VN-Interview. Alexander Pichler, Lehrlingsausbilder, Sparkasse Feldkirch

Bankkaufmann: ein Beruf mit Perspektive

Weiterbildung, Motivation, Teamarbeit: Berufseinsteiger werden bei der Sparkasse bestens unterstützt.

Ausbildungsleiter Alexander Pichler (M.) startete seine Karriere bei der Sparkasse und ist heute außerdem Gruppenleiter des „Service & Support.“  (Foto: Lerch)

Ausbildungsleiter Alexander Pichler (M.) startete seine Karriere bei der Sparkasse und ist heute außerdem Gruppenleiter des „Service & Support.“ (Foto: Lerch)

Warum sind Sie ein guter Arbeit­geber?
Pichler
Die Sparkasse Feldkirch bildet seit 1987 Lehrlinge aus. Wir bieten ein sehr gutes Ausbildungsprogramm an und unterstützen bei der Ausbildung durch unsere Fachabteilungen. Seit 1998 sind wir als „Ausgezeichneter Lehrbetrieb“ zertifiziert. Letztes Jahr wurde uns dieses Prädikat für weitere drei Jahre verlängert.

Sie sind seit knapp zehn Jahren Lehrlingsausbilder bei der Sparkasse Feldkirch. Wie wohl fühlen Sie sich in Ihrer Rolle?
Pichler
Nachdem ich selbst mit einer Lehre bei der Sparkasse begonnen habe, kann ich mich sehr gut in die Lage von Lehrlingen versetzen. Ich fühle mich sehr wohl in der Rolle als Ausbilder und kann den Lehrlingen somit gute Tipps geben.

Was muss man als Ausbilder für Stärken aufweisen?
Pichler
Ich würde sagen alle Stärken, die man sich vom Lehrling erwartet, sollte man selbst mitbringen. Und es muss Spaß machen, jungen Leuten Wissen zu vermitteln.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Pichler
Es gibt Lehrlinge, bei denen die Ausbildung recht einfach erfolgt, da sie schon sehr selbstständig sind. Aber es gibt auch Jugendliche, denen der Einstieg ins Berufsleben schwerfällt. In diesen Fällen ist es wichtig, sie gut zu unterstützen.

Wie wichtig sind die Lehrlinge für den Betrieb?
Pichler
Lehrlinge sind in unserem Betrieb sehr wichtig. Wir haben hier die Möglichkeit, gut ausgebildete Bankkaufleute zu bekommen. Unser Ziel ist es, die Lehrlinge nach dem Lehrabschluss in einer entsprechenden Position einzusetzen.

Wie gewinnen Sie den „Kampf um Talente“?
Pichler
Der Kampf um gute Lehrlinge wird jedes Jahr schwieriger. Darum starten wir jedes Jahr sehr früh mit unserer Informationskampagne zur Lehrlingsausbildung, bspw. findet ein Informationstag für Interessierte statt, um möglichst bald auch mit der Lehrlingsauswahl zu starten.

Was müssen künftige Lehrlinge haben und was wünschen sie sich umgekehrt?
Pichler
Selbstständigkeit, Freundlichkeit, gepflegtes Äußeres, Freude am Umgang mit Menschen. Den Lehrlingen ist Fairness und Gleichberechtigung und verständliches Vermitteln von Wissen wichtig.

Sie bieten den Lehrlingen eine sehr gute Perspektive in Richtung Weiterbildung?
Pichler
Ja, neben vielen internen Schulungen bieten wir auch Weiterbildungsmöglichkeiten bei externen Ausbildungsorganisationen. Des Weiteren finden diverse Events statt. Dabei lernen sich die Lehrlinge untereinander kennen und die Teamarbeit wird gestärkt.

Welche Karriereperspektiven ­können Sie bei der Sparkasse außerdem anbieten?
Pichler
Wir versuchen, den jungen KollegInnen die Freude und das Verständnis für das Geschäft einer Regionalbank zu vermitteln. Wenn das gelingt, sehen sie, dass ihnen nach dem Lehrabschluss die Türen in der Sparkasse offenstehen.

Wie bleiben Sie ein guter Arbeit­geber?
Pichler
Indem wir den Arbeitsalltag möglichst interessant gestalten. Den Lehrlingen müssen Perspektiven geboten werden.

Welche besonderen Laufbahnen gibt es?
Pichler
Ich konnte mich nach der Lehre zum Spezialisten im Bereich Zahlungsverkehr entwickeln. 2011 wurde ich Leiter der Abteilung „Zentrales Service“. Heute leite ich die Gruppe „Service & Support“.

Zur Person

Alexander Pichler

Ausbildung: Bürokaufmann

Laufbahn: Lehre zu Bürokaufmann, Berufsreifeprüfung, verschiedene Führungsausbildungen

Alter: 37 Jahre

Hobbys: Mountainbiken, Wandern, Feuerwehr

Homepage Firma: www.sparkasse-feldkirch.at oder www.banklehre.at