Kindergarten bald „On Tour“

„Band läuft!“ Plötzlich ist es so still, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte. Beachtlich, denn das „Kommando“ gilt nicht einem Solokünstler sondern mindestens drei Dutzend Kids im Alter zwischen drei und sechs Jahren. Begeisterung und Aufregung sind groß, denn schließlich geht es um die Erstellung einer eigenen ersten CD in einer Auflage von rund 1.000 Stück!

Mädchen und Buben des Knittelfelder Pfarrkindergartens haben Großes vor. Sie haben mit ihren Betreuerinnen das laufende Jahr ganz ins Zeichen der Musik gesetzt. Ein Jahr lang begleitete Lieder, die zum Jahreskreis passen, den Kindergartenalltag der Mädchen und Buben. Ausgesucht von den „Tanten“ wurden diese Lieder neu arrangiert, getextet und melodisch gestaltet.  Diese finden sich auf der mit Spannung erwarteten CD, die mit einem Liederbuch ergänzt wird.  Ein großes Projekt, das auch die pädagogische und religiöse Arbeit in diesem Kinderhort, der noch vor knapp drei Jahren vom Zusperren bedroht war, ergänzen soll, so Pfarrer Rudi Rappel.

Die Stiftungsräte Herbert Aigelsperger und Fritz Kaufmann überbrachten einen beachtlichen Zuschuss. „Ein solches Musikprojekt unterstützt die Sparkassen-Prtivatstiftung gerne“, stellte Aigelsperger fest, denn neben dem Tontechniker und den technischen Requisiten fallen auch für den Druck des Liederbuches oder für Musikrechte Kosten an, die bezahlt werden müssen.

Im Kindergarten ist deshalb viel los. Regelmäßiges Singen und Probensteht auf dem Programm, es gibt einen Instrumentenbautag und eine Orgelführung in der Pfarrkirche. Spannend wird’s aber in den kommenden Wochen, wenn neben der CD-Aufnahme auch ein Foto-Shooting auf dem Programm steht.

Der große Tag der Präsentation ist für Juni angekündigt: „Beim Knittelfelder Pfarrfest werden unsere kleinen Künstler ihren großen Auftritt haben“, so Pfarrer Rudi Rappel. Dass die Sparkassen-Privatstiftung hier sinnvoll „investiert“, bezweifelte Stiftungspräsident Herbert Aigelsperger nach einem kurzen „Privat-Konzert“ der Kids unter fachlicher Betreuung ihrer Pädagoginnen nicht.