Best of Funds –
das Analyseverfahren

Alle in Österreich zum Vertrieb zugelassenen Investmentfonds werden monatlich von unseren SpezialistInnen bewertet und quartalsweise in „Best of Funds“ veröffentlicht. „Best of Funds“ ist der einheitliche Qualitätsstandard der Erste Bank und Sparkassen für die Veranlagung in Investmentfonds. 


Das Analyseverfahren

In einem 3-stufigen Prozess werden alle in Österreich angebotenen Fonds von unseren SpezialistInnen analysiert, zugeordnet und bewertet. Da ständig neue Fonds auf den Markt kommen, wird dieser Datenpool laufend aktualisiert.

Das Ergebnis dieses Verfahrens ist die Grundlage für unsere Fondsempfehlungen. Wählen Sie gemeinsam mit Ihrer KundenbetreuerIn die passenden Fonds für Ihre Veranlagung.
 

1. Schritt: Definition der Anlagekategorie

Im Auswahlprozess werden monatlich in Österreich registrierte und steuerlich transparente Investmentfonds in Vergleichsgruppen („Best of Funds Kategorien“) zusammengefasst und eine passende Benchmark (Referenzindex) zugeordnet. 

Für die einzelnen Kategorien wird die Systematik nach Morningstar angewendet, die Benchmark-Auswahl erfolgt individuell. Sollte ein Fonds keiner relevanten Vergleichsgruppe zugeordnet werden können (Spezialfonds), wird die fondsspezifische Information-Ratio als quantitatives Kriterium herangezogen.


2. Schritt: Quantitatives Screening

Insgesamt 15 Ertrags- und Risikofaktoren wurden in ausführlichen Tests zu einem aussagekräftigen Analysemodell zusammengeführt. Dazu zählen Performance, Jensen‘s Alpha, Sharpe-Ratio, Volatilität und maximaler Verlust über mehrere Perioden. Die Gewichtung erfolgt nach einem eigenen Schlüssel. 

Das Ergebnis dieser Reihung bildet die Basis für die qualitative Prüfung. Fonds, die wegen zu kurzer Historie nicht in dieses Modell passen, werden anhand ihrer Information-Ratio quantitativ eingeordnet (wie bei Spezialfonds ohne Vergleichsgruppe). Dann kommt der qualitativen Prüfung größere Bedeutung hinzu.


3. Schritt: Qualitätsprüfung

Keine Empfehlung ohne qualitative Analyse. Entscheidend für die Zukunft eines Investmentproduktes ist nicht nur die vergangene Entwicklung, sondern auch die zukunftsweisende Einstellung und Verantwortung von Management und Vertrieb der gesamten Kapitalanlagegesellschaft. Hierzu zählen

  • Philosophie
    Kann die Investment-Philosophie des Fonds oder des Unternehmens funktionieren?
  • Personen und Management
    Persönlicher Eindruck, Anzahl, Ausbildung und Erfahrung der MitarbeiterInnen, Vertriebsunterstützung im deutschsprachigen Raum
  • Unternehmensprozesse
    Set-Up der Firma, Investmentprozess, Transparenz, Risikomanagement
  • Performance
    Beurteilung der Stabilität der Performance und Managemententscheidungen


Basis für die Qualtitätsprüfung sind 

  • Kontakte zu FondsmanagerInnen und Vertriebseinheiten
  • umfassende Markt-, Branchen- und Produktkenntnisse
  • sowie persönliche Gespräche und Besuche vor Ort


Bitte beachten Sie: Eine Veranlagung in Wertpapiere birgt nicht nur Chancen, sondern auch Risiken – etwa Kapitalverlust.