FAQ –
Fragen & Antworten zur Wohnfinanzierung

Eine Wohnfinanzierung ist keine einfache Sache. Viele Fragen stellen sich: Welche Kreditvariante ist die richtige für mich? Wie hoch sind die Nebenkosten? Wann kann ich über das Geld verfügen? Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Uns ist wichtig, dass Sie sich mit Ihrer Finanzierung wohl fühlen. Egal, was Sie brauchen, wir unterstützen Sie mit dem Wissen und der Erfahrung unserer ExpertInnen. Aber letztlich ist es natürlich Ihre Entscheidung – wir freuen uns sehr, wenn sie auf uns fällt.
 

Diese Variante ist vorteilhaft, wenn das Zinsniveau sinkt. Der variable Zinssatz passt sich regelmäßig ans Marktniveau an. Dadurch verändern sich auch die Raten. 

Das heißt für Sie: Sinken die Zinsen, sinken Ihre Raten. 
Allerdings: Steigt das Zinsniveau, dann steigen auch Ihre Raten.

 

Diese Variante ist sinnvoll bei niedrigem Zinsniveau. 

Der Fix-Zinssatz wird zu Beginn der Finanzierung festgeschrieben und bleibt für den gewählten Zeitraum gleich. Wie sich der Zinssatz danach zusammensetzt, wird schon bei Abschluss vereinbart.

Ihr Vorteil: Die Rate ändert sich für den vereinbarten Zeitraum nicht und Sie können langfristig genau planen.

 

Ja, in Form des Höchstzinssatzes, der beim s Bauspardarlehen inkludiert ist. 
Oder mit sogenannten Zinscaps. Das sind Optionsscheine, die Ihr Zinsniveau absichern. 

Bitte beachten Sie, dass eine Veranlagung in Wertpapiere neben Chancen auch Risiken birgt und berücksichtigen Sie die zusätzlichen wertpapierspezifischen Informationen zu Zinscaps unter www.zinscap.at.

Wir sind als Bank verpflichtet, mit Ihnen genau zu vereinbaren, wie und wann wir Zinsen anpassen. Das machen wir im Kreditvertrag – mit Zinsgleitklausel oder EURIBOR-Bindung.

 

Die Gesamtkosten einer Finanzierung richten sich nach Finanzierungsart, Laufzeit und Zinssatzvariante.

Tipp: Vergleichen Sie Kreditangebote immer mit dem Effektivzinssatz. Unsere KundenbetreuerInnen informieren Sie gern.

Häufigste Kosten – in Prozent vom Kaufpreis:
– Maklergebühr ca. 3 %
– Grunderwerbsteuer 3,5 %
– Eigentumseintragungsgebühr 1,1 %
– Kaufvertragserrichtungskosten ca. 1–2 %

Beispiele für weitere Kosten:
– Kreditbearbeitungsgebühr: abhängig vom Kreditbetrag
– Kosten zur Feststellung des Liegenschaftswerts
– Pfandrechtseintragungsgebühr der Hypothek 1,2 %

 

Wir prüfen im Vorfeld alles so genau, damit es später keine Überraschungen gibt. Weder für Sie, noch für uns. Schließlich wollen wir alle, dass Ihre Finanzierung problemlos abläuft.
 

Die Auszahlung erfolgt direkt auf das Treuhandkonto. Oder auf jenes Konto, das im Kreditvertrag vereinbart wurde.

Vor der Auszahlung müssen erledigt sein:
– Kreditvertrag unterschrieben
– Verrechnungskonto vorhanden
– Sicherheiten geregelt

Und zusätzlich nach Bedarf:
– Unterschrift auf der Pfandurkunde von der NotarIn beglaubigt
– Treuhandvereinbarung retourniert

 

TreuhänderInnen sind die Schnittstelle zwischen KäuferIn, VerkäuferIn und der Bank. Dadurch wird sichergestellt, dass

– die KäuferIn ins Grundbuch kommt
– die VerkäuferIn ausbezahlt und 
– die Hypothek im Grundbuch eingetragen wird.

 

Die NotarIn beglaubigt die Unterschrift auf der Pfandurkunde. In manchen Fällen ist sie zugleich TreuhänderIn und wickelt – unter anderem – auch den Kaufvertrag ab.