ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL HIGH YIELD –
Bei Hochzinsanleihen ist der Name wieder Programm

Fonds im Fokus

ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL HIGH YIELD –
Bei Hochzinsanleihen ist der Name wieder Programm

Fonds im Fokus

Sowohl in den USA als auch in Europa hat die anhaltend hohe Inflation die Notenbanken dazu gezwungen, die Zinswende einzuleiten. Während die Europäische Zentralbank den Leitzins auf zuletzt 2 Prozent erhöhte, liegt der Satz der US-Notenbank Fed bereits bei 4 Prozent. Im Vergleich zur vorherigen Nullzinspolitik sind das große Veränderungen. Diese äußern sich, zusätzlich befeuert durch weitere am Markt erwartete Erhöhungen, in deutlich gestiegenen Renditen bei Staatsanleihen aller Laufzeiten. Und höhere Renditen sind gleichbedeutend mit Kursverlusten der zugrunde liegenden Anleihen.

Weniger offensichtlich als bei Staatsanleihen ist der Einfluss der Zinsen auf das Segment hochverzinslicher Unternehmensanleihen. Expert:innen der Erste Asset Management haben diesen Zusammenhang schon im Frühjahr untersucht. Sie verglichen die Zinsentwicklung 10-jähriger Staatsanleihen im Zeitraum seit 1986 mit High-Yield-Portfolios. Das Ergebnis: In Monaten, in denen die Zinsen der Staatsanleihen stark stiegen (über 20 Basispunkte), wies das Portfolio sogar eine positive Entwicklung von durchschnittlich 0,6 Prozent auf. Zwar gab es auch Zinsanstiege, bei denen die Hochzinsanleihen einen Verlust erzielten. Insgesamt zeigte die Analyse aber, dass steigende Zinsen nicht grundsätzlich negativ für High-Yield-Investments sind. Eine Erklärung dafür ist, dass Hochzinsanleihen mit ihren kürzeren Laufzeiten und höheren Kupons tendenziell geringere Zinssensitivitäten als Staatsanleihen haben. Höhere Kupons bewirken, dass durch Zinsanstiege verursachte Kursverluste gedämpft werden.

Interessante Renditen

Allerdings führte die Kombination hoher Staatsanleiherenditen und hoher Inflation zuletzt dazu, dass Konjunktursorgen aufkamen. Aus diesem Grund stiegen die Risikoaufschläge von Hochzinsanleihen deutlich an. Dabei wurden bereits Niveaus erreicht, die nahe der Höchststände der letzten zehn Jahre lagen. Diese Entwicklung impliziert, dass am Markt inzwischen ein erheblicher Konjunkturabschwung eingepreist wird. Ganz konkret führten die gestiegenen Risikoaufschläge zu einem Renditeniveau bei High-Yield-Anleihen von zuletzt mehr als acht Prozent in Europa und mehr als neun Prozent in den USA1. So hohe Renditen haben Anleger:innen seit vielen Jahren nicht mehr gesehen.

Und das könnte eine Gelegenheit für Neuanlagen darstellen. Denn trotz Konjunktursorgen erwarten viele Beobachter:innen nur einen moderaten Anstieg der tatsächlichen Ausfallraten bei den entsprechenden Unternehmen. Einen Anhaltspunkt dafür liefern die Finanzkennzahlen dieser Firmen, die sich bislang als solide erweisen. Denn finanziell sind viele von ihnen besser aufgestellt als vor früheren Krisen. Das zeigt sich zum Beispiel an der mittleren Entschuldungsdauer, die sich auf vergleichsweise niedrigem Niveau befindet und laut Beobachter:innen auch im nächsten Jahr nur moderat zulegen sollte. Hinzu kommt, dass ein potenzieller Anstieg der Ausfallraten von einem historisch niedrigen Niveau ausgeht. Letztlich könnte die jüngste Situation also eine Chance darstellen, da durch die hohen Risikoaufschläge schon sehr negative Erwartungen eingepreist wurden. Wenn dann die Konjunktursorgen am Ende nicht so stark durchschlagen wie zuletzt erwartet, würde ein entsprechendes Aufwärtspotenzial bestehen.

Nachhaltiges Potenzial

Eine interessante Möglichkeit, in den High-Yield-Markt zu investieren, bietet der ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL HIGH YIELD. Der Fonds investiert überwiegend in die großen High-Yield-Märkte der USA und in Europa, wobei das Management die Positionen aktiv steuert. Zum Beispiel sind Werte interessant, die von Ratingagenturen demnächst potenziell in das qualitativ höherwertige Investment-Grade-Segment befördert werden könnten. Diese als „Rising Stars“ bekannten Titel wiesen in der Vergangenheit ein attraktives Risiko/Ertrags-Verhältnis auf. Allerdings gibt es bei High-Yield-Anleihen aufgrund der geringeren Bonität der Schuldner gegenüber Staatsanleihen höhere Risiken und Kursschwankungen. Neben den auf US-Dollar und Euro lautenden Anleihen werden im Portfolio auch High Yields beigemischt, die auf das Britische Pfund lauten. Das mit Investitionen in Fremdwährungen verbundene Risiko kann dabei bis zu zehn Prozent betragen, wird aber meist strategisch abgesichert.

Eine Besonderheit des Fonds besteht darin, dass er erstmals die langjährige Erfahrung im Management von High-Yield-Anleihen mit der umfassenden Expertise der Erste Asset Management in Sachen Nachhaltigkeit kombiniert. Das Management integriert dabei im Rahmen eines ganzheitlichen ESG-Ansatzes bei der Veranlagung alle drei Dimensionen: ökologische, soziale sowie die Unternehmensführung betreffende Faktoren. Konkret wird ein „Best in Class“ Ansatz verfolgt, bei dem nur die nachhaltigsten Unternehmen jeder Industrie ausgewählt werden. Firmen, welche die erforderlichen Mindestkriterien nicht erfüllen, werden dagegen vom Investmentprozess ausgeschlossen. Mit diesem Konzept wurde der Fonds im Jahr 2021 mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.

Sowohl in den USA als auch in Europa hat die anhaltend hohe Inflation die Notenbanken dazu gezwungen, die Zinswende einzuleiten. Während die Europäische Zentralbank den Leitzins auf zuletzt 2 Prozent erhöhte, liegt der Satz der US-Notenbank Fed bereits bei 4 Prozent. Im Vergleich zur vorherigen Nullzinspolitik sind das große Veränderungen. Diese äußern sich, zusätzlich befeuert durch weitere am Markt erwartete Erhöhungen, in deutlich gestiegenen Renditen bei Staatsanleihen aller Laufzeiten. Und höhere Renditen sind gleichbedeutend mit Kursverlusten der zugrunde liegenden Anleihen.

Weniger offensichtlich als bei Staatsanleihen ist der Einfluss der Zinsen auf das Segment hochverzinslicher Unternehmensanleihen. Expert:innen der Erste Asset Management haben diesen Zusammenhang schon im Frühjahr untersucht. Sie verglichen die Zinsentwicklung 10-jähriger Staatsanleihen im Zeitraum seit 1986 mit High-Yield-Portfolios. Das Ergebnis: In Monaten, in denen die Zinsen der Staatsanleihen stark stiegen (über 20 Basispunkte), wies das Portfolio sogar eine positive Entwicklung von durchschnittlich 0,6 Prozent auf. Zwar gab es auch Zinsanstiege, bei denen die Hochzinsanleihen einen Verlust erzielten. Insgesamt zeigte die Analyse aber, dass steigende Zinsen nicht grundsätzlich negativ für High-Yield-Investments sind. Eine Erklärung dafür ist, dass Hochzinsanleihen mit ihren kürzeren Laufzeiten und höheren Kupons tendenziell geringere Zinssensitivitäten als Staatsanleihen haben. Höhere Kupons bewirken, dass durch Zinsanstiege verursachte Kursverluste gedämpft werden.

Interessante Renditen

Allerdings führte die Kombination hoher Staatsanleiherenditen und hoher Inflation zuletzt dazu, dass Konjunktursorgen aufkamen. Aus diesem Grund stiegen die Risikoaufschläge von Hochzinsanleihen deutlich an. Dabei wurden bereits Niveaus erreicht, die nahe der Höchststände der letzten zehn Jahre lagen. Diese Entwicklung impliziert, dass am Markt inzwischen ein erheblicher Konjunkturabschwung eingepreist wird. Ganz konkret führten die gestiegenen Risikoaufschläge zu einem Renditeniveau bei High-Yield-Anleihen von zuletzt mehr als acht Prozent in Europa und mehr als neun Prozent in den USA1. So hohe Renditen haben Anleger:innen seit vielen Jahren nicht mehr gesehen.

Und das könnte eine Gelegenheit für Neuanlagen darstellen. Denn trotz Konjunktursorgen erwarten viele Beobachter:innen nur einen moderaten Anstieg der tatsächlichen Ausfallraten bei den entsprechenden Unternehmen. Einen Anhaltspunkt dafür liefern die Finanzkennzahlen dieser Firmen, die sich bislang als solide erweisen. Denn finanziell sind viele von ihnen besser aufgestellt als vor früheren Krisen. Das zeigt sich zum Beispiel an der mittleren Entschuldungsdauer, die sich auf vergleichsweise niedrigem Niveau befindet und laut Beobachter:innen auch im nächsten Jahr nur moderat zulegen sollte. Hinzu kommt, dass ein potenzieller Anstieg der Ausfallraten von einem historisch niedrigen Niveau ausgeht. Letztlich könnte die jüngste Situation also eine Chance darstellen, da durch die hohen Risikoaufschläge schon sehr negative Erwartungen eingepreist wurden. Wenn dann die Konjunktursorgen am Ende nicht so stark durchschlagen wie zuletzt erwartet, würde ein entsprechendes Aufwärtspotenzial bestehen.

Nachhaltiges Potenzial

Eine interessante Möglichkeit, in den High-Yield-Markt zu investieren, bietet der ERSTE RESPONSIBLE BOND GLOBAL HIGH YIELD. Der Fonds investiert überwiegend in die großen High-Yield-Märkte der USA und in Europa, wobei das Management die Positionen aktiv steuert. Zum Beispiel sind Werte interessant, die von Ratingagenturen demnächst potenziell in das qualitativ höherwertige Investment-Grade-Segment befördert werden könnten. Diese als „Rising Stars“ bekannten Titel wiesen in der Vergangenheit ein attraktives Risiko/Ertrags-Verhältnis auf. Allerdings gibt es bei High-Yield-Anleihen aufgrund der geringeren Bonität der Schuldner gegenüber Staatsanleihen höhere Risiken und Kursschwankungen. Neben den auf US-Dollar und Euro lautenden Anleihen werden im Portfolio auch High Yields beigemischt, die auf das Britische Pfund lauten. Das mit Investitionen in Fremdwährungen verbundene Risiko kann dabei bis zu zehn Prozent betragen, wird aber meist strategisch abgesichert.

Eine Besonderheit des Fonds besteht darin, dass er erstmals die langjährige Erfahrung im Management von High-Yield-Anleihen mit der umfassenden Expertise der Erste Asset Management in Sachen Nachhaltigkeit kombiniert. Das Management integriert dabei im Rahmen eines ganzheitlichen ESG-Ansatzes bei der Veranlagung alle drei Dimensionen: ökologische, soziale sowie die Unternehmensführung betreffende Faktoren. Konkret wird ein „Best in Class“ Ansatz verfolgt, bei dem nur die nachhaltigsten Unternehmen jeder Industrie ausgewählt werden. Firmen, welche die erforderlichen Mindestkriterien nicht erfüllen, werden dagegen vom Investmentprozess ausgeschlossen. Mit diesem Konzept wurde der Fonds im Jahr 2021 mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet.

1 Quelle: Federal Reserve Bank of St. Louis; Stand: 29. Oktober 2022

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