Gewinnfreibetrag

Steuern sparen und Renditechancen nutzen

Gewinnfreibetrag

Steuern sparen und Renditechancen nutzen

Das Jahresende naht und viele Unternehmen bereiten ihren Abschluss vor. Wer Einkünfte aus einem Gewerbe, selbstständiger Arbeit oder Land- und Forstwirtschaft hat, kann dabei einen Blick auf den Gewinnfreibetrag werfen. Dieser bietet die Möglichkeit, einen Teil des Jahresgewinns zu investieren und die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer zu senken.

So funktioniert es

Die Voraussetzung ist, dass der Unternehmensgewinn durch eine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Bilanzierung ermittelt wird und einer natürlichen Person zufließt. Werden im laufenden Jahr Verluste erzielt, ist keine Begünstigung in Form des Gewinnfreibetrages gegeben. Bis zu einem Gewinn von 30.000 Euro wird der Grundfreibetrag von 15 Prozent (bis zu 4500 Euro) automatisch in der Steuererklärung zuerkannt. Bei höheren Gewinnen können Unternehmer:innen darüber hinaus in ausgewählte Wertpapiere oder bestimmte Anlagegüter investieren, die in der Steuererklärung des betreffenden Jahres auszuweisen sind. Damit kann sich der Freibetrag gemäß prozentualer Staffelung auf bis zu 45.950 Euro erhöhen

Der Vorteil des Gewinnfreibetrags ist, dass er das steuerpflichtige Einkommen verringert. Für die investitionsbedingte Zulage können qualifizierte Anleger:innen aus einem großen Angebot an Wertpapieren auswählen und von deren potenzieller Wertsteigerung profitieren. Nach der vorgeschriebenen Behaltedauer von vier Jahren ist jederzeit ein Verkauf ohne Nachversteuerung möglich. Damit ergänzen sich gesparte Steuern im Idealfall mit erzielten Renditen. Allerdings kann bei Investitionen in Wertpapiere ein Kursrisiko sowie das Risiko dauerhafter Kapitalverluste bei Verkauf bestehen. Außerdem lässt sich nicht ausschließen, dass rechtliche oder gesetzliche Änderungen die künftige steuerliche Behandlung beeinflussen.

Interessante Anlageidee

Für den Gewinnfreibetrag können Investments in vergleichsweise risikoarme Wertpapiere angerechnet werden, die gewisse gesetzlich festgelegte Anforderungen erfüllen. Gefördert wird etwa der Kauf der kapitalgeschützten KMU-Anleihe der Erste Group Bank AG. Diese hat eine Laufzeit von etwas mehr als vier Jahren und bietet eine interessante Verzinsung von 3,15 Prozent pro Jahr. Der Zins wird jährlich ausbezahlt und der Nennbetrag am 15.01.2027 zurückgezahlt. Daneben gibt es aber noch weitere Möglichkeiten, wie der Freibetrag genutzt werden kann. Es können auch andere Anleihen, ausgewählte Fonds oder der breit gestreute „s Anlage Mix“ für den Gewinnfreibetrag angerechnet werden, die sich auf den Webseiten der Erste Group sowie Erste Asset Management bzw. unter www.sparkasse.at/gewinnfreibetrag anzeigen lassen. Dort finden Anleger:innen zudem  einen praktischen Rechner für die Ermittlung der Höhe des Gewinnfreibetrags.

Jetzt investieren

Unternehmer:innen, die in begünstigtes Anlagevermögen investieren möchten, sollten rechtzeitig vor Jahresende ihren Steuerberater konsultieren. Weitere Informationen zu den Wertpapieren, die für den Gewinnfreibetrag in Frage kommen, erhalten Anleger:innen in einem persönlichen Gespräch mit den Kundenbetreuer:innen der Erste Bank und Sparkasse.

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