Privatstiftung Knittelfeld investiert in Sprachprojekt

„How do you do?“ ringt den Mädchen und Buben in der Kobenzer Volksschule nur ein müdes Lächeln ab. Sie halten es in Sachen Englisch ganz anders. Mit dem Union Jack und den Stars & Stripes wird unter Volldampf das Vokabular der Weltsprache gepaukt. Möglich gemacht hat dies die Knittelfelder Sparkassen-Privatstiftung, die einige tausend Euro in das Fremdsprachenprojekt von Volksschule und Kindergarten der Marktgemeinde investiert hat.

Das Lernen läuft wie geschmiert, die Begeisterung ist groß, wie die beiden Stiftungsräte Herbert Aigelsperger und Fritz Kaufmann am Ende des Schuljahres bei einem Abstecher in die Klassen der Kobenzer Volksschule feststellten. „Eine tolle Sache für unsere Kinder“, schwärmt Bürgermeisterin Eva Leitold, die vor einigen Jahren dieses Bildungsangebot angeregt hatte und in der Sparkassenstiftung einen großzügigen Partner gefunden hatte. Die beiden Native-Speakerinnen des Interpoint-Teams unter Natascha Gabriela Mayr beherrschen ihr Handwerk und so werden spielerisch auch größere sprachliche Hindernisse umschifft. Der Einstieg in die englischsprachige Welt – und die führt bekanntlich rund um den Globus – wird Sechs- bis Zehnjährigen leicht gemacht. Sie denken sich noch in eine andere Sprachenwelt ein, ohne sich dafür abzumühen: „Diese Begabung im Kindesalter wollen wir möglichst umfassend fördern“, so die beiden Stiftungsräte, die einen Vormittag lang das englische Geschehen live miterleben konnten.

„Für uns ist es wichtig zu erfahren, welche Lernerfolge bei diesen Projekten am Ende des Kindergartenjahres zustande kommen“, so Stiftungsvorsitzender Herbert Aigelsperger. Die Kobenzer Volksschul-Kinder jedenfalls zeigen, dass die in ihr Englisch-Projekt fließenden Stiftungsgelder gut angelegt sind.