SEPA-Migration

Im 1. Quartal 2012 wurde eine EU-Verordnung verabschiedet, welche u. a. den Zeitpunkt regelt, zu dem die nationalen Zahlungsverkehrsinstrumente auf die SEPA-Verfahren umgestellt/migriert werden müssen.

Wesentlichste Neuerung für unsere Kunden ist die Verwendung der internationalen Kontonummer IBAN und der internationalen Bankleitzahl BIC für Zahlungen auch innerhalb Österreichs.

Tipps für einen reibungslosen Umstieg

Um die SEPA-Instrumente nützen zu können, sind sowohl banken- als auch kundenseitig einige organisatorische Anpassungen vorzunehmen. Wir empfehlen Ihnen daher, mögliche Umstellungen rechtzeitig folgendermaßen einzuplanen:

  • Geben Sie auf Ihren Geschäftsunterlagen und Formularen IBAN und BIC als Kennung Ihrer Kontoverbindung an – auch im Inlandszahlungsverkehr.
  • Zeitpunkt für SEPA-Migration festlegen (wenn endgültige Termine feststehen) und daraus Zeitplan für interne Maßnahmen ableiten
  • Prüfen Sie, ob Ihre Anwendungen (Finanzbuchhaltung etc.) für SEPA gerüstet sind (XML-Format, Abbildung von IBAN, BIC Mandatsnummern, Einzieher-Kennung etc. in den Datenbanken und Stammdaten)
    -> Änderungen frühzeitig mit Softwarehäusern/eigener Programmierung besprechen
  • Erfragen Sie bei Ihren Lieferanten/Zahlungspflichtigen deren IBAN und BIC und hinterlegen Sie diese in Ihren Stammdaten. 
    -> nützen Sie für inländische Kontoverbindungen unseren IBAN- und BIC-Service zur Unterstützung.
  • Optimieren Sie Ihre Geschäftsabläufe – speziell im Hinblick auf Ihre Einzugsverfahren: Abläufe – speziell beim Einholen, Bearbeiten und Weiterleiten von Mandaten – sind an die SEPA-Standards anzupassen.
  • Datenaufbau XML auf www.stuzza.at verfügbar
  • Der Verwendungszweck wird in SEPA-XML auf 140 Stellen reduziert.
  • Marktstrategie überdenken, mit der Vereinfachung des Zahlungsverkehrs können sich neue Märkte erschließen (z. B. SDD grenzüberschreitend).
  • Betroffene Mitarbeiter auf die neuen Bedingungen vorbereiten

Eine umfassende Beschreibung zu den SEPA-Verfahren und XML-Formaten in Österreich finden Sie mit dem Titel „Handbuch“ in der jeweils aktuellsten Version hier: http://www.stuzza.at/461_DE.6809FDAc4052241fae6a95de02ffbef92cf7ae74?active2=10679

Zeitplan

So profitieren Sie als Kunde

  • Vereinheitlichung der Verfahren und Formate
  • Reduktion der Kontoverbindungen in der EU
  • Neues Verfahren SEPA Direct Debit (SDD) ermöglicht EU-weite Kundenakquisition
  • SDD ist eine neue Zahlungsmöglichkeit, z. B. für Webshop-Stammkunden
  • Einzüge im EU-Raum sind mit der gleichen Sicherheit wie im Inland möglich.
  • Akzeptanz der Karte überall in der EU
  • Bessere Liquiditätssteuerung
  • Verminderter Aufwand in Kundendatenverwaltung (Vereinheitlichung)
  • Ab 2012 max. Überweisungsdauer: 1 Bankwerktag