Dornbirner Sparkasse: Zweite Gemeinwohlbilanz erstellt

 

Heute Abend präsentiert die Dornbirner Sparkasse ihre zweite Gemeinwohlbilanz der Öffentlichkeit. Diese Gemeinwohlbilanz macht im Detail sichtbar, was die Sparkasse in allen Geschäftsprozessen über die gesetzlichen Vorschriften hinaus für das Gemeinwohl unternimmt. „Es reicht heute nicht mehr aus, nur darüber zu reden, wie verantwortungsvoll man gewirtschaftet hat. Aus unserer Sicht braucht es Taten. Und zwar solche, die nachvollziehbar und vergleichbar sind mit den Aktivitäten anderer Unternehmen, die sich auch dem Nachhaltigkeitsgrundsatz verschrieben haben. Wir sind stolz, dass wir nun schon zum zweiten Mal eine Gemeinwohlbilanz vorlegen können“, bringt Werner Böhler, Vorstandsvorsitzender der Dornbirner Sparkasse, seine Beweggründe auf den Punkt. Die Sparkasse verbesserte sich bei dieser Bilanz von 340 Punkten auf 394 Gesamt-Punkte.

 

Ausgangspunkt für weitere Veränderungen

Im Projektzeitraum Mai bis Oktober 2016 analysierte ein Mitarbeiterteam gründlich sämtliche Geschäftsprozesse, erhob Kennzahlen und formulierten den aktuellen Ist-Status. Diese Selbsteinschätzung evaluierten Volker Jäger und Christian Loy, Experten der Gemeinwohlökonomie. Im externen Audit hoben sie u. a. folgende Merkmale besonders positiv hervor:

  • Die Dornbirner Sparkasse hat Gemeinwohlorientierung und das regelmäßige Erstellen einer Gemeinwohlbilanz als Teil ihrer Unternehmensstrategie definiert.
  • Sie bezieht zwei Drittel aller beeinflussbaren Einkäufe in der Region – vorzugsweise bei ÖKOPROFIT-zertifizierten Betrieben.
  • Es wurden finanzethische Ausschlusskriterien für die Eigenveranlagung formuliert und umgesetzt.
  • Die Dornbirner Sparkasse kann eine hohe Arbeitsplatzqualität nachweisen.
  • Das seit 2012 mit allen Standorten ÖKOPROFIT-zertifizierte Unternehmen reduziert nachweislich negative ökologische Auswirkungen. Ein betriebliches Mobilitätsmanagement unterstützt die Mitarbeitenden beim Umstieg auf nachhaltige Mobilität.
  • Ein Servicekonzept bildet die Grundlage werteorientierter Kundenbetreuung. Punktuelle Angebote unterstützen benachteiligte Kundengruppen.
  • Seit Jahrzehnten praktiziert die Dornbirner Sparkasse einen vorbildlichen Umgang mit Spenden und Sponsorings.

Die Dornbirner Sparkasse verbesserte sich so von 340 Punkten im Geschäftsjahr 2013 auf 394 Punkte  in den Geschäftsjahren 2014/2015. Insgesamt können mit einer Gemeinwohlbilanz 1000 Punkte erreicht werden. „Uns ist bewusst, dass wir uns erst am Beginn eines Weges befinden, der noch viel positives Veränderungspotenzial für uns und unsere Region bringt“, bekräftigt Böhler die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges.

Gemeinwohlbilanz-Langbericht und Audit-Testat ab 15.00 Uhr auf www.sparkasse.at/dornbirn/gwb bzw. Druckexemplar unter susanne.hagspiel@dornbirn.sparkasse.at bestellbar

Wording: Mag. Susanne Hagspiel, Pressesprecherin – Public Relations, susanne.hagspiel@dornbirn.sparkasse.at