EuromünzenGeförderte Finanzierung

Unterstützung aus öffentlicher Hand:
Der günstigste Weg zum schönen Wohnen führt über die Wohnbauförderung. Sie wird zur Schaffung bzw. zur Sanierung von Eigenheimen, Eigentums-, Miet- und Genossenschaftswohnungen gewährt. Die Förderung ist als finanzielle Unterstützung des Bauherrn zu verstehen. Die Errichtung von Villen ist nicht im Sinne der Förderung. Das Gleiche gilt für die Sanierung: Hier werden nur Standard- und keine Luxusausführungen gefördert.

Voraussetzungen für die Bewilligung von Fördermitteln:
Je nach Bundesland variieren die Förderungsvoraussetzungen. Die allgemeinen Kriterien finden Sie hier aufgelistet, sie sollen Ihnen einen Überblick geben, worauf es im Wesentlichen ankommt.

Staatsbürgerschaft:
Der Förderungswerber muss österreichischer Staatsbürger oder EWR-Bürger sein. Manche Bundesländer schreiben sogar vor, dass man bereits seit einiger Zeit im betreffenden Land ansässig ist oder aber als EWR-Bürger in Österreich seinen Lebensunterhalt verdient.

Einkommensgrenzen:
Das Haushalts-Jahresnettoeinkommen darf eine bestimmte Grenze nicht überschreiten. Mit jedem im Haushalt lebenden Kind verschiebt sich die Grenze nach oben. Zu bezahlende Alimente werden vom Haushaltseinkommen abgezogen, bezogene Alimente werden dazugerechnet.

Dringendes Wohnbedürfnis:
Förderungen für Wohnraumschaffung und Wohnraumsanierung werden nur für Wohnraum, der als Hauptwohnsitz dient, gewährt. In einigen Bundesländern muss bei der Förderung für Wohnraumschaffung sechs Monate nach Erhalt der Benützungsbewilligung ein Nachweis erbracht werden, dass die Rechte auf alle anderen Wohnungen aufgegeben wurden.

Wohnnutzfläche:
Die maximale Größe für eine geförderte Wohnnutzfläche liegt zwischen
130 und 150 m² und ist je nach Bundesland verschieden.