Die Dornbirner Sparkasse übernimmt Verantwortung für den Weg zu einer klimaneutralen Betriebsweise. Begonnen hat dieser konsequente Weg zur Dekarbonisierung bereits vor mehr als zehn Jahren, als die Gemeinwohl-bilanzierende Regionalbank mit der Ökoprofit-Zertifizierung startete. „In der Zwischenzeit konnten wir den CO2-Fußabdruck unserer Betriebstätigkeit um rund 70 Prozent reduzieren. Gelungen ist dies durch die kontinuierliche Umsetzung von Maßnahmen wie beispielsweise die Umstellung unserer Heizsysteme, die Optimierung der Energieeffizienz, die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage für unsere Zentrale, die Reduktion von Dienstreisen, die Umstellung unseres Fuhrparks auf klimaschonende Fahrzeuge oder der Einsatz von Ökostrom“, berichtet Vorstandsvorsitzender Harald Giesinger. Nun hat die Dornbirner Sparkasse die Verpflichtung übernommen, für die noch nicht vermeidbaren CO2 Emissionen eine progressive CO2-Kompensation über die Plattform Klimacent zu leisten.

Klimaschutz vor der Haustüre
Aktuell verursacht die Betriebstätigkeit der Dornbirner Sparkasse 162 Tonnen CO2-Äquivalent. Eingerechnet sind hier die direkten Emissionen durch Heizen und Fuhrpark (Scope 1) sowie durch Elektrizität und Fernwärme (Scope 2) und die indirekten Emissionen durch Dienstreisen (Scope 3). Bis 2025 möchte die Regionalbank die CO2-Emissionen ihrer Betriebstätigkeit auf rund 90 Tonnen CO2-Äquivalent senken. „Um Klimaneutralität zu erreichen und den regionalen Klimaschutz zu forcieren, haben wir uns für Projekte der Plattform Klimacent entschieden“, ergänzt Giesinger.. „Darüber sind wir sehr froh, denn noch immer können wirksame Klimaschutzmaßnahmen nicht umgesetzt werden. Und das, obwohl uns die Zeit für die Schadensbegrenzung davonläuft“, betont Johann Punzenberger, der Sprecher der Plattform Klimacent.

Konkret unterstützt die Dornbirner Sparkasse mit ihrer ersten Ausgleichszahlung nun den Projektfonds „Wald und Holz“ vom Vorarlberger Waldverein sowie den Projektfonds „Vorarlberger Moorschutz“. Beim Wald-und-Holz-Fonds steht die naturnahe Waldbewirtschaftung im Mittelpunkt, beim Moorschutz deren dauerhafte Wiedervernässung.

Vorbildwirkung erhofft
Die Plattform Klimacent wurde in Vorarlberg entwickelt, um Unternehmen und Organisationen die einfache Möglichkeit zu bieten, gezielt Klimaschutzprojekte in der Region zu unterstützen. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Arbeiterkammer Vorarlberg, die Diözese Feldkirch der Katholischen Kirche, 36 Gemeinden sowie zahlreiche Unternehmen und Einzelpersonen beteiligen sich bereits bei dieser Initiative für eine vorgelebte Kostenwahrheit. Johann Punzenberger: „Wir hoffen, dass weitere Unternehmen dem Vorbild der Dornbirner Sparkasse folgen und wir so die Grundlage für die ‚Modellregion klimaneutrales Vorarlberg‘ schaffen.

Weitere Maßnahmen geplant
Die Dornbirner Sparkasse hat in ihrer Klimaneutralitätsstrategie bereits einen Reduktionspfad entwickelt. „Wir wollen bis 2025 die CO2-Emissionen unserer Betriebstätigkeit auf rund 90 Tonnen CO2-Äquivalent weiter senken. Um dieses Ziel erreichen, setzen wir weiter auf Effizienz und Sparmaßnahmen. Aktuell verfolgen wir darüber hinaus einen Schwerpunkt zur Dekarbonisierung der Mobilität unserer Mitarbeitenden. Dazu bieten wir eine Reihe von Anreizen zur nachhaltigen Gestaltung des Arbeitsweges“, fügt Sparkassenvorstand Giesinger hinzu. Zu diesen Incentives zählen Jobticket für den Arbeitsweg, finanzielle Anreize beim Kauf von Fahrrädern und E-Bikes oder vergünstigte Tarife bei Caruso Carsharing bei Nutzung der E-Autos aus dem Corporate Carpool.