Geschäftsbedingungen für „George“

Allgemeine Bestimmungen

1) Voraussetzungen:

Für die Nutzung aller Leistungen im Rahmen von „George“ ist eine aufrechte Geschäftsbeziehung beim Kreditinstitut und die Legitimation durch persönliche Identifikationsmerkmale (Verfügernummer, Passwort), sowie für autorisierungspflichtige Transaktionen

  • ein TransAktionsCode (TAC über SMS) oder
  • eine Transaktionsnummer (TAN von Papier-TAN-Liste); diese ist nur mehr bis 4. Juni 2016 für Transaktionen nutzbar, danach kann diese nur mehr zur Aktivierung des cardTAN- bzw. TAC-SMS-Verfahrens genutzt werden) oder
  • bei entsprechender individueller Vereinbarung eine cardTAN (cardTAN über cardTAN-Generator)

erforderlich.

2) Nutzungsberechtigte Personen:

Die Berechtigung zur Nutzung der Leistungen im Rahmen dieser Vereinbarung kann nur an den Kontoinhaber, Kontomitinhaber bzw. einzeln Zeichnungsberechtigte erteilt werden. Als Sicherheits- und Identifikationsmerkmal erhält jeder Nutzungsberechtigte hierzu vom Kreditinstitut neben seiner Verfügernummer auch ein persönliches, statisches „George“-Passwort.

Beim cardTAN-Verfahren kann auch das  „George“-Einmal-Passwort („one-time Password (OTP)“) anstelle des statischen Passwortes gewählt werden. Dieses muss mittels des cardTAN-Generators für jedes Login neu erzeugt werden und ist nur für die laufende Sitzung (session) gültig.      

Personen mit einer aufrechten Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut (Konto(mit)inhaber, Zeichnungsberechtigte) werden im Folgenden gemeinsam als "Nutzungsberechtigte" oder "Kunden" bezeichnet. Personen, die noch kein Konto beim Kreditinstitut haben, können "George" nur eingeschränkt nutzen, insbesondere sind keine Überweisungen bzw. Zahlungen über "George" möglich.

Zur zusätzlichen Absicherung der TAC-SMS-, TAN. bzw. cardTAN-pflichtigen Transaktionen, wird der Kunde

  • bei TAC-SMS-Transaktionen aufgefordert, einen Autorisierungsschlüssel (TAC-SMS) einzugeben, welcher dem Kunden bei   jeder TAC-SMS-pflichtigen Transaktion auf Anforderung per SMS auf ein von ihm autorisiertes Mobiltelefon (Handy)   übermittelt wird. Die Definition *) des autorisierten Mobiltelefons (Handy) erfolgt durch den Kunden bei der TAC-SMS-Aktivierung mittels Eingabe einer cardTAN bzw. TAN im dafür vorgesehenen Menüpunkt in „George“ oder beim Betreuer.
  • bei cardTAN-Transaktionen aufgefordert, einen Autorisierungsschlüssel (cardTAN) einzugeben, welcher dem Kunden über den cardTAN-Generator bei jeder cardTAN--pflichtigen Transaktion erzeugt wird.
  • bei TAN-Transaktionen jeweils aufgefordert eine bestimmte, noch nicht verwendete TAN seiner ihm übermittelten TAN-Liste, zu verwenden. Zur Unterscheidung sind die TAN auf der TAN-Liste mit einer fortlaufenden Nummerierung versehen.

*) (Angabe der Telefonnummer bei Mobilnetzbetreiber)

Der Kunde kann jederzeit die TAC-SMS-Funktion generell online deaktivieren und die cardTAN- oder TAN-Funktion wählen. Sollte der Kunde  das TAN- oder cardTAN-Verfahren nutzen, kann er online die TAC-SMS-Funktion aktivieren.

Bei der Nutzung im mobilen Bereich via Smartphone („George“ via mobilem Browser am Smartphone und „George Go“-App) gilt ein TAC-SMS-Tageslimit in der Höhe von € 3.000,--. Dieses Limit kann vom Kunden in „George“ – ausgenommen „George Go“-App - jederzeit online nach seinen Bedürfnissen abgeändert werden.

Bei sämtlichen Geschäftsfällen im Rahmen von „George“ wird die Berechtigung zu deren Vornahme ausschließlich anhand der persönlichen Sicherheits- und Identifikationsmerkmale geprüft. Eine Kollektivzeichnung ist bei „George Go“ und der eps-online-Überweisung nicht möglich.

3) Sorgfaltspflicht:

Der Kunde ist verpflichtet dafür zu sorgen, dass die angeführten persönlichen Identifikationsmerkmale geheim gehalten und nicht an dritte Personen weitergegeben werden. Der Kunde ist verpflichtet die Benutzerführung, sowie die Sicherheitshinweise in der jeweiligen Applikation und dem s Sicherheits Center https://sicherheit.sparkasse.at  zu befolgen. Bei Verlust der persönlichen Identifikationsmerkmale oder bei Bestehen des Verdachtes, dass eine unbefugte Person von den persönlichen Identifikationsmerkmalen Kenntnis erhalten hat, ist der Kunde verpflichtet, dies dem Kreditinstitut unverzüglich telefonisch via 24h Service – unter + 43 (0) 5 0100 und der Bankleitzahl seines Kreditinstitutes - oder dem Kundenbetreuer mitzuteilen. Das Kreditinstitut wird im Zuge der Mitteilung unverzüglich die Sperre der persönlichen Identifikationsmerkmale veranlassen, sofern sich der Kunde mit Name, Verfügernummer und Konto-/Depotnummer legitimiert oder der Anrufer seine Berechtigung auf eine andere Weise glaubhaft macht. Eine beauftragte Sperre wird unmittelbar mit Einlangen des Sperrauftrages wirksam.

Das Kreditinstitut ist berechtigt, den „George“-Zugang ohne Mitwirkung des Kunden zu sperren:

  • wenn objektive Gründe im Zusammenhang mit der Sicherheit von „George“ dies rechtfertigen
  • wenn der Verdacht einer nicht autorisierten oder betrügerischen Verwendung von „George“ bzw. der persönlichen Identifikationsmerkmale besteht
  • wenn der Kunde seinen Zahlungspflichten im Zusammenhang mit einer mit „George“ verbundenen Kreditlinie (Überschreitung oder Überziehung) nicht nachgekommen ist, und
    • entweder die Erfüllung dieser Zahlungspflichten aufgrund einer Verschlechterung oder Gefährdung der Vermögensverhältnisse des Kunden oder eines Mitverpflichteten gefährdet ist oder
    • beim Kunden die Zahlungsunfähigkeit eingetreten ist oder diese unmittelbar droht.

Das Kreditinstitut wird den Kunden - soweit eine Bekanntgabe der Sperre oder der Gründe für die Sperre nicht eine gerichtliche oder verwaltungsbehördliche Anordnung verletzen bzw. österreichischen oder gemeinschaftsrechtlichen Rechtsnormen oder objektiven Sicherheitserwägungen zuwiderlaufen würde - von einer solchen Sperre und deren Gründen in einer der mit dem Kunden vereinbar­ten Kommunikationsformen möglichst vor, spätestens aber unver­züglich nach der Sperre informieren.

Nach viermaligem Zugriff mit falschen persönlichen Identifikationsmerkmalen wird der Zugriff für den Nutzungsberechtigten automatisch gesperrt.

Der Kunde ist ebenfalls berechtigt, seinen „George“-Zugang jederzeit sperren zu lassen. Die Sperre im Rahmen einer Serviceleistung dieser Vereinbarung hat die Sperre aller Serviceleistungen zur Folge. Die Aufhebung von Zugriffssperren muss vom Kunden entweder schriftlich (Original-Unterschrift) oder persönlich in einer Filiale des Kreditinstitutes beantragt werden.

Bei Nichtzustandekommen des Leitungsaufbaues oder bei Störungen ist der Kunde verpflichtet - zur Schadensminderung - umgehend die anderen Kommunikationsmittel auszuschöpfen (z.B. Telefonanruf im 24h-Service statt Internet)

4) Haftung des Kunden bzw. Kreditinstitutes:

4.1. Haftung des Kunden für Zahlungsvorgänge im Rahmen von „George“

4.1.1. Beruhen nicht autorisierte Zahlungsvorgänge auf der missbräuchlichen Verwendung von „George“, so wird dem Kontoinhaber, wenn der Kunde in betrügerischer Absicht gehandelt hat oder eine oder mehrere seiner in diesen Bedingungen festgelegten Sorgfaltspflichten vorsätzlich oder grob fahrlässig verletzt hat, der Betrag (samt Kosten und Zinsen) des nicht autorisierten Zahlungsvorgangs nicht erstattet.

4.1.2. Hat der Kunde, der Verbraucher ist, nur leicht fahrlässig gehandelt (ist ihm also eine Sorgfaltswidrigkeit unterlaufen, die auch einem durchschnittlich sorgfältigen Kunden unterlaufen kann), so trägt das Kreditinstitut jedenfalls den EUR 150,-- übersteigenden Betrag des nicht autorisierten Zahlungsvorgangs.

4.1.3 Bei einer allfälligen Aufteilung der Schadenstragung sind insbesondere die Art der personalisierten Sicherheitsmerkmale sowie die Umstände, unter denen der Verlust, Diebstahl oder die missbräuchliche Verwendung des Zahlungsinstruments bzw. der persönlichen Identifikationsmerkmale stattgefunden hat, zu berücksichtigen.

4.1.4. Die dem Konto auf Grund eines nicht autorisierten Zahlungsvorganges, der nach einer Sperrmeldung (Punkt 3.) stattgefunden hat, angelasteten Beträge, werden dem Kontoinhaber, ausgenommen in Fällen betrügerischen Handelns des Kunden, erstattet. Ebenso ist der Betrag (samt Kosten und Zinsen) zu erstatten, wenn dem Kunden die unverzügliche Sperrmeldung (Punkt 3.) aus vom Kreditinstitut zu vertretenden Gründen nicht möglich gewesen sein sollte.

4.1.5. Unternehmer haften für Schäden, die dem Kreditinstitut aus der Verletzung der in diesen Bedingungen festgelegten Sorgfaltspflichten durch den Kunden, der mittels „George“ über das Konto eines Unternehmers verfügen kann, entstehen, bei jeder Art des Verschuldens betraglich unbegrenzt.

4.2. Sonstige Haftung des Kunden bzw. des Kreditinstitutes (gilt nicht für Zahlungsdienste!)

4.2.1. Sofern der Kunde seine persönlichen Sicherheits- und Identifikationsmerkmale einem Dritten überlässt oder sofern ein unberechtigter Dritter infolge einer Sorgfaltswidrigkeit des Kunden Kenntnis von den persönlichen Sicherheits- und Identifikationsmerkmalen erlangt, trägt der Kunde bis zur Wirksamkeit der Sperre (siehe Punkt 3.) alle Folgen und Nachteile infolge der missbräuchlichen Verwendung. Ab der Wirksamkeit einer Sperre haftet der Kunde nicht mehr.

4.2.2. Das Kreditinstitut trifft aber keine Haftung, wenn der Schaden durch einen unabhängigen Dritten oder sonst durch ein unabwendbares Ereignis verursacht wurde, das weder auf einem Fehler in der Beschaffenheit noch auf einem Versagen der Mittel der automationsunterstützten Datenverarbeitung des Kreditinstitutes beruht.

4.2.3. Für allfällige Schäden, die im Zusammenhang mit der Hard- oder Software des Kunden oder durch das Nichtzustandekommen des Verbindungsaufbaues mit dem Rechenzentrum des Kreditinstitutes entstehen können, haftet das Kreditinstitut nur, sofern es diese Schäden schuldhaft verursacht hat.

4.2.4 Das Kreditinstitut haftet nicht für die Funktionsfähigkeit und Inhalte von fremden Websites (z.B. Google-Maps), auf die der Kunde im Rahmen von „George“ weitergeleitet wird. Ferner stellt das Kreditinstitut klar, dass Inhalte und Meinungen, die auf fremden Websites enthalten sind, nicht zwingend die Meinungen des Kreditinstituts und dessen MitarbeiterInnen widerspiegeln.

5) Widerruf/Kündigung:

5.1. Der Kunde kann gegenüber dem Kreditinstitut jederzeit schriftlich die weitere Inanspruchnahme der Leistungen dieser Vereinbarung mit sofortiger Wirkung kündigen.

5.2. Das Kreditinstitut kann das „George“-Nutzungs-Abonnement und/oder die Nutzungsmöglichkeit allfälliger (ausgewählter) Plug-ins jederzeit ohne Angabe der Kündigungsgründe unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 2 Monaten aufkündigen.

Das Kreditinstitut ist verpflichtet, in der Kündigung anzugeben, wann das „George“-Nutzungs-Abonnement und/oder die Nutzungsmöglichkeit allfälliger Plug-ins endet und welches Entgelt für allfällige Plug-ins bis zur Wirksamkeit der Kündigung anfällt.

Erfolgt die Kündigung von „George“ durch das Kreditinstitut, wird die Kündigung entweder an die letzte dem Kreditinstitut bekannte E-Mail-Adresse gesendet und/oder im „George“-Posteingang (s Kontakt) hinterlegt.

Der Kunde hat das für den Zeitraum, in welchem das Abonnement von „George“ bzw. der Plug-ins aufrecht war, anfallende Entgelt für die Plug-ins zu tragen.

5.3. Unabhängig davon ist das Kreditinstitut berechtigt, das „George“-Nutzungs-Abonnement samt aller bzw. nur (ausgewählte) Plug-ins aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung ohne Einhalten einer Kündigungsfrist zu beenden. Als wichtiger Grund gilt insbesondere das Einstellen von „George“ und/oder des Plug-ins.

 

5.4. Kündigung Plug-ins: Die Nutzung von Plug-ins ist von einem aufrechten“ George“-Nutzungs- Abonnement abhängig. Endet das „George“-Nutzungsabonnement, enden Abonnements für Plug-ins mit dem Datum des Endes des „George“-Nutzungsabonnements automatisch, ohne dass es einer gesonderten Kündigung bedarf.

Plug-ins können sowohl vom Kunden als auch vom Kreditinstitut gesondert gekündigt werden; diesbezüglich gelten die Bestimmungen der Punkte 5.2., 5.3. zur Kündigung bzw. zum Entgelt sinngemäß.

6) Änderung der Geschäftsbedingungen:

Änderungen der Geschäftsbedingungen für „George“ werden dem Kunden vom Kreditinstitut spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Inkrafttretens unter Hinweis auf die betroffenen Bestimmungen angeboten. Die Zustimmung des Kunden gilt als erteilt, wenn beim Kreditinstitut vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt des Inkrafttretens kein schriftlicher Widerspruch des Kunden einlangt. Darauf wird das Kreditinstitut den Kunden im Änderungsangebot hinweisen.

Die Mitteilung kann mittels Brief, postalischer Zusendung eines Kontoauszuges oder – sofern der Kunde/Nutzer damit einverstanden ist - auf elektronische Weise (E-Mail an die letzte dem Kreditinstitut bekannte E-Mail-Adresse, über das digitale George-Postfach – s Kontakt - im Rahmen von „George“) erfolgen. Außerdem wird das Kreditinstitut eine Gegenüberstellung über die von der Änderung der Geschäftsbedingungen betroffenen Bestimmungen sowie die vollständige Fassung der neuen Geschäftsbedingungen für „George“ auf seiner Internetseite veröffentlichen und die Gegenüberstellung dem Kunden auf sein Verlangen zur Verfügung stellen. Auch darauf wird das Kreditinstitut im Änderungsangebot hinweisen. Im Falle einer solchen beabsichtigten Änderung der Geschäftsbedingungen hat der Kunde, der Verbraucher ist, das Recht, seine Rahmenverträge für Zahlungsdienste (insbesondere den Girokontovertrag) kostenlos fristlos zu kündigen. Darauf wird das Kreditinstitut im Änderungsangebot hinweisen.

Die vorstehenden Absätze finden auf die Änderung der Leistungen des Kreditinstitutes (einschließlich Habenzinsen) und Entgelte des Kunden (einschließlich Sollzinsen) keine Anwendung.

 

„George“

1)     Leistungsumfang

1.1.   ) Nutzung von „George“.
 Die Leistungen umfassen im Wesentlichen folgende Bereiche - alle Details kann der Kunde den  Informationen auf der Homepage des Kreditinstitutes entnehmen.

  • Finanz-, Konto- und Transaktionsübersicht
  • Zahlungen und Transaktionen durchführen
  • Produkte online abschließen
  • Bank- und Kreditkarten
  • Sparen
  • Finanzierungen
  • Leasing, Versicherungen, Bausparen
  • Wertpapiere
  • Elektronische Ablage
  • Einstellungen
  • Plug-ins
  • George Go App
  • Kommunikation
  • Service 

1.2.   ) Nutzung der „George“-Zugangsdaten zur Identifizierung des Kunden in Apps der Erste Bank und Sparkassen.
Die  „George“-Zugangsdaten (Verfügernummer und „George“-Passwort bzw. „George“-Einmal-Passwort (OTP) werden bei etlichen Apps als   Zugangsberechtigung verwendet. Damit kann die eindeutige Identifizierung des Kunden gewährleistet werden.

2)     Durchführung von Zahlungsaufträgen:

Die Durchführung von Überweisungen erfolgt unverzüglich, jedenfalls taggleich, wenn die Datenbestände bis zu den vom Kreditinstitut festgelegten Cut-Off-Zeiten zur Bearbeitung vorliegen. Andernfalls kann die Durchführung der Überweisungsaufträge an dem nächsten Geschäftstag erfolgen, der dem Tag der Datenübertragung durch den Auftraggeber folgt. Für das Einlangen aller Aufträge sind Datum und Uhrzeit der im Kreditinstitut installierten EDV-Ausstattung maßgeblich.

3)    Nutzungszeiten:

Der Kunde kann „George“ grundsätzlich von Montag bis Sonntag zwischen 0:00 und 24:00 Uhr verwenden. Es ist aber möglich, dass - insbesondere aufgrund von Wartungsarbeiten -  der Zugang zu  „George“  eingeschränkt ist. 

4)    Nutzung des George Wertpapierservices:

4.1.) Umgang des Nutzungsrechtes von Wertpapierinformationen

Der Kunde ist verpflichtet, Marktdateninformationen aus diesem Service nur für eigene Zwecke zu nutzen und versichert, mit den von ihm bezogenen Informationen weder zu handeln, noch sie gewerbsmäßig weiterzuverarbeiten und dies auch Dritten nicht zu gestatten. Der Kunde verpflichtet sich, George nicht für rechtswidrige Zwecke zu verwenden oder eine Verwendung dafür zu gestatten.
Der Kunde ist nicht berechtigt, ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Kreditinstitutes Wertpapier Marktdateninformationen aus George insgesamt oder einzelne Informationen daraus an Dritte weiterzugeben oder Dritten zur Nutzung zu überlassen oder sie in sonstiger Weise zu verbreiten oder zu veröffentlichen.

Der Kunde erkennt an, dass Informationen, die das Kreditinstitut von Fremdanbietern bezieht, oder die von einem Fremdeingeber in das Informationssystem eingegeben werden und vom Kreditinstitut als solche gekennzeichnet sind, dem Kreditinstitut nicht zurechenbar sind und vom Kreditinstitut auf Grund der Datenmenge auch nicht überprüft werden können. Sollte das Kreditinstitut dennoch Kenntnis von der Unrichtigkeit eines zur Verfügung gestellten Inhaltes erhalten verpflichtet sich das Kreditinstitut diesen Inhalt unverzüglich richtig stellen zu lassen oder die Entfernung zu veranlassen.

Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass Fremdanbietern an Teilen des Service Schutzrechte zustehen können. Der Kunde verpflichtet sich, im George und George Marktdatenportal enthaltene Urheberrechtsvermerke und andere Hinweise auf derartige Rechte weder zu entfernen noch unkenntlich zu machen und die Vorschriften der Fremdanbieter für die Verwendung der Informationen einzuhalten.

4.2.) Durchführung von Wertpapieraufträgen:
4.2.1.) Erteilung von Aufträgen mittels George
Das Kreditinstitut ist berechtigt aber nicht verpflichtet, Aufträge durchzuführen, wenn und insoweit sich keine Deckung auf dem/den Verrechnungskonto/-konten findet. Das Kreditinstitut ist bemüht, die Aufträge unverzüglich durchzuführen.

Das Kreditinstitut behält sich das Recht vor, mittels Internet bzw. Telekommunikation erteilte Aufträge abzulehnen und den Kunden zur persönlichen Vorsprache und Legitimierung einzuladen.

Verkaufsaufträge beziehen sich mangels anderer Weisung auf die zuerst erworbenen Werte. Für das Einlangen aller Aufträge sind Datum und Uhrzeit der im Kreditinstitut installierten EDVAusstattung maßgeblich.
Für den Fall, dass die Erteilung eines Wertpapierauftrages mittels George aufgrund einer Störung nicht möglich ist, ist der Kunde verpflichtet zur Schadensminderung den Auftrag umgehend telefonisch beim zuständigen Betreuer zu erteilen. Bei Nennung der Depotnummer, des Depotnamens, der Verfügernummer und des Namens des Verfügenden, wird das Kreditinstitut

solche Aufträge als verbindlichen Auftrag des Verfügungsberechtigten des genannten Depots ansehen. Sollten beim Kreditinstitut solche Aufträge bei anderen Stellen einlangen, ist das Kreditinstitut berechtigt aber nicht verpflichtet, die betreffenden Transaktionen entgegenzunehmen und durchzuführen. Das Kreditinstitut übernimmt in diesen Fällen keine Gewähr für die fristgerechte bzw. unverzügliche Bearbeitung. Außerhalb der Filialöffnungszeiten ist der Kunde verpflichtet den Helpdesk zu kontaktieren (+43 (0) 5 0100 + Bankleitzahl des Kreditinstitutes).
Der Kunde stimmt ausdrücklich zu, dass bei Anforderung seine Legitimationsdaten, Adresse und Beruf der Wertpapieraufsicht des jeweiligen Börsenplatzes zur Überprüfung der Einhaltung der örtlichen Gesetze übermittelt werden können.

4.2.2.) Weiterleitung von Aufträgen

Das Kreditinstitut leitet in George erteilte Aufträge in der Zeit von Montag bis Freitag 07:30 Uhr bis 22:00 Uhr weiter. Aufträge die uns außerhalb dieses Zeitraums oder an handelsfreien Tagen des gewählten Marktplatzes erreichen, werden vorgemerkt und mit Beginn des nächsten Handelstages bzw. der Erreichbarkeit unseres Handelspartners weitergeleitet.

Der Kunde ist damit einverstanden, dass der Auftrag zum aktuellen An- oder Verkaufskurs der von ihm selbst gewählten Börse bzw. in einem anerkannten alternativen Handelssystem durchgeführt wird.

Der Kunde muss sich selbständig über die verschiedenen Handelszeiten und Usancen der einzelnen Marktplätze informieren.

Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass die Durchführung von In-sich-Geschäften (Crossings) und Leerverkäufen (Short Selling) gegen gesetzliche Vorschriften verstößt und verpflichtet sich diese zu unterlassen. Unter Leerverkauf versteht man den Verkauf eines Wertpapiers, von dem der Verkäufer zum Verkaufszeitpunkt noch nicht Eigentümer ist. Der Verkäufer profitiert von dem

Leerverkauf, wenn das verkaufte Wertpapier im Preis sinkt, da das Wertpapier hier erst in der Zukunft geliefert werden muss. Ausgenommen vom Verbot sind gedeckte Leerverkäufe (diesen liegt ein Leihgeschäft zugrunde), die zur Absicherung bereits bestehender Positionen dienen. Bei In-sich-Geschäften besteht eine Identität zwischen Käufer und Verkäufer. Es wird ein

marktgerechtes Geschäft vorgetäuscht, um den Kurs einer Aktie nach oben oder nach unten zu manipulieren. Eine solche Kursmanipulation verstößt gegen die Handelsusancen und kann von den jeweiligen Aufsichtsbehörden verfolgt werden.

4.2.3.) Abrechnung von Aufträgen
Bis 18.00 Uhr ausgeführte Aufträge in Euro werden an österreichischen Bankwerktagen durch das Kreditinstitut taggleich abgerechnet.

Für die Abrechnung von ausgeführten Aufträgen, bei denen eine Fremdwährungskonvertierung stattfindet, werden die regelmäßig angepassten Geld- bzw. Briefkurse herangezogen. Die aktuellen Marktentwicklungen sind unter „www.produkte.erstegroup.com > Märkte & Trends > Währungen" einsehbar. Sondervereinbarungen betreffend Kursspannen bleiben aufrecht. (Spannen von Geld- und Briefkursen, die Spesen für Auslandszahlungsverkehr entnehmen Sie dem Konditionenaushang). Alle Aufträge, deren Ausführung nach 22:00 Uhr erfolgt, gelangen mit der ersten Devisenkursstellung des nächsten Werktages zur Abrechnung.

 

eps Online-Überweisung

1) Leistungsumfang:

Für die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen im Internet, bietet die eps Online-Überweisung die Möglichkeit, die Zahlung in Form eines Überweisungsauftrages direkt im Internet abzuwickeln. Die Daten des Händlers werden dabei direkt in das Zahlungsinstrument eps Online-Überweisung übernommen.

2) Ausschluss des Widerrufes:

Die sofortige Bezahlung von im Internet gekauften Waren und Dienstleistungen mittels der eps Online-Überweisung ist für den Händler eine garantierte Zahlung und damit vom Auftraggeber nicht mehr widerrufbar, wenn der Zahlungsauftrag beim Kreditinstitut eingegangen ist.

Eine eps Online-Überweisung mit einem zukünftigen Durchführungstermin kann der Kunde nach dem Ende des Geschäftstages vor dem vereinbarten Termin nicht mehr widerrufen.

3) Reines Zahlungsinstrument:

Die eps Online-Überweisung ist ein reines Zahlungsinstrument. Gegenüber dem Kreditinstitut sind daher Einwendungen aus dem Grundgeschäft nicht zulässig.

 

e-Identifikation

1) Leistungsumfang:

Für die Identifikation bzw. Altersverifikation von natürlichen Personen (Verfüger) im Internet bietet e-Identifikation die Möglichkeit eines Abgleichs von Daten, die der Kunde vorher bei einem Händler bekannt gegeben hat, mit seinen bei der Bank gespeicherten Kundendaten (Vorname, Nachname, Geburtsdatum, Adresse).

Nach Zustimmung des Verfügers wird das Ergebnis des Datenabgleichs an den Händler übermittelt. Die bei der Bank gespeicherten Daten des Kunden werden dabei nicht an den Händler weitergeleitet, lediglich das Ergebnis der Verifikation (ok oder not-ok) wird dem Händler übermittelt.