AT&S

Der Leiterplatten-Spezialist aus Österreich

AT&S

Der Leiterplatten-Spezialist aus Österreich

Sie sind das Nervenzentrum elektrischer Geräte und aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Leiterplatten. Ob im Auto, im Smartphone oder in der Waschmaschine – die kleinen Bauteile verbergen sich so gut wie überall. Und es werden ständig mehr, schon allein aufgrund der voranschreitenden Digitalisierung. Eines der führenden Unternehmen in diesem Segment ist die Austria Technologie & Systemtechnik AG, kurz AT&S. Der steirische Konzern produziert dünne, hochkomplexe Leiterplatten und ist deswegen zentraler Schlüssellieferant für die gesamte mobile Telekommunikation. Schätzungen zufolge ist fast jedes vierte Handy in Europa mit einer Leiterplatte von AT&S ausgestattet.1 Aber auch in Smartwatches, Spielekonsolen, 5G-Produkten, Beatmungsgeräten, ja selbst in Satelliten und Raumschiffen ist das Unternehmen aus Leoben mit seinen Erzeugnissen vertreten.2 Weitere Abnehmer sollen künftig aus dem Bereich Autonomes Fahren kommen. Der Konzern hat neue Verfahren entwickelt, die es zum Beispiel erlauben sollen, Antennen für hochfrequente Signale praktisch ohne Verluste direkt in Leiterplatten zu integrieren. Damit lassen sich Radarsensoren bauen, die eine deutlich höhere Auflösung haben, als aktuelle Produkte. So können die selbstfahrenden Autos der Zukunft auch kleine Objekte wie kleine Tiere oder Dinge auf der Fahrbahn zuverlässig erkennen.3

Zufriedene Kunden

Was Kunden an AT&S neben der Innovationskraft derzeit aber offenbar besonders schätzen ist die trotz der herausfordernden Zeiten anhaltend hohe Produkt-, Service- und Lieferqualität. Von Intel wurde das Unternehmen in diesem Jahr mit dem „2022 EPIC Distinguished Supplier Award“ ausgezeichnet. AT&S habe eine außergewöhnlich gute Zusammenarbeit gezeigt, sich für Sicherheit, Qualität, Vielfalt und Integration eingesetzt und die Erwartungen an die operative Exzellenz der Lieferkette von Intel übertroffen, begründete Keyvan Esfarjani, Chief Global Operations Officer bei Intel, die Entscheidung.4 Die hohe Kundenzufriedenheit spiegelt sich auch in den Zahlen wider: Der Leiterplattenhersteller ist 2022/23 mit Rekorden gestartet. Die Erlöse zogen im ersten Quartal um 58 Prozent auf 503 Mio. Euro an, das EBITDA sogar um 183 Prozent auf 145 Mio. Euro. „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen konnten wir einmal mehr zeigen, dass wir auf die richtigen Märkte gesetzt haben“, so CEO Andreas Gerstenmayer. „Wir liegen strategisch und operativ weiterhin auf Kurs, um unsere kurz- und mittelfristigen Ziele zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2022/23 peilen wir einen Umsatz von rund 2,2 Mrd. Euro bei einer bereinigten EBITDA-Marge von 27 bis 30 Prozent an.“ Für 2025/26 stehen Erlöse von 3,5 Mrd. Euro und eine EBITDA-Marge von 27 bis 32 Prozent auf der Agenda.5

Bonus-Chance am Laufzeitende

Für Investor:innen, die davon ausgehen, dass sich die Aktie daher zumindest stabil entwickeln kann, könnte eine neue Bonus Pro Anleihe der Erste Group interessant sein. Voraussetzung für die Rückzahlung zu 155 Prozent des Nennbetrags ist, dass der Kurs der AT&S-Aktie am Bewertungstag in zwei Jahren am bzw. über ihrem Ausübungspreis, dem Schlusskurs der Aktie am 30.11.2022, steht. Liegt der Kurs dagegen darunter, entfällt die Bonuszahlung und die Tilgung der Anleihe erfolgt durch Lieferung von AT&S-Aktien. In diesem Fall kann es zu Kursverlusten kommen, da Anleger:innen eins zu eins dem Aktienrisiko ausgesetzt sind.  

1 Quelle: finanzen.net; Stand: 27. Oktober 2022
2 Quelle: Futurezone; Stand: 21. September 2021
3 Quelle: AT&S; Stand: 3. Januar 2022
4 Quelle: AT&S; Stand: 8. April 2022
5 Quelle: AT&S; Stand: 2. August 2022

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