen ein. In einer außerordentlichen Versammlung fassten die Mitglieder des Sparkassenvereines im Oktober 2004 die Beschlüsse über die notwendigen Vorbereitungen zur Umwandlung des Vereines in eine Sparkassenstiftung gefasst. Anfang April 2006 wurde diese Umwandlung einstimmig beschlossen. So wurde sicher gestellt, dass die Sparkasse Imst auch in Zukunft ihre Selbständigkeit bewahren kann.

 

Sparkasse Imst Privatstiftung
Seit 2006 gibt es im Tiroler Oberland somit die Sparkasse Imst AG. Die Aktien werden dabei zur Gänze von der Sparkassenstiftung, deren Stifter zu 100% der Sparkassenverein ist, gehalten. Über Änderungen der Beteiligungsverhältnisse oder Ähnliches kann ausschließlich der Verein entscheiden. Unverändert bleibt natürlich auch der Gründungsauftrag, der die Förderung sozialer, kultureller und kirchlicher Einrichtungen ebenso vorsieht wie die Hilfeleistungen in Katastrophenfällen.

 

125-Jahr-Jubiläum

In Österreich gibt es nur wenige Unternehmen, die auf eine
mehr als hundertjährige Geschichte Verweisen können.

Im Jahr 2007 feierte die Sparkasse Imst AG ihr 125-Jahr-Jubiläum. Für Menschen wie Unternehmen gilt, dass nur der in eine gesicherte Zukunft gehen kann, der sich seiner Herkunft bewusst ist. Die Erfolgsgeschichte der Sparkasse Imst ist seit ihrer Gründung ein Spiegelbild der prosperierenden Entwicklung Österreichs und des Tiroler Oberlandes. Die verdeutlicht die tiefe Verwurzelung in der Region. Die Sparkasse Imst hat sich von einer kleinen, von Honoratioren der Stadt geführten Vereinssparkasse über die Universalbank bis hin zum modernen, dienstleistungsorientierten Unternehmen entwickelt.

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Sozial- und Kulturfonds

Im Jahr 2007 wird ein Sozial- und Kulturfonds eingerichtet. Dieser wird aus einer Sonderdotation und den laufenden Dividenden der AG gespeist. Die Stiftung und der Sparkassenverein bekommen dadurch die Möglichkeit für die Region aktiv zu sein.

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